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Zusammenfassung

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Nachdem wir die Rückfahrt schon einmal verschoben haben, ist es heute aber soweit. Unser Kurzurlaub in der Pfalz ist zu Ende, und wir fahren nach Hause. Zusammenfassung: - Nach 6 Monaten trockenem Entzug vom Womo-Reisen hat es tatsächlich einen Tag gedauert, bis das bekannte, wohlige 'Unterwegs-Gefühl' zurück war. Eine so lange Pause darf uns in Zukunft nicht mehr passieren! - Wir haben mehr oder minder zufällig genau die Tage mit der schönsten Mandelblüte (und Magnolien und und und) erwischt. Und es war sonnig und warm. Das war klasse. - Weniger gut ist es, dass Mandelblütenzeit und meine Heuschnupfenzeit sehr stark korrelieren. So schön diese Zeit auch ist, ohne Heuschnupfenmittel, literweise Nasenspray und Augentropfen und eine Anstaltspackung Taschentücher hätte ich die Zeit kaum überlebt. - Auch wenn es kein Problem ist, sich zu jedem Wandern und Radfahren sein Essen und Trinken mitzunehmen, merkt man, wie schön es doch wäre, einfach mal wieder etwas auszusuchen und bestel...

Ab auf die Kalmit

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In der Nacht gehen die Temperaturen runter, und es weht ein kräftiger Wind. Am Morgen sind es nur 5 C, und es ist teilweise bewölkt. Zum Glück kein Rad-Wetter, denn unsere E-Bike-Akkus sind recht leer. Aber gutes Wanderwetter. Ein ehemaliger Kollege hat schon gefragt, ob wir schon auf der Kalmit waren. Waren wir wahrscheinlich noch nicht. Ganz genau erinnern können wir uns nicht, was hoffentlich noch nicht mit dem Alter zu tun hat, sondern eher mit den vielen, vielen Bergen und Hügeln, die wir in den letzten 30 Jahren erklommen haben. Aus dem Netz den entsprechenden Track runter- und auf die Sportuhr raufgeladen. Um kurz vor 12 Uhr wird die 10 C Marke geknackt, und es geht bei kräftigem Wind los. Nachdem wir in den letzten Tagen bei bis zu 26 C nicht allzuviel tagsüber an hatten, tragen wir nun alle vorhandenen warmen Klamotten auf einmal. Im Wald lässt der Wind zum Glück nach. Es geht stetig bergauf, teilweise parallel zu einem MTB-Jump-Trail. So wie die Jungs dort hinunterheizen, wer...

Mandelpfad Nummer 3. Langweilig?

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Gründonnerstag. Leichte, hohe Bewölkung, aber sonnig. In Maikammer geht auch wieder der Mandelpfad entlang. Klingt langsam langweilig, oder? Aber: Bei diesem über 100 km langen Wanderweg am Rande des Pfälzer Waldes hat man gar keine Möglichkeit, ihm nicht wenigstens teilweise zu folgen. Das Gleiche gilt übrigens für den gleich oder parallel laufenden Weinstraßen-Radweg. Also rauf aufs Rad und los. Bei Edenkoben sehen wir die bislang schönste Allee von Mandelbäumen. Ich mache aber keine Fotos mehr und genieße umso mehr den Anblick. Es geht immer mal wieder am Waldrand entlang, und man schaut ins Tal... ...oder man ist im Tal und schaut auf die Hügel...   ...oder man ist mittendrin. Auf jeden Fall gibt es unterwegs wieder viel zu viele, schöne Pausenmöglichkeiten. Das gibt wieder eine miese Durchschnittsgeschwindigkeit. Aber was soll's. Zurück fahren wir dann eher auf dem Weinstraßen-Radweg. In einem Dorf machen wir halt, da es im Zentrum eine Eisdiele, ein Metzgerwagen und in einer...

Heimfahrt?

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Eigentlich war für heute schon die Rückfahrt geplant. Erstens, weil die Wettervorhersage noch kurz vor unserer Abfahrt ab heute kein gutes Wetter mehr angesagt hatte, und zweitens, weil wir einen Termin in Stuttgart hatten. Das Wetter bleibt aber weiterhin gut. Also den Termin verschoben, und hiergeblieben. Allerdings müssen wir heute einige Dinge erledigen. Ver- und Entsorgung ist in der Pfalz immer spannend, da es ungefähr 10-Mal weniger Möglichkeiten gibt, wie im nahen Nachbarland. Und zur Zeit sind auch noch alle offiziellen Stellplätze, und damit oft auch ihre Infrastruktur, geschlossen. Wir probieren die Kläranlage in Niederkirchen. Das Tor ist geschlossen, aber ein Klingelknopf vorhanden. Nach dessen Betätigung höre ich 3 Wähltöne, ein Freizeichen und dann Besetzttöne. Das war's, mehr passiert nicht. Das kann einen alten Nachrichtentechniker wie mich aber nicht abschrecken. Unerschrocken drücke ich ein zweites Mal den Knopf. Wieder die gleichen Töne, dann aber geht das Tor a...

Pfälzer Mandelpfad 2

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 Heute machen wir uns mit dem Rad auf dem Mandelpfad nach Süden auf. Es ist echt schon sommerlich warm, selbst Brigitte fährt in kurz. In Bad Dürkheim machen wir die erste Pause, auch weil ich die schweren E-Bikes über einige steile und enge Treppen tragen musste. Es ist halt ein Wanderweg,  den wir entlang fahren.  Das weltweit bekannte Dürkheimer Fass ist quasi hermetisch abgeriegelt. Die nahe Eisdiele zum Glück nicht. Mmh, das erste Eis im Freien. Der Ort ist so aufgehübscht wie früher, aber es ist nicht viel los. In Wachenheim schieben wir die Räder einen steilen und engen Weg fast bis zur Wachtenburg hinauf. Bei der für das folgende Foto notwendigen Pause... ...sehe ich im Navi, dass der Weg nur zur Burg raufgeht und danach hinten wieder runter. Super! Das ersparen wir uns und gehen den steilen Hinweg direkt wieder runter. Wir fahren bis Gimmeldingen, wo sonst mandelblütentechnisch der Punk abgeht. Hier drängen sich oft tausende von Leute für hundert Mandelbäume. Abe...

Pfälzer Mandelpfad 1

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Heute Nacht ist es noch einmal richtig frisch, und wir ziehen uns die warme Decke hoch bis zur Nase. Dann aber scheint nur noch die Sonne, und es wird schnell warm. Somit ist Radeln angesagt. Kurz vor Mittag sind wir bereit, und kurzentschlossen wähle ich kurze Radhosen aus. Wir fahren von Kallstadt auf dem Pfälzer Mandelpfad nach Norden. Dies ist ein Wander- und kein Radweg, aber mit einem E-MTB sollte das kein Problem sein. Ist es auch nicht, und bald fahren wir an vielen blühenden Mandelbäumen vorbei. Die Bäume scheinen nur auf uns gewartet zu haben! Normalerweise schaffen wir es eher selten, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Dieses Mal passt es aber. Manche Bäume sind noch klein und stehen einsam am Wegesrand... ...an anderen Stellen (hauptsächlich an der Hauptstraße) stehen die Bäume schön in der Reihe. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist heute miserabel, aber wir schauen halt mehr als wir fahren. Am Startpunkt des Mandelpfades machen wir eine längere Pause. Ansch...

Gut zu Fuß

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Zum Glück bin ich in der Nacht nicht aus dem Bett gefallen. Ich wusste nicht bei jedem Aufwachen, wo ich war. Das sind wohl typische Womo-Entzugserscheinungen. Das Frühstück holt mich in die Realität zurück. Es steht nämlich auch Peanut-Butter auf dem Tisch. Crunchy natürlich. Die esse ich nur im Urlaub. Und im Womo ist immer Urlaub. Die Sonne scheint, die Temperaturen sind aber noch einstellig, und es weht teilweise ein kräftiger Wind. Somit ist Wandern angesagt. Es wird eine Rundtour am Rande des Pfälzer Waldes entlang. Dass hier die Römer schon waren, wundert uns nicht bei diesen Aussichten. Bald stehen die ersten Mandelbäume am Wegesrand. Nicht sehr viele, aber sehr schön anzusehen. Während einer Pause nuckeln wir an unserer Wasserflasche und zählen die unzähligen, geschlossenen Einkehrmöglichkeiten auf, die wir in den letzten Stunden gesehen haben. Echt traurig... In einem winzigen Ort sehe ich an einer halboffenen Tür ein handgemaltes Schild VINO-MAT im Hof Auch wenn keine Mensch...

1000 Tage...

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 ...bin ich nun Privatier! Heute auf den Tag genau. Einfach nur klasse!!! Deshalb gibt es jetzt auch kein Halten mehr. Abwarten auf niedrigere Corona-Werte macht einfach keinen Sinn. Sobald im letzten halben Jahr ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen war, hat das Virus es ausgeblasen. Daher packen wir unsere mobile Quarantänestation und fahren wenigstens für ein paar Tage weg.  Und wohin? Eines geht sicherlich nicht. Frankreich. Hochrisikogebiet zur Zeit. Mmh, ist jetzt nicht gerade Mandelblütenzeit in der Pfalz? Und die Schwiegermutter haben wir auch schon länger nicht mehr gesehen. Beim Packen stellen wir uns an wie Neulinge. Völlig außer Übung, und auch das Fahren ist gewöhnungsbedürftig. Könnte aber auch der Seitenwind sein, der mit Böen bis zu 70 km/h am Womo rüttelt. Es wird schon dunkel, als wir den Friedhofsparkplatz von Kallstadt erreichen. 6 andere Womos waren schneller, aber wir bekommen trotzdem einen schönen Platz. Wir kennen hier ein tolles Restaurant, aber so e...

...wenn wir unterwegs sind...

 ...so lautet der Untertitel meines Blogs. Sind wir aber nicht. Und das jetzt seit 4 Monaten! Wegen Corona. Nicht bei uns direkt, wir sind gesund, aber zu viele andere verbreiten das Virus. Und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Hoffentlich aber bald ein paar sinnvolle Lockerungen. Aber Hoffen tun wir alle nun schon ein Jahr... Den Post schreibe ich nur, damit ich die Bedienung nicht verlerne. Die Blogger-Software und der Autor kommen ja so langsam in die Jahre. ☺ Auf der anderen Seite gibt es aber auch Entwicklungen, die sich durch Corona beschleunigt haben. Einige meiner kleinen Projekte, die schon lange auf der noch längere Bank warteten, sind inzwischen erledigt. So z.B. die Änderung des Layouts der Seite, falls es jemand gemerkt hat. Und eines hat sogar mich überrascht! Inzwischen kann ich bei unserem Bäcker jedes Brötchen kontaktlos bezahlen! Also, es geht doch!

Zusammenfassung

Von Dole war es zwar noch ein gutes Stück bis nach Stuttgart, aber das fährt das Womo inzwischen alleine. Im südlichen Elsass schauten wir dann auch konzentriert auf den Straßenrand, bis wir Schilder mit "Vin nouveau" entdeckten. Der Sommer ist vorbei, jetzt sind Federweißer und Zwiebelkuchen dran! Bei einem kleinem Winzer finden wir ein gutes Stöffchen und bezahlen ein letztes Mal kontaktlos mit der Uhr.  Am frühen Abend sind wir wieder in Stuttgart. Beim Ausladen regnet es plötzlich und heftig, ich werde so nass, wie im ganzen Urlaub nicht...   Zusammenfassung: - Ja, wir waren schon wieder in Frankreich. Aber dieses Mal war, bis auf Teile der Hin- und Rückfahrt, alles neu. Nicht unbedingt spektakulär, aber wenn man genauer hinschaut, interessant und einfach toll!  - Das Wetter war 4 Wochen lang noch hochsommerlich. Daher haben wir ab unserem Startpunkt mitten in Frankreich für die knapp 400 km bis zum Atlantik auch diese 4 Wochen gebraucht. Und wenn einer sagt, es gäbe ...

Immer noch auf der Rückfahrt

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Heute fahren wir wieder ein gutes Stück Richtung Heimat. Eher ungewollt, wir würden gerne unterwegs den einen oder anderen Tag Pause einlegen.  Aber nicht bei diesem Wetter, obwohl wir heute lange mit einer großen Wolkenlücke über uns fahren. Unterwegs wählen wir Dole als Schlafplatz. Dies ist der einzige Übernachtungsplatz in diesem Urlaub, den wir bereits kennen. ALLE anderen waren neu! Die heutige Restaurantgeschichte mache ich kurz. Ich versuche es jedenfalls. 18:58 Uhr rütteln wir an der Tür eines uns bekannten Restaurants. Klar, noch abgeschlossen. Um 19:00 Uhr öffnet sich die Tür, die Chefin kommt raus und hängt uns das Schild "Complet" vor die Nase. Dabei hatten wir die Menüfolge schon ausgesucht... Auf dem Weg zu den Ausweichkandidaten, fällt mir ein Restaurant hinter der Markthalle auf. Nur kurz aufs Menü geschaut, und schon fragen wir nach einem Tisch. Lautes Gemurmel zwischen dem Personal, dann fragt die Chefin, ob wir deutsch sprechen würden. "Besser als fra...

Im Westen nichts Neues...

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...dort regnet und stürmt es weiterhin. Und uns wird klar, dass wir auf der Rückfährt kaum einen gemütlichen Wander- oder Radtag einlegen können. Wir fahren etwas schneller als das Unwetter nach Westen, nachts holt es uns wieder ein. Heute teilweise absoluter Starkregen. Da löst sich jede Fliege und alle Schlammspuren. Zu Hause werden die Nachbarn wieder fragen, warum unser Womo so sauber ist... Inzwischen fahren wir wieder durch die Gegend, wo wir vor über 5 Wochen angefangen haben. Sieht im Regen aber irgendwie anders aus. Wir steuern am Nachmittag einen kleinen Ort mit Stellplatz an. Die angrenzende Bar, oder geschlossener Italiener, je nach Infoquelle entpuppt sich als gerade erst eröffnetes Restaurant. Und es steht schwarz auf weiß dran: Öffnet Freitag um 18:00 Uhr. Super! Punkt 18:00 Uhr stehen wir davor. Kein Licht, Tür geschlossen. Egal, ich sehe Licht in der Küche und versuche durch absichtlich erzeugte Geräusche auf uns aufmerksam zu machen. Mit Erfolg! Irgendwann öffnet der ...

Ab nach Osten

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Die ganze Nacht regnet es, aber am frühen Morgen hört es auf. Als wir Aufstehen, hören wir ungewöhnliche Geräusche. Luken auf, und schon sehen wir den Nachbarn auf dem Womo-Dach eine Dachlüftung in der Hand. Da muss es wohl reingeregnet haben. Hatten wir auch schon, aber zur Zeit ist unsere Kiste dicht. Noch ein Spaziergang an der Promenade, danach wird der Kompass nach Osten ausgerichtet und wir fahren los. Nach einigen Stopps und nach nur knapp 170 km stehen wir auf einem schönen Platz in einem winzigen Ort. Nur kein Stress auf der Rückfahrt...

Meer Salz

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Heute bleiben wir einfach vor Ort. Das Wetter schaltet noch ein letztes Mal auf "sonnig", der Platz mit Blick auf das Meer ist prima und gut Essen kann man hier auch. Nur auf dem Wetterradar kann man das große Sturmtief erkennen, daß auf die Küste zukommt. Wir wollen daher heute zu Fuß zum Port des Salines. Außer Millionen von Austern werden hier auch einige Tonnen Salz produziert. Und wie, das wird am Port des Salines gezeigt. Beim Losgehen frage ich mich, ob es hier erlaubt ist, in Urlaubsprospekten zu schreiben: Zimmer mit Meerblick... ...oder heißt es hier : zeitweise Meerblick möglich... Am Ziel angekommen freut es uns, dass hier die Neutronenbombe nicht gezündet hat. Es sind einige Leute vor Ort, die Brasserie hat geöffnet, und es gibt sogar einen kleinen Markt! Wir nutzen die Gunst der Stunde und experimentieren, wieviel noch in einen bereits vollen Magen rein geht. Nach einer schönen Zeit bei 20 C in der Sonne schauen wir uns die Salzproduktion an. Wollten wir jedenfa...