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Ab auf's Rad

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Die jährliche MTB-Tour mit meinem Kumpel steht an. Diese Jahr geht es in den Bayerischen Wald, genauer gesagt nach Furth im Wald an der tschechischen Grenze. Zum ersten Mal ohne eigenes Rad, das macht die Bahnfahrt mit der Regionalbahn etwas entspannter. Aber leider nicht schneller... Nach einem Frühstück in Ulm...  ...sind wir schon am Nachmittag am Ziel.  Nach dem Check-In schauen wir uns gleich die Räder an. Die Rahmengröße ist bei meinem Rad zu klein, aber schlimmer sind die Sattelstützen, die zwar absenkbar sind, aber auch ausgefahren viel zu kurz für uns beide sind. Eine kleine Runde geht danach los, das Wetter ist ideal, knapp unter 30° C. Man muss nicht genau hinschauen, um zu sehen, warum wir dieses Mal die Bio-Bikes nicht mitgenommen haben. Wir haben E-MTBs ausgeliehen! Für mich ist das Radeln mit Rückenwind, außer der unentspannten Sitzposition, so wie mit dem eigenen E-MTB, Michael kommt aber auch schnell klar damit. Wir kürzen die Runde ab, da wir heute 2 Stunden ...

Abschluss und Zusammenfassung

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Der Rest ist schnell erzählt.  Der Tag gestern war noch einmal prima mit einem tollen Essen am Abend. Dabei wollen wir es auch belassen. Wir überlegen zwar noch, was wir hier heute noch machen könnten, um am Abend wieder Essen zu gehen, kommen aber zum Schluss, dass es den gestrigen Tag nicht toppen kann. Unsere Mägen sind immer noch voll, und wir fahren daher ohne Frühstück los. Brigitte hält die Augen offen, und bald schon schallt ein vehementes "Breeeemsen!" durch das Womo. Endlich kann unsere schon lange rot blinkende Spargelmangelanzeige ausgeschaltet werden. Ab jetzt wird es wohl fast täglich Spargel geben. 😇 Nach dem üblichen Stau bei Pforzheim kommen wir um 12:00 Uhr wieder gut in Stuttgart an. Keine 15 Minuten später rattert schon wieder der Bohrhammer im Nachbarhaus laut los. 😠  Später, nachdem der Kühlschrank leer geräumt wurde, zeigt sich meine Zurückhaltung beim Käseeinkauf deutlich.  Mit dieser Meinung stehe ich allerdings alleine da!   Am Abend ...

Mal wieder in Saverne

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Auch heute ist wieder Fahren angesagt. Und zwar vom Burgund ins Elsass, genauer gesagt nach Saverne. Hier waren wir schon lange nicht mehr. Über 30 Mal waren wir früher nur im Elsass, allerdings meist auf ein Wochenende beschränkt. Schön, dass wir dieses Jahr auf der Rückkehr aus Spanien die "Nordroute" über Bordeaux gewählt haben, so kommen wir über das Nordelsass zurück.  So viele Parkmöglichkeiten wie früher gibt es in Saverne nun nicht mehr, aber dafür einen brauchbaren Stellplatz dierekt am Sporthafen.  Zeit für eine ausführliche Stadtbesichtigung haben wir leider nicht mehr, es ist Freitag und nach der Pleite gestern habe ich vorsichtshalber in einem Restaurant reserviert. Es könnte der letzte Abend auf dieser Reise werden, und da sollte nichts schief gehen. Am Hafen ist eine schöne Stimmung, die Promenade ist einladend, und das Schloss zeigt, dass wir noch in Frankreich sind. Die Sonne steht schon tief, es wird schnell frisch, da macht es nichts, dass das Restaurant in...

Doppelpack: Auxerre und Chablis

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Die Nacht war ruhig, bellende Hunde wie in Spanien gibt es in Frankreich nicht, und nur etwas Regen säuselt auf dem Womo-Dach. Heute fahren wir bis in die Region Burgund. Nach Auxerre wollten wir schon letztes Jahr, aber das Wetter war nicht ok. Ist es jetzt auch nicht, aber nun machen wir es trotzdem. Auf dem Parkplatz warten wir noch einen heftigen Schauer ab, dann laufen wir rein. Die häufig fotografierte Silhouette ist selbst heute schön. Und ich wusste schon 1979, dass mein erstes Mofa irgendwann wieder nach Frankreich zurück kehren wird! 👍 Im Ort gibt es einen schönen Altstadtkern rund um das Rathaus. Der renovierte Uhrturm ist das Schmuckstück von Auxerre. Das Zifferblatt ist interessant, wer kommt schon auf die Idee, 2 Mal 12 Stunden auf ein Zifferblatt zu setzen.  Ok, habe nachgeschaut, der eine Zeiger zeigt den Sonnenlauf an (daher die 24 h), der andere den Mondlauf. Hat mit unserem Verständnis eines analogen Ziffernblattes nicht viel zu tun... Sieht trotzdem schön aus, ...

Entspannt nach Toucy

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Heute früh gibt es frisches Baguette und ein Croissant. Croissant bekommen viele Länder gut hin, Baguette nur die Franzosen so richtig. Aber auch nicht (mehr) überall.  Danach eine entspannte Fahrt nach Toucy. Auf einem ehemaligen Campingplatz nehmen wir gerne einen feuchten Rasenplatz weit hinten, unser "Social Bubble" bleibt daher heute erhalten. Die Plätze mit festem Untergrund sind voller. Wir haben uns natürlich schon ein Restaurant ausgesucht, und alle Informationen aus dem Netz sind aktuell. Bis auf die, dass sie gerade Urlaub haben. 😖 Wir machen daher noch eine kleine Ortsbesichtigung. Der Ort wirkt etwas verschlafen, hat aber auch ein paar ansehnliche Seiten. Das Wetter ist heute so la la, zum Fahren war es aber in Ordnung. Immerhin macht die Creperie pünktlich auf. Eine andere Art zu Essen, aber typischer geht es nicht, die nordfranzösische Küche zu genießen.  Und das tun wir mit einem Kir Breton und einem Kir Vin Blanc. Das Gallette "Tout Schuss" ist sau...

Anstrengender Fahrtag

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Wir müssen heute weiter, und zum Glück ist das Wetter jetzt eher feucht und bewölkt. Essen gehen hat eindeutig Vorteile, denke ich mir bei unserer Spülorgie. Wir nehmen laut Navi eine neue Strecke, aber nach 30 km ist die Straße gesperrt. Das Navi zuckt mit den Schultern und weiß von nichts. Und hier gibt es nicht viele Ausweichmöglichkeiten. Die ersten 35 Minuten Umweg sind alternativlos, danach stehen wir rund um Bordeaux ständig im Stau, schnell sind 1,5 Stunden Zeitverzug angesagt. Irgendwann kommen wir aber auf dem angepeilten Stellplatz an.  Jetzt schnell ins nahe Restaurant, aber ich stelle fest, dass es heute geschlossen ist. Da ist wohl wieder kochen angesagt, heute Tomate-Thunfisch-Oliven-Pasta. Auch lecker!