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Entspannt nach Toucy

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Heute früh gibt es frisches Baguette und ein Croissant. Croissant bekommen viele Länder gut hin, Baguette nur die Franzosen so richtig. Aber auch nicht (mehr) überall.  Danach eine entspannte Fahrt nach Toucy. Auf einem ehemaligen Campingplatz nehmen wir gerne einen feuchten Rasenplatz weit hinten, unser "Social Bubble" bleibt daher heute erhalten. Die Plätze mit festem Untergrund sind voller. Wir haben uns natürlich schon ein Restaurant ausgesucht, und alle Informationen aus dem Netz sind aktuell. Bis auf die, dass sie gerade Urlaub haben. 😖 Wir machen daher noch eine kleine Ortsbesichtigung. Der Ort wirkt etwas verschlafen, hat aber auch ein paar ansehnliche Seiten. Das Wetter ist heute so la la, zum Fahren war es aber in Ordnung. Immerhin macht die Creperie pünktlich auf. Eine andere Art zu Essen, aber typischer geht es nicht, die nordfranzösische Küche zu genießen.  Und das tun wir mit einem Kir Breton und einem Kir Vin Blanc. Das Gallette "Tout Schuss" ist sau...

Anstrengender Fahrtag

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Wir müssen heute weiter, und zum Glück ist das Wetter jetzt eher feucht und bewölkt. Essen gehen hat eindeutig Vorteile, denke ich mir bei unserer Spülorgie. Wir nehmen laut Navi eine neue Strecke, aber nach 30 km ist die Straße gesperrt. Das Navi zuckt mit den Schultern und weiß von nichts. Und hier gibt es nicht viele Ausweichmöglichkeiten. Die ersten 35 Minuten Umweg sind alternativlos, danach stehen wir rund um Bordeaux ständig im Stau, schnell sind 1,5 Stunden Zeitverzug angesagt. Irgendwann kommen wir aber auf dem angepeilten Stellplatz an.  Jetzt schnell ins nahe Restaurant, aber ich stelle fest, dass es heute geschlossen ist. Da ist wohl wieder kochen angesagt, heute Tomate-Thunfisch-Oliven-Pasta. Auch lecker! 

Noch ein Pausentag

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Da das Wetter in Frankreich weiter nördlich recht wechselhaft ist, beschließen wir, hier bei bestem, sommerlichem Wetter noch einen Tag zu verbringen. Der innere Schweinehund wird früh besiegt, und wir holen noch vor dem Frühstück die verstaubten Walkingstöcke raus. Einmal um den unteren See ist genug, und wir machen auch öfter kurze Pausen. Wir laufen teilweise auf Holzstegen direkt am klaren Wasser entlang, und der eine oder andere Fisch ist gut zu sehen. Kurz nach 12:00 Uhr dann endlich Frühstück. Die einzige Einkehrmöglichkeit in der Nähe hat nur am Mittag geöffnet, was kurz nach dem Frühstück nicht so richtig passt. Aber der Hauscocktail ist saulecker   Der Rest des Nachmittags gestaltet sich ruhig, wenn man Home Office so nennen mag. Am Abend dann prima Bordküche mit einem leckeren Auberginen-Mozarella-Oliven-Pastagericht.  

Morcenx-la-Nouvelle

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Selbst wenn tausende Frankreich-Fans meinem Blog folgen würden, ich bin mir sicher, dass der Ort hier keinem etwas sagt. Und den 10, die es tun, bestimmt auch nicht. Nach über 1000 km von der portugiesichen Atlantikküste, ist es aber ein herrlicher Ort für eine Pause. Am Nachmittag laufen wir etwas am See entlang, bekommen ihn aber kaum zu sehen. Erst auf dem Rückweg sehen wir ein Schild, welches uns in Richtung Strand führt. Und tatsächlich gibt es hier einen Strand. Nicht riesig, aber zu dieser Jahreszeit völlig ausreichend.

Ab nach Frankreich

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Am Morgen wird es schnell laut. Die, die früh wach sind, denken wohl, dass alle anderen auch schon wach sind oder haben die graue Masse zwischen den Ohren noch nicht eingeschaltet. Nach dem Frühstück fahren wir los. Aus Erfahrung nehmen wir bis zur Grenze die Autobahn, die 3,45 € sind gut investiert, da der Verkehr auf der Landstraße elendig langsam voran geht. In Frankreich kämen wir für diesen Betrag nur bis zur nächsten Ausfahrt weiter, daher zuckeln wir mehr als eine Stunde bis hinter Bayonne über die Landstraße. Wir kaufen unterwegs noch ein, dann läuft es ganz gut weiter. Am späten Nachmittag finden wir einen schönen Stellplatz in dem eher monotonen "Parc naturel regional des Landes de Gascogne". Zwischen Bordeaux und der Grenze nach Spanien ist ein riesiges Waldgebiet, das uns bisher eher abgeschreckt hat. Der Stellplatz liegt an einem ansehnlichen See, erst morgen werden wir erfahren, dass es sich um eine geflutete Braunkohlegrube handelt. Garzweiler 2 kann sich hier ...

Raus aus der Hitze, rein nach San Sebastian

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Die Nacht ist wunderbar ruhig, und es kühlt auch ab. Frühstück draußen ist auf dem Parkplatz nicht drin, der blecherne Kindertransport in die nahe Schule hat längst begonnen, zum Glück stehen wir auf dem Parkplatz ganz hinten. Wir gehen wenige hundert Meter bis zu einer Bar, wo wir wieder unsere Tostatas bekommen. Die Dinger mit einem Kaffee und frischgepresstem Orangensaft sind ein schnelles und leckeres Frühstück, welches fast alle Bars, die vormittags offen sind, anbieten.  Heute grinse ich besonders breit, da gerade eben meine erste Rente überwiesen wurde. Dann hat ja doch alles geklappt! Dass wir diese schon kulinarisch "verveschpert" haben, tut der Sache keinen Abbruch. 😎 Es ist schon wieder sehr warm, als wir losfahren. Brigitte entdeckt kurz darauf eine Womowaschstation. Womo waschen ist mir ein Graus, aber der Anblick des seit dem letzten Sommer nicht mehr gewaschenen Womos, überzeugt mich sofort. Eine halbe Stunde später ist das Womo 2 Blendenstufen heller, und ich...