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Zusammenfassung

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Pünktlich um 7:00 Uhr geht der Kirchenglockenwecker los und beendet die 1800ste Übernachtung im Womo. Ein letztes Mal darf die Heizung zeigen, dass sie nicht nur Krach macht. Nach dem Frühstück müssen wir nur noch Entsorgen und kommen daher recht früh auf die Autobahn. Der übliche Weinkauf in Turckheim fällt für diesen Herbst aus, und den Großeinkauf haben wir gestern schon erledigt. In dem großen Supermarkt gab es allerdings beim Käse keinen Livarot, Cantal oder Salers!!! Ob Brigitte da vorher angerufen hat? 😊 Mit leicht hängendem Kopf und nur 11 anderen Käsesorten zieht mich Brigitte irgendwann zur Kasse. 😆 Bei Pforzheim können wir uns die Baufortschritte der letzten 6 Wochen ganz genau anschauen, es geht dort nur im Schritttempo voran. Irgendwann kommen wir aber dann doch gut in Stuttgart an. Dort empfängt uns bald darauf der Bohrhammer aus dem Nachbarhaus.  Willkommen zurück!  Zusammenfassung: - 4330 km mit 35000 hm in 6 Wochen. Unser Streckenverlauf kann bestimmt als si...

Noch ein Ausfall

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In der Nacht wird es wirklich stürmig. Wir stehen aber in Windrichtung, und weit genug von den Bäumen weg. Am Morgen sind es nur noch 5 C, die Kaltfront ist angekommen. Unser letztes Ziel auf einer Rückreise aus Frankreich ist oft Turckheim. Dort gibt es aber nur einen Parkplatz, der nicht direkt unter Bäumen ist. Das Risiko ist uns zu groß, Plan B für die letzte Nacht ist Saint Hippolyte. Witzig, auch unsere erste Übernachtung auf dieser Reise war in Saint Hippolyte. Aber in einem anderen Ort, nur rund 100 km entfernt.  Wir probieren einen für uns neuen Stellplatz aus. Sehr nah am Ort zu sein ist bei diesem Wetter prima, und die Kirchenglocken sollen von 22-7 Uhr Ruhe bewahren. Um 18:30 Uhr gehen wir zielstrebig in den Ort.   Ein Restaurant hat dann schon geöffnet (auch die Küche!), und schöpft daher alle hungrigen Personen ab, die nicht bis 19:00 Uhr warten wollen. Wie auch wir. Auch dieses Restaurant kennen wir schon, daher verschlägt es uns nicht den Appetit, als wi...

Jetzt wird es ungemütlich

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Meine tägliches "Wie-wird-das-Wetter?" zeigt am frühen Morgen, dass zu dem kräftigen Regen nun auch noch ein richtiger Sturm über ganz Westeuropa aufzieht. Wir wollten heute eigentlich nur bis Moulins. Dort gibt es einen schönen, ehemaligen Campingplatz in Stadtnähe zum Übernachten. Aber nur wenige Plätze sind weit genug von Bäumen entfernt, und bei dem was kommt, werden nicht nur Blätter von oben runterfallen. Und ein Schirm, für den Weg in die Stadt, hilft bei diesem Wind auch nichts mehr... Wir lassen Moulins daher ausfallen und wollen gleich bis Dole durchfahren.  Wir kommen mit Allrad gut aus der inzwischen recht matschigen Wiese raus, entsorgen noch und fahren los. Unterwegs haben wir richtiges Aprilwetter. Ständig wechseln sich Sonne und Regen ab, am Himmel gibt es mächtige Wolkentürme, die durch die tiefstehende Sonne dramatisch beleuchtet werden. Und ständig ist vor uns ein Regenbogen.  In Dole angekommen, ist auf dem großen Platz an der Straße schon ganz schön viel ...

Stehen bleiben!

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In der Nacht regnet es oft und heftig. Dieses Mal habe ich richtig geparkt und das Bad bleibt trocken. Am Morgen laufe ich das kurze Stück zum Bäcker. Die Brotkörbe sind randvoll, es riecht lecker nach frischem Brot! Beim Frühstück entscheiden wir, hier einen Tag zu bleiben. Wir wollen erst am Samstag Nachmittag zu Hause sein, wenn hoffentlich die Hilti im Nachbarhaus bald verstummen wird. Zeit zum Lesen und etwas Home Office. Und immer wieder ein Blick auf den kleinen See, wo ein Graureiher sein Revier verteidigen muss. Kommt uns im Wohnmobil irgendwie bekannt vor... 😊 Das Hotelrestaurant hat laut draußen angeschriebenen Öffnungzeiten ab 18:00 Uhr geöffnet, pünktlich stehen wir vor der Tür. "Ja, es ist offen, aber Essen gibt es erst ab 19:00 Uhr.", bekommen wir aber als Antwort.  So sind sie halt, die Franzosen...😍 Wir setzten uns in die Bar, wir haben keine Lust wieder zurück zu laufen. Das Gebäude ist schon älter und wirkt auch so, aber hier haben recht junge Leute einen...

Regenzeit

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In der Nacht regnet es heftig. Am Morgen haben wir wieder einmal Wasser im Bad und legen es erst einmal trocken. Das ist nicht sooo schlimm und hängt hauptsächlich davon ab, wo das Wasser vom Dach abläuft. Und das läuft gerade alles über die Tür der Kassettentoilette und kommt dadurch rein. Schlecht geparkt! Durch die erhöhten Kanten auf dem Dach ist aber noch genügeng Wasser in unserer "Dachbadewanne". Das freut einige Vögel und sie nehmen ein ausführliches Bad, es plätschert lustig auf dem Dach. Wir suchen ein geeignetes Ziel für heute, schauen uns den Weg des Navis an, finden ihn gut und fahren los. Im nächsten Ort werden wir Abwasser und Müll los und fahren weiter. Die Straßen werden immer kleiner, es geht ständig rauf und runter, und Brigitte erkennt, dass wir gerade auf den kleinsten weißen Straßen fahren, die der Straßenatlas (das war früher so ein Ding aus Papier mit vielen Blättern, wo seitenweise die Straßen abgebildet wurden) noch darstellt. Da hat das Navi sich wo...

Jetzt geht es zurück

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Am Morgen schaut noch einmal kurz die Sonne raus, dann verabschiedet sie sich hinter aufkommenden Wolken. Das war es hier für dieses Jahr, nun wollen wir langsam zurück fahren. Aber nicht nach Norden, wie das Navi den besten Weg vorschlägt, denn da würden wir direkt in den Regen fahren. Nein, wir fahren nur knapp 80 km nach Osten, immer am Lot entlang, heute dann halt mit dem Womo.  Bei Prayssac kennen wir nämlich eine Winzerin, bei der wir 2014 und 2015 schon einmal waren. Mit super Stellplatz zwischen Reben und Lot.  Nur an wenigen Weinstöcken hängen noch einige Trauben, der Rest ist schon im Keller. Beim Anmelden sehen wir, dass der Weinverkauf heute geschlossen ist. Davon stand nichts in der Beschreibung. Wir wollen schon gehen, da kommt die Chefin und schließt uns trotzdem den Keller auf. Aber so richtig gut gelaunt ist sie dann bei der Weinprobe wirklich nicht, auch wenn wir nach 15 Minuten voll bepackt wieder gehen.  Schade, das hatten wir schöner in Erinnerung. Wa...

Am Lot und der Garonne entlang

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Heute ist das Finale des Sommer 2025. Klingt ein wenig traurig und ist es für uns auch etwas.  Seit wir Anfang April wegen der Kälte von Nordspanien nach Andalusien geflüchtet sind, hatten wir bis auf jeweils wenige Tage fast durchgehend Sommerwetter. Nun wird es wohl die nächsten Monate gerade anders herum sein.  Daher werden heute wohl das letzte Mal die Räder aus der Heckgarage geholt.  Es ist noch frisch, als wir losfahren. Die Sonne braucht jetzt jeden Tag länger, die Luft um ca. 15 C von ca. 5 C auf gute 20 C zu erwärmen.  In Tonneins erreichen wir die Garonne. Nun ist die Temperatur ok. Heute war hier Markt, die Lebensmittelhändler sind schon am Einpacken, die Klamottenhändler noch nicht. Wir überqueren die Garonne und fahren auf kleinen Straßen weiter bis zum Canal latéral à la Garonne, der zusammen mit dem Canal du Midi das Mittelmeer mit Bordeaux verbindet. Gleich am Kanal gibt es ein sehr einladendes Restaurant. Es ist voll, alle Sonnenplätze auf...

Am Lot entlang

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Der Count down läuft. Nur noch 2 Tage Sonne und Sommer. Wir fahren daher rund 25 km zu einem kleinen Parkplatz an einem Voie Vert und holen die Räder raus. Der erste Teil geht immer am Lot entlang. Hier ist keine Saison mehr, die Wasseraktivitäten sind im Winterschlaf. Dementsprechend auch die zugehörigen Lokalitäten. In le Castelmoron-sur-Lot überqueren wir diesen. Das einzige offene Restaurant hat leider für uns 15 Minuten zu früh die Pforten geschlossen. Wir möchten hier aber gerne Pause machen und fahren daher einen kleinen Umweg über den hiesigen Supermarkt. Dieser hat eine vielfältige Auswahl an französischen Craft-Bieren. Leider alle nur in großen Glasflaschen. Das ist nichts fürs Rad. Beim Dosenbier fällt mit aber ein alter Bekannter auf. SuperBock aus Portugal! Beim Verlassen des Supermarktes stelle ich fest, dass ich eigentlich gar kein Bier mehr brauche, denn ich habe keinen Herzschlag mehr! Sagt wenigstens meine Uhr. Zum Glück muss man mich nicht reseten, sondern nur meine ...

Ausruhtag

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Bei Sonnenaufgang ist es klar und kühl, nur in den Tälern etwas Nebel. Kurz vor dem Frühstück ist der Talnebel schon weg, aber über uns ist es plötzlich wolkig, die Sonne lässt sich nicht blicken. Dummerweise senken sich die Wolken, und bald stehen wir wieder im leichten Nebel. Dann schauen wir doch erst einmal, was wir da gestern alles gekauft haben. Bei einem Produzenten zu stehen und dort etwas zu kaufen, macht uns Freude, und wir haben oft das ganze Jahr Spaß daran, im Vorratsschrank irgendwann die Leckereien wieder zu entdecken. Wir überlegen länger, ob wir nicht wieder hoch zur Dordogne fahren sollen, doch die Vorhersage und die nun vorhandenen, sonnigen Tatsachen lassen uns doch hier bleiben. Seit langem mal wieder ein Ausruhtag, das tut gut. Obwohl, ein bisschen Reparieren muss dann doch sein, die Rückfahrkamera ist trotz meiner Silikonorgie immer noch undicht, und es dringt Wasser ein. Macht ein witziges Bild auf dem Monitor, ist aber nicht wirklich zielführend. Jetzt sieht...