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Riópar

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Gestern Abend hat sich die Bewölkung ja aufgelöst, daher wird es in der Nacht recht kalt. 5 C zeigt der Außenthermometer am Morgen. Brrr... Ich hole seit längerer Zeit wieder unser Heizöfchen raus und die Batterien geben klaglos die notwendigen 100 A zum Heizen her. Nach dem Frühstück hat die Sonne das Heizen übernommen. Die Gegend hier ist klasse! Durch den Morgentau sind die vielen 3-dimensionalen Spinnennetze noch gut zu erkennen. Danach fahren wir rund 40 km auf einen Pass rauf. Dort beginnt eine Wanderung, die uns durch einen schönen Kieferwald führt.  Die Bäume blühen gerade und mit jedem Windstoß kommt dichter, gelber Staub aus den Bäumen. Auch der Rosmarin blüht. Der staubt nicht und riecht noch besser. Wir kommen an vielen Erdrutschen vorbei, die wohl hier vor nicht allzulanger Zeit die Landschaft neu modeliert haben. Irgendwann fängt es an zu gluckern und zu plätschern. Dann sind wir auch schon an der Quelle des Rio Mundo. Einen Wasserbauarchiteken in einem Freizeitpark w...

Ruhiger Tag bei Yeste und ein Nachtrag

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Am späten Abend hörte der Regen auf, und es ist in der Nacht herrlich ruhig. Morgens ist es bewölkt, und wir wollen gar nicht aufstehen. Die ganze letzte Zeit hat uns halt immer die Sonne rausgelockt. Irgendwann gibt es dann doch Frühstück mit Käse, Schinken, Erdbeeren und Joghurt. So gegen 13:00 Uhr machen wir dann eine kleine Wanderung. Eigentlich nun mit Sonne, aber die hält sich nicht an die Vorhersage. Wir stehen hier an einem Stausee, auf der anderen Seite ist ein kleines Dorf. Da möchten wir hin. Über den See gibt es eine Brücke, die wir überqueren müssen. Der Stausee ist immer noch recht voll, auch hier hat es im Februar, wie fast überall in Spanien, immens geregnet. Die Landschaft hier im Microreserva del Cerro de Rala  ist sehenswert, an den Bergen kreisen Geier. Im Ort gibt es 2 ansehnliche Häuser und wie vermutet, keinerlei Ausruh- oder Erfrischungsmöglichkeiten. Brigitte entdeckt noch einige schöne Blüten... ...und dann geht es den gleichen Weg wieder zurück. Wir ...

Off the beaten tracks oder ab in die La Mancha

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Heute ist es schon morgens etwas bewölkt. Daher kein Frühstück draußen, und wir packen danach alles in Ruhe zusammen. Anschließend geht es viel über Landstraßen in die Region La Mancha. Für die Gegend, wo wir hin wollen, gibt es in keinem unserer vielen E-Book Reiseführer irgendwelche nützlichen Informationen. Mal sehen, was uns da erwartet. Unterwegs noch Ver- und Entsorgung, und wir kaufen ein paar Kleinigkeiten ein. Die größeren Orte, die wir durchqueren, sind, gelinde gesagt, einfach nur trostlos. Gegen 17:00 Uhr kommen wir an unserem Etappenziel an. 2 Holländer (sind inzwischen alle ausgewandert???) bieten einen Platz an, der uns gut gefällt. Kurz darauf fängt es an zu regnen, und wir verbringen seit langem wieder einen Abend im Womo.

Ein letzter Tag in Busot

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Es ist verrückt. Die Wettervorhersage hat sich wieder geändert, und wir können wohl doch die geplante Strecke in die La Manche durchführen. 😚 An das Frühstücken draußen können wir uns echt gewöhnen. Heute ist es noch einmal sonnig und 27 C, und wir überlegen, eine nahe Karsthöhle zu besuchen. Aber den letzten sonnigen Tag vor Bewölkung und Regen in einer Höhle zu verbringen, ist wohl doch suboptimal, daher laufen wir erst einmal nur in Richtung Höhle. Die Mandelblühte ist wohl hier schon eine zeitlang her.  Unterwegs liegt "zufällig" ein Landgasthof, wo wir eigentlich nur etwas trinken wollen. Die resolute Wirtin sagt aber gleich: "Setzt euch zum Essen da hin!". Da wurden wir wohl schnell überzeugt. 😊 Mittags Sangria oder Tinto Verano ist deutlich besser als Wein, da es dann doch einer geschmackvollen Schorle ähnelt. Mein Cocktail ist eine eiskalte Gazpacho, die bei diesen Temperaturen sehr gut schmeckt. Die aus Albacete neulich in Alicante war aber deutlich gesch...

Letzter Termin???

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Da wir heute erst um 14:30 Uhr den Termin in der Klinik haben, kann ich vor dem Frühstück eine Runde an der Promenade joggen. Die 4 Wochen Pause machen sich sofort bemerkbar, zum Glück gibt es am Meer keine Höhenmeter. Mir kommen sicherlich mehr Läufer entgegen, als ich die letzten 2 Jahre in Stuttgart gesehen habe. Und alle 2 Mal, da hier jeder hin- und wieder zurück läuft. Nach der Dusche und dem Frühstück wird entsorgt, dann fahren wir zum Einkaufen. Erstaunlicherweise finden wir einen guten Wein aus dem Nomada hier für 15,50 €, der dort 27 € gekostet hat. Das nenne ich einen fairen Restaurantpreis!  Trotz Parkplatzsuche sind wir rechtzeitig in der Klinik. Dort warten schon 6 andere Personen im Wartebereich. Aber Punkt 14:30 Uhr ruft jemand so etwas ähnliches wie "Brigitte", und es geht los. Der Physiotherapeut spricht leider nur spanisch, aber Google hilft. Wir brauchen auch gar nicht lange zu erzählen, was passiert ist, er hat vom Arzt alle Informationen und Anweisungen ...

Zurück nach Alicante

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Auch heute gibt es das Frühstück natürlich draußen. Nach Tagen schaue ich mal wieder ins Wetter und bin etwas überrascht, dass im Hinterland kein gutes Wetter angesagt ist. Na ja, das sind ja nicht die ersten Stunden an Planung, die ich in den Wind bzw. Regen schreiben kann. 😩 Bis zum Nachmittag steht die neue Planung, die uns weiter an der Küste Richtung Malaga führen soll. Aber zuerst geht es zurück nach Alicante. Auf dem immer noch recht leeren Stellplatz wird schnell eingeparkt, und bald schon geht es zum Strand. So gefällt mir ein Strand! Brigitte ist wegen des Physio-Termins morgen etwas nervös, die Reiseleitung findet aber schnell genügend Ablenkung... 😌 Danach weiter an der Promenade entlang. Beachvolleyball ist hier schwer angesagt, oft auch mit Trainern und auf einem recht gutem Level. Das wäre wohl die letzte Ballsportart, die ich meinen verbrauchten Gelenken noch zumuten würde.  Heute aber nicht, denn die nächste Ablenkung wartet. Wir werden Wiederholungstäter und keh...

Prima Fernsehprogramm

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Den Tag Pause bis zur Physio morgen in Alicante verbringen wir komplett mit Fernsehen.  Das Frühstückfernsenen ist deutlich besser als das aus der Glotze.   Die ganze Innenstadt von Alicante wird mehr oder minder durch den Hügel mit dem Castell verdeckt. Wir lassen die Seele und einen Arm baumeln. Gegen Nachmittag kommt etwas hohe Bewölkung auf, was glücklicherweise die Sonnengrillstufe etwas verkleinert. Und wie in einem NDW-Lied der frühen 80er, "...und die Sonne wandert schnell..da,da,da", ist ruckzuck Zeit für ein kleines, aber feines Abendessen. Eine Foie Gras direkt vom Hersteller aus Frankreich letztes Jahr.  Risikofreudig wie ich bin, habe ich weintechnisch alles auf eine Karte gesetzt. Der Süßwein von 2018 von einem ganz kleinen Winzer könnte auch schon hinüber sein, und ein Monbazillac als Ersatz steht brühwarm in der Heckgarage. Ist er aber nicht! Ein klasse Wein, der durchs Lagern noch gewonnen hat, da die oft aufdringliche Süße junger Süßweine sich nun eher v...