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Coimbra im Ausnahmezustand

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Nach 3 Tagen fahren wir heute weiter nach Norden. Als Abstecher wollen wir uns Coimbra, Portugals drittgrößte Stadt, anschauen. Sonntags Städte besichtigen kann auch mal etwas zu ruhig sein, da alles geschlossen ist. Wir haben aber gelesen, dass zur Zeit die Studenten ihren Abschluss in der Stadt feiern, vielleicht bekommen wir ja was mit. Wir parken auf einem fast leeren LKW-Parkplatz, es sind 28° C, aber es weht ein leichter Wind.  Die Altstadt liegt ansehnlich auf einem Hügel. Es ist schon einiges los, wir erkennen die Studenten an ihrer Kleidung. Komisch, dass Banken immer solche Prachtbauten haben. Wo kommt denn nur das Geld dafür her? 😉 Coimbra ist für seinen Fado bekannt, der hier nur von Männern gesungen wird und ganz anders, als der aus Lissabon sein soll. Ein großes Wandbild empfängt uns.   Beim Fado-Denkmal gibt es keine Chance, keine Person mit abzulichten, da passen die Kinder sogar sehr gut. Einige Bauten und Plätze sind sehr ansehnlich, in der Sonne ist es aber...

Einer geht noch...

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Es ist noch morgendlich bewölkt, als ich in den Ort laufe, um Brot zu kaufen. Frühstück auf der Wiese geht dann aber schon gut. Später kommt die Sonne raus, aber die Luft fühlt sich trotz 20° C irgendwie kühl an. Ich bleibe im Schatten und mache Home Office. Nach dem Hacker-Angriff vor genau einem Monat auf meine Mails und das 1+1-Konto, habe ich noch eine Rechnung über 550 € entdeckt, die zum Glück nicht abgebucht werden konnte. Kein schöner Zeitvertreib auf einer Reise. Am Nachmittag friere ich dann schon richtig, da hilft auch kein Blick auf die Temperaturkarte, wo ganz Westeuropa unter der Hitze stöhnt.  Ich schnappe mir die Kamera und werde die Sanddüne bezwingen.  Es scheint gerade Ebbe zu sein, der bisher breite Fluss ist heftig geschrumpft. Es sind dann doch nur 40 Höhenmeter, aber gefühlt natürlich 80, da ich bei jedem Schritt die Hälfte wieder runterrutsche. Kinder überholen mich lachend, und kugeln sich anschließend die Düne runter, na ja, die haben ja auch nicht so...

Ruhiger Tag in Salir do Porto

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Der Tag beginnt schon schön. Und er bleibt es auch, trotz einmaligem Umzuges wegen unseres Magneto-Effektes, als sich jemand auf der fast leeren Wiese direkt neben uns stellt. Ich plane schon ungefähr den Rückweg, denn die verbleibenden 2 Wochen werden schnell vorbei sein, schreibe einige Posts, mache Home Office. Am Nachmittag kommen ein kühler Wind und hohe Bewölkung auf, wir fangen fast an im Schatten zu frieren. Ein Blick auf die Temperaturkarte sagt uns aber, dass in Badajoz gerade 37° C sind. Da friere ich gerne ein wenig... Heute sind wir lauffaul, am Abend geht es in ein nur 100 m entfernte Restaurant.  Hier bekommen wir die bisher beste Sangria und auch die portugisische Spezialität Amêijoas à Bulhão Pato. Leeeecker! Brigitte nimmt eine Dorade und landet einen Volltreffer... ...ich versuche es mit dem von einigen Gästen gut bewerteten Schwertfisch, und nach unseren bisherigen Fischen ist dies eindeutig der letzte Platz. Geschmacklich ok, aber leider zu lange auf dem Grill ...