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Forcalquier

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Heute geht es weiter nach Forcalquier. Der Stellplatz am Ortsrand ist erstaunlicherweise leer, prima! Kurz darauf laufen wir in den kleinen Ort. Er würde in einem Reiseführer wohl nur mit 3 Zeilen erwähnt werden, aber für uns ist er einfach wieder authentisch. Die Bar gegenüber der Kirche heißt zwar nicht "Central", erfüllt aber wohl den gleichen Zweck. Dort bleiben wir für ein Getränk...     ...um dann hoch zur Zitadelle zu laufen. Dort gibt es zwar keine Zitadelle mehr, aber eine später auf deren Ruinen gebaute kleine Kirche. Der Ausblick ist schön, aber Brigitte schnauft schon ein wenig lustlos. Das ändert sich schlagartig, als wir nach einer kurzen Pause am Womo wieder Essen gehen. Heute sind wir in Nordfrankreich zu Gast. Eine Creperie bietet alles, was wir aus dieser Gegend mögen. Ok, der gewaltige Aperitif heißt noch "Provencale", aber dann geht es in die Bretagne. Einen Birnen-Cidre bekommt man dort schon selten, aber hier im Süden habe ich ihn noch nie gese...

Noch einen Tag in Riez

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Heute heißt es abwarten.Das Schlechtwettergebiet streift uns zwar nur, würden wir aber heute schon nach Westen fahren, kämen wir in den Regen. Den hatten wir hier auch letzte Nacht. Ich weiß noch, wie gemütlich es früher im Zelt war, wenn es draußen stürmte und regnete, und wir wussten, dass unser Zelt alle Witterungsbedingungen aushalten würde. Das laute Knacken der brechenden Zeltstange im Nachbarzelt habe ich noch immer im Ohr. Im Womo ist es aber noch viel gemütlicher, und das Prasseln des Regens wiegt einem dann auch bald wieder in den Schlaf. Durch den vorhergesagten Regen am Nachmittag bleiben wir heute noch hier. Kein Problem, das Quartalsende bringt genügend Abrechnungen zum Knicken, Lochen, Abheften.  Am Nachmittag regnet es dann doch nicht, und wir gehen noch einmal in den Ort. Uns gefällt es hier, am Tag nach dem Markt ist besonders wenig los, nur die Bar Central als Kommunikationsmittelpunkt hat geöffnet. Dort fällt mir an einer der alten Platanen auf, wie vergänglich ...

Ein Schreck in der Morgendstunde

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Um 7:22 Uhr werden wir durch lautes Klopfen aus dem letzten Tiefschlaf gerissen. Ich konnte mit meinem vollen Magen die halbe Nacht nicht schlafen. Der Herr mit der Tricolore am Hemd und dem Blaulicht auf dem Autodach findet unser "Abgebrochen"-Ticket am Fenster nicht ausreichend und möchte, dass ich im Schlafanzug mit ihm zur Ticketmaschine gehe. Habe ich aber keine Lust zu, und als er dann zurück kommt, zeige ich ihm die 2 Buchungen in der Kreditkarten-App mit einer Betonung auf, 2 mal bezahlt! Das akzeptiert er und entschuldigt sich auch, aber jetzt sind wir wach! Das macht aber auch nichts, denn heute ist Markt in Riez! Das war beim Suchen nach einem brauchbaren Ort natürlich das i-Tüpfelchen für uns.  Wir laufen früh los, der Markt ist schon offen...  ... aber wir frühstücken erst einmal. Das hat immer einen besonderen Flair für uns, wenn alle noch rumwuseln, um den Stand fertig zu richten, die ersten Gespräche werden geführt, und die Kaffeemaschinen aller Bars laufen au...

Zwischenstation in Riez

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Heute ist es kurz vor Sonnenaufgang am schönsten! Wir möchten gerne in die Nähe von Apt, aber für das Gebiet rund um das südliche Rhonetal gibt es die nächsten 2 Tage Unwetterwarnungen für Starkregen. Ich suche daher als Zwischenstation für einige Tage einen Ort möglichst außerhalb des Regengebietes mit Stellplatz und Restaurant. Bei dem kleinen Ort Riez, in der Nähe des Lac de Sainte-Croix, werde ich fündig. Durch gesperrte und zu enge Straßen benötigen wir wieder deutlich länger als geplant für die 180 km. Vielleich muss ich im Navi die Womo-Breite auf 3,5 m erhöhen, dass es uns nicht über so enge Landstraßen schickt. Aber immerhin haben wir die enge Straße raus aus den Bergen die ersten 40 Minuten ganz für uns. Den Ticketautomaten überfordere ich wohl mit meinen Eingaben (einmal Validierer, immer Validierer 😎), nach 2 Mal bezahlen (!) bekomme ich nur ein Stück Papier, wo "Abgebrochen" draufsteht. Na ja, früher hätte ich einen PROSOL-Eintrag generiert. 😆 (mindestens ein L...

Ruhetag

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In der Nacht kommt schon böiger Wind auf. Aber trotz einiger Wolken meint es die Sonne noch einmal gut mit uns. Und die neugierige Schwebfliege wollte unbedingt mit aufs Bild. Das Wetter ändert sich nur langsam, Zeit, einen Ruhetag einzulegen. Am Nachmittag hängen wir dann unsere tibetanischen Gebetsfahnen in den Wind. 😊 Unser vorgesehenes Grillen haben wir wegen des Windes schon abgeschrieben, aber am Nachmittag steigt der Ehrgeiz, es zu versuchen, genauso wie der Appetit. Mit Windschutz legen wir los. Dieser ist kurz darauf fast nicht mehr nötig, der Wind hört einfach auf. Prima, was unsere Gebetsfahnen so alles können! 😂 Auch wenn wir heute kalorientechnisch nur einen erhöhten Grundumsatz hatten, schmeckt es uns sehr gut.  Ein passender Abschluss für diesen tollen Platz!