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Anstrengender Fahrtag

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Wir müssen heute weiter, und zum Glück ist das Wetter jetzt eher feucht und bewölkt. Essen gehen hat eindeutig Vorteile, denke ich mir bei unserer Spülorgie. Wir nehmen laut Navi eine neue Strecke, aber nach 30 km ist die Straße gesperrt. Das Navi zuckt mit den Schultern und weiß von nichts. Und hier gibt es nicht viele Ausweichmöglichkeiten. Die ersten 35 Minuten Umweg sind alternativlos, danach stehen wir rund um Bordeaux ständig im Stau, schnell sind 1,5 Stunden Zeitverzug angesagt. Irgendwann kommen wir aber auf dem angepeilten Stellplatz an.  Jetzt schnell ins nahe Restaurant, aber ich stelle fest, dass es heute geschlossen ist. Da ist wohl wieder kochen angesagt, heute Tomate-Thunfisch-Oliven-Pasta. Auch lecker! 

Noch ein Pausentag

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Da das Wetter in Frankreich weiter nördlich recht wechselhaft ist, beschließen wir, hier bei bestem, sommerlichem Wetter noch einen Tag zu verbringen. Der innere Schweinehund wird früh besiegt, und wir holen noch vor dem Frühstück die verstaubten Walkingstöcke raus. Einmal um den unteren See ist genug, und wir machen auch öfter kurze Pausen. Wir laufen teilweise auf Holzstegen direkt am klaren Wasser entlang, und der eine oder andere Fisch ist gut zu sehen. Kurz nach 12:00 Uhr dann endlich Frühstück. Die einzige Einkehrmöglichkeit in der Nähe hat nur am Mittag geöffnet, was kurz nach dem Frühstück nicht so richtig passt. Aber der Hauscocktail ist saulecker   Der Rest des Nachmittags gestaltet sich ruhig, wenn man Home Office so nennen mag. Am Abend dann prima Bordküche mit einem leckeren Auberginen-Mozarella-Oliven-Pastagericht.  

Morcenx-la-Nouvelle

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Selbst wenn tausende Frankreich-Fans meinem Blog folgen würden, ich bin mir sicher, dass der Ort hier keinem etwas sagt. Und den 10, die es tun, bestimmt auch nicht. Nach über 1000 km von der portugiesichen Atlantikküste, ist es aber ein herrlicher Ort für eine Pause. Am Nachmittag laufen wir etwas am See entlang, bekommen ihn aber kaum zu sehen. Erst auf dem Rückweg sehen wir ein Schild, welches uns in Richtung Strand führt. Und tatsächlich gibt es hier einen Strand. Nicht riesig, aber zu dieser Jahreszeit völlig ausreichend.

Ab nach Frankreich

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Am Morgen wird es schnell laut. Die, die früh wach sind, denken wohl, dass alle anderen auch schon wach sind oder haben die graue Masse zwischen den Ohren noch nicht eingeschaltet. Nach dem Frühstück fahren wir los. Aus Erfahrung nehmen wir bis zur Grenze die Autobahn, die 3,45 € sind gut investiert, da der Verkehr auf der Landstraße elendig langsam voran geht. In Frankreich kämen wir für diesen Betrag nur bis zur nächsten Ausfahrt weiter, daher zuckeln wir mehr als eine Stunde bis hinter Bayonne über die Landstraße. Wir kaufen unterwegs noch ein, dann läuft es ganz gut weiter. Am späten Nachmittag finden wir einen schönen Stellplatz in dem eher monotonen "Parc naturel regional des Landes de Gascogne". Zwischen Bordeaux und der Grenze nach Spanien ist ein riesiges Waldgebiet, das uns bisher eher abgeschreckt hat. Der Stellplatz liegt an einem ansehnlichen See, erst morgen werden wir erfahren, dass es sich um eine geflutete Braunkohlegrube handelt. Garzweiler 2 kann sich hier ...

Raus aus der Hitze, rein nach San Sebastian

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Die Nacht ist wunderbar ruhig, und es kühlt auch ab. Frühstück draußen ist auf dem Parkplatz nicht drin, der blecherne Kindertransport in die nahe Schule hat längst begonnen, zum Glück stehen wir auf dem Parkplatz ganz hinten. Wir gehen wenige hundert Meter bis zu einer Bar, wo wir wieder unsere Tostatas bekommen. Die Dinger mit einem Kaffee und frischgepresstem Orangensaft sind ein schnelles und leckeres Frühstück, welches fast alle Bars, die vormittags offen sind, anbieten.  Heute grinse ich besonders breit, da gerade eben meine erste Rente überwiesen wurde. Dann hat ja doch alles geklappt! Dass wir diese schon kulinarisch "verveschpert" haben, tut der Sache keinen Abbruch. 😎 Es ist schon wieder sehr warm, als wir losfahren. Brigitte entdeckt kurz darauf eine Womowaschstation. Womo waschen ist mir ein Graus, aber der Anblick des seit dem letzten Sommer nicht mehr gewaschenen Womos, überzeugt mich sofort. Eine halbe Stunde später ist das Womo 2 Blendenstufen heller, und ich...

Ein heißer Fahrtag

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Die Nacht ist die Hölle. Wir haben alle Klüsen auf, aber es kühlt innen kaum ab. Dafür ist es taghell, die Campingplatzbeleuchtung ähnelt der eines Fußballstadions. Und es ist sehr laut. Die aufgestellten Dachluken und -fenster reflektieren den Schall der Autobahn, nahe Hunde bellen die ganze Nacht, und wenn diese Luft holen, dann schreien Katzen wie wild. Als am Morgen der Rasenmäher losgeht, laufen wir zügig in den nahen Ort. Auf dem Placa Major ist schon etwas Leben, wir suchen uns was für's Frühstück. Die Tostatas sind gut, der Kaffee nicht. Beim anschließenden Mäandern durch den Ort sagt uns ein Mann, dass das Postamt innen sehr schön sei. Das stimmt! Natürlich sind auch hier die Kirchtürme besetzt. An der Kathedrale nehmen wir noch einen richtigen Café con Leche zu uns. Ab 10:30 Uhr ist die Wärme nicht mehr auszuhalten. Nach einer kühlen Dusche fahren wir los. Es werden über 6 Stunden Fahrt bis nach Miranda de Ebro. Anhalten und Pause machen ist eine Quälerei, draußen gibt es...