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Ab ans Meer

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Die ganze Planerei gestern hat richtig was gebracht. Das Wetter in Südfrankreich ist noch eine Woche gut, dann sind regelrechte Unwetter angesagt. Egal, dann müssen wir sowieso langsam den Rückweg antreten.  Viel fahren wollen wir daher auch nicht mehr, und am Meer waren wir auf dieser Reise noch nicht. Und Brigitte hat schon einige Male so gar nicht nebenbei gesagt, dass es in Sanary-sur-Mer mittwochs einen schönen Markt gibt.  Den zugehörigen Campingplatz hatte ich gestern noch gebucht, heute fahren wir die 90 km dorthin. Das Navi schickt uns allerdings im Ort wieder durch die kleinsten Gassen, teilweise zu recht für Womos verboten. Der Campingplatz ist für uns zweckmäßig, mehr können wir den Dingern nicht abgewinnen. Nach kurzer Erholungspause geht es am Nachmittag in den Ort. Am Hafen lacht uns eine Reiseführertitelseitenkulisse an! Gerade die schön restaurierten, kleinen, alte Boote sind eine Augenweide! Wir sehen uns satt, und suchen nebenbei natürlich nach einer Sitzgel...

Arbeitstag

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Der Tag beginnt schön! Allerdings sind es außerhalb des Womos nur 9° C. Wir schalten die Heizung an, und erstaunlicherweise läuft sie gleich beim ersten Versuch. Das sollte zu Hause in der Werkstatt besser nicht passieren... Da die Cave um 12:00 Uhr schließt, probieren wir vorher einige Weine. Am Vormittag ist eine Weinprobe für mich eher Arbeit als Vergnügen!  Die Öko-Weine sind gut, aber recht teuer. Egal, wir stehen hier prima und nehmen 4 Flaschen mit. Danach verschiedene Wartungsarbeiten... ...und da wir irgendwie noch nicht wissen, wir wir die letzte Woche im Süden am besten gestalten, bleiben wir noch einen Tag hier, und ich übernehme die Planungsarbeiten. Später hat Brigitte die Küchenarbeit...  ...während ich zum Vergnügen den Sonnenuntergang einfange. Das war ein schöner "Arbeitstag"!  

Saint-Maximin-la-Sainte-Baume

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Nach so viel Action ist mal wieder etwas Ruhe angesagt. Wir fahren daher so gegen Mittag ein Stück weiter nach Osten nach Saint-Maximin-la-Sainte-Baume. Wer kommt denn auf so einen Namen, der ausgeschrieben auf kein Straßenschild geht? Dort fahren wir zu einem Winzer. Wir sind das einzige Womo, was auch gut ist, denn die nett gemachten Stellplätze sind bis auf einen alle recht schräg. Beim Durchfahren des Ortes sahen wir, dass heute dort ein kleines Fest ist. Die 2,5 km Fußweg dorthin vom Winzer hätten wir ja noch gemacht, aber die steilen 140 Höhenmeter überzeugen uns schnell, einfach am Womo zu bleiben. Immerhin haben wir durch die Höhe einen schönen Fernblick. Essen gehen fällt damit leider auch aus, wir kochen am Abend.

Aix-en-Provence

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Heute haben wir ein volles Programm. Ohne Frühstück geht es recht früh mit dem Bus nach Aix-en-Provence. Der Fahrstil des Busfahrers auf der engen Straße ist gelinde gesagt flott, das erste Mal schnallen wir uns in einem Öffi an! Der Montagne Sainte-Victoire ist schön zu sehen, aber bei dem Gewackel im Bus brauche ich viele Versuche, bis ein Bild sitzt.   Im Ort angekommen, geht es gleich zum Grund des frühen Aufbrechens. Heute ist großer Markt! Mit leerem Magen fangen wir ausgerechnet an den Fressständen an. Welch Quälerei! 😄 Aber für Poulet Roti ist es wirklich noch zu früh, auch wenn das Wasser im Mund zusammenläuft. Schnell weiter zu den normalen Lebensmitteln, die Fischecke ist wie immer etwas fürs Auge. Dann aber ab in eine Seitengasse, wir finden sogar noch 2 Stühle in der Sonne. Bis dann endlich der Cappuccino kommt, sitzen wir längst im Schatten und ich friere. Brigitte hat sich vernünftig gekleidet, ich sitze hier in sommerlich kurz ohne Jacke bei 12° C und hoffe auf bal...