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Das ging schief!

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Am Morgen hat der Mistral ganze Arbeit geleistet. Der Himmel ist wieder provence-blau! Der Montagne Sainte-Victoire, der gestern noch in den Wolken war, ist nun bereits am Womo zu sehen. Wir wandern nicht zu spät los, haben genug Wasser und Proviant dabei, denn am Berg gibt es keine Einkehr. Wir laufen durch den Ort zum Ausgangspunkt der Wanderung. Ich habe eine in Komoot vorgeschlagene Route gewählt, die im Anstieg weniger steil als die normale Strecke über die GR 9 ist. Soweit so gut, aber schon kurz hinter dem Ort suchen wir oft die nicht markierte Wegstrecke.  Wenn dann der Weg erkennbar ist, ist er ziemlich zugewachsen und meine Beine werden ganz schön zerkratzt. An einer Weggabelung entscheide ich dann doch, einen kürzeren, scheinbar breiteren, aber dafür auch steileren Weg durch einen Einschnitt zu nehmen.  Zu spät erkenne ich, dass dies ein großer Fehler war. Die Steilheit ist so groß, und der breite Weg ist so schotterig, dass nun ein Umkehren gefährlicher wäre, als w...

Puyloubier

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Es regnet in der Nacht nicht mehr stark, am Morgen scheint der Spuk vorüber zu sein. Dieses Mal standen wir gut, von den wohl mehreren hundert Litern Regen in den 2 Tagen auf das Womo, ist kein Tropfen ins Womo eingedrungen. Gegen Mittag fahren wir weiter. Es ist aber durch den aufkommenden Wind recht ungemütlich, beim Einkaufen unterwegs ziehe ich mir freiwillig lange Hosen an. Das Ziel heute ist Puyloubier, ein kleiner Ort am Montagne Sainte-Victoire. Von dort wollen wir morgen wandern und übermorgen mit dem Bus nach Aix fahren. Daher nehmen wir auch wieder einen Campingplatz, auf den vorhandenen Wanderparkplätzen in der Gegend ist das Übernachten untersagt. Der Wind frischt immer mehr auf, was aber nicht schlecht ist, denn der Mistral bläst gerne die ganzen Wolken weg. Bis zum Sonnenuntergang hat er schon einiges geschafft!

Einmal Aussitzen

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Ich habe es geahnt. Mein Magen ist nicht nur so voll, dass ich die ganze Nacht einen Felsklotz im Bauch habe, nein, das bleibt auch noch den ganzen Tag so. Gut, dass wir heute nichts körperlich unternehmen wollen.  Es hat auch fast die ganze Nacht geregnet, teilweise wie aus Kübeln. Dazu der passende Donner. Viel zu spät machen wir uns die Ohrenstöpsel rein und können so noch etwas schlafen.  Tagsüber planen wir die nächsten Tage, immerhin ist ab Freitag für 10 Tage gutes Wetter angesagt. Einfach nur was lesen gefällt mir auch, kommt leider viel zu selten vor. Vielleicht sollte ich einfach keinen Blog mehr schreiben...😲 Bis zum Abend ist der Felsklotz im Bauch wohl zertrümmert worden, die Hack-Minz-Nudeln schmecken schon wieder!

Cucuron

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Heute können wir noch einmal draußen frühstücken. Wer weiß, wie lange das noch geht, denn ein Wetterwechsel steht an. Für die 2 angesagten Regentage nisten wir uns auf einem kleinen Campingplatz im rund 40 km entfernten Cucuron ein. Hauptsache, Platz um uns herum und keine Bäume über uns. Noch haben wir ein paar Stunden bis zum Regen, wir sitzen draußen und ich mache Home Office. Brigitte passt einen Moment nicht richtig auf, und schwupps hat sie Besuch bekommen. Irgendwann kommt der erste Regenguss runter und wir gehen rein. Am Abend können wir uns aber schon wieder rauswagen und gehen in den Ort. Der ist ganz hübsch, ich habe aber keine Ahnung, was es hier zu sehen gibt. Wir lassen uns treiben, und ich finde einige nette Ansichten. An einem alten Löschteich ist eine prima Stimmung, auch wenn höchstens ein Drittel der Bars/Restaurants offen haben. Brigitte hat mal wieder ein Restaurant ausgesucht, ich lasse mich gerne überraschen. Es hat genau 18 Plätze, immerhin die Hälfte davon wird...

Prima Wanderung!

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Wir sind zwar in der Provence, kommen uns aber ein wenig wie in der Toskana vor. Ok, auf dieser Reise wird das sicher nichts mehr, mal sehen, wann wir den 2. Versuch mit Italien wagen. Da Brigittes Arm heute von einer weiteren Radtour nicht allzuviel hält, werden wir wandern. Dazu fahren wir auf einen Campingplatz in Maubec und laufen los. Maubec lassen wir erstmal links liegen und laufen weitestgehend in der Ebene nach Osten. Oppède Le Vieux ist unser Ziel. Oben am Hang klebend. Auf dem Weg hoch ist der 40 km entfernte Mont Ventoux zu sehen. Dort rauf sind wir aus dem Tal schon hochgewandert und ich mit einem normalen Fahrrad hochgefahren.  Lang ist es her... Heute reicht uns der kurze Anstieg, um das Wanderhemd klatschnass werden zu lassen. Der Ort ist noch bewohnt, aber viel ist hier heute nicht los. Und obwohl man auch mit dem Auto recht nahe an den Ort fahren kann, sind mehr Wanderer und Radfahrer als Autofahrer zu sehen. Das Café und das Restaurant haben leider geschloss...