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Ein heißer Fahrtag

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Die Nacht ist die Hölle. Wir haben alle Klüsen auf, aber es kühlt innen kaum ab. Dafür ist es taghell, die Campingplatzbeleuchtung ähnelt der eines Fußballstadions. Und es ist sehr laut. Die aufgestellten Dachluken und -fenster reflektieren den Schall der Autobahn, nahe Hunde bellen die ganze Nacht, und wenn diese Luft holen, dann schreien Katzen wie wild. Als am Morgen der Rasenmäher losgeht, laufen wir zügig in den nahen Ort. Auf dem Placa Major ist schon etwas Leben, wir suchen uns was für's Frühstück. Die Tostatas sind gut, der Kaffee nicht. Beim anschließenden Mäandern durch den Ort sagt uns ein Mann, dass das Postamt innen sehr schön sei. Das stimmt! Natürlich sind auch hier die Kirchtürme besetzt. An der Kathedrale nehmen wir noch einen richtigen Café con Leche zu uns. Ab 10:30 Uhr ist die Wärme nicht mehr auszuhalten. Nach einer kühlen Dusche fahren wir los. Es werden über 6 Stunden Fahrt bis nach Miranda de Ebro. Anhalten und Pause machen ist eine Quälerei, draußen gibt es...

Es geht zurück

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Heute beginnt leider die Rückfahrt. Es ist aber noch so schön hier, wir lassen uns daher Zeit. Ich laufe am Morgen am Meer entlang...  ...nach der Dusche gibt es dann Frühstück.   Als Haut-doch-endlich-ab-Kommando nerven erstmals schöne, grün-metallisch aussehende Käfer. Gegen Mittag geht es dann los. Zuerst geht es noch schön am Meer entlang, überall gibt es Radwege. 😔  Nur 40 Minuten später machen wir noch einen ersten und letzten Einkauf in Portugal. Ein paar kulinarische Andenken möchten wir schon mitnehmen. Allerdings keinen Bacalhao, denn der gesalzene und getrocknete Kabeljau, ist nicht unser Ding.  Von Meereshöhe geht es bei bis zu 35°C auf rund 800 m. Die Kühlwasseranzeige geht bis kurz vor den roten Bereich bei 120°C. Wir schalten die Pumpen für den Wärmetauscher an und machen dadurch warmes Wasser für den Wohnbereich. Die Temperatur pendelt sich danach bei 100°C ein. Noch kühler würden wir es bekommen, wenn wir noch die Heizung zuschalten würden. Aber nic...

Wir bleiben noch!

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Es bleibt im Inland weiterhin sehr heiß, aber Richtung Frankreich ist die Wettervorhersage nun doch sehr unbeständig. Wir verwerfen daher die Weiterfahrt an der Atlantikküste und durchs Douro-Tal und planen um. Dafür haben wir aber hier einen Tag gewonnen, den wir am Womo verbringen. Heute werden es auch hier 28°C, aber im Schatten sind die gut auszuhalten. Heute ist dann aber definitiv der letzte Tag in Portugal, daher ist es vorhersehbar, was wir am Abend machen. Heute fotografiere ich endlich einmal die Fischtheke. Es ist schon fast normal, dass wir nach der Begrüßung uns zuerst den Fisch und dann den Tisch aussuchen. DAS werden wir vermissen!!! Alle Fenster und Türen des Anbaus sind geöffnet, ohne den Wind wäre es zu warm in der Sonne, und man müsste unten im Lokal sitzen.  Heute gibt es keine Vorpeisen, heute gibt es Wolfsbarsch satt. Wir haben uns als Abschluss einen 1,4 kg schweren Fisch aus der Theke geangelt, erstmals kommt der Fisch in den 3-stelligen Rentenabzugsbereich....

Praia de Mira

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Ausschlafen, Frühstücken, hier ist es prima. Das Wetter ist wie gewünscht, es sind 24°C, es weht ein laues Lüftchen, ab geht's zum nahen Strand. Ich lass den Altantik bis ans Knie und erinnere mich gerne an die Seychellen zurück, wo das Wasser 27°C hatte. Hier könnten es 17°C sein, nicht meine Temperatur. Wir laufen ein Stück den recht leeren Strand entlang und entdecken eine nette Strandbar. Allerfeinstes Urlaubsfeeling, wie aus dem Prospekt. Gibt es dazu noch eine Steigerung? Ja, die gibt es!!!  Nun ist es für uns perfekt. Wir sitzen unter einem Sonnensegel, die Füße graben sich in den Sand, ab und zu rücken wir dem wandernden Schatten nach. Herrlich! Über die Lagunenseite laufen wir zurück, kaufen noch Brot und verbringen den restlichen Nachmittag am Womo. Beim Spaziergang haben wir uns noch andere Restaurants angeschaut, aber in dem von gestern stimmt einfach alles. Wir werden gleich wieder erkannt, bekommen einen schönen Tisch und eine Aperitif-Empfehlung: Port-Tonic!  Se...