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Nationalpark Tablas de Daimiel

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Heute geht es nach Westen in ein weiteres Feuchtgebiet. Unterwegs kaufen wir noch ein, unsere "kommen sie doch wieder-Gutscheine" der letzten Einkäufe bescheren uns noch einige Flaschen Wein und Käse zusätzlich in den Einkaufskorb. Das Besondere an diesem Nationalpark ist, dass man auf dem Besucherparkplatz übernachten darf. Das ist in Nationalparks sonst strikt verboten.  Natürlich ist es schon wieder Nachmittag, und vogeltechnisch ist nicht viel unterwegs. Die Wege sind schön angelegt, viele Leute sind nicht hier. Zur Beobachtung gibt es einige Unterstände zum nicht störenden Herausschauen, aber die nahesten Vögel sind gleich innen zu finden. Wieder draußen, hört man ganz viele Vogelstimmen, aber sehen tut man kaum einen. Und die lautesten Stimmen haben eher kleine Vögel. Wir laufen so rum und sehen nicht viel. Eine Person vor uns filmt irgendetwas länger mit dem Handy. Wir kommen langsam näher und sehen gerade noch einen ganz jungen Frischling im Gras verschwinden. Das kle...

Riudera

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Am Morgen suche ich den örtlichen Bäcker auf. Viel ist nicht in der Auslage, aber nach meiner Bestellung läuft er kurz in die Backstube und kommt mit verschiedenen frisch gebackenen Broten zurück. Leider kann ich nicht alle mitnehmen... Nach dem Frühstück füllen wir für die nächsten Tage den Wassertank auf, sicher ist sicher. Nach den Bergen gestern geht es heute in eine Lagunenlandschaft. Aber zuerst geht es noch einmal in der Sierra del Segura steil bergauf, manchmal nur im 2. Gang. Bei 1300 m ist ein Pass erreicht, der Motor beschwert sich über das viele Wasser, welches er hier hochbringen musste. Tiefer als 900-1000 m kommen wir danach nicht, das Innere Spaniens liegt oft so hoch, auch wenn alles flach erscheint. Die erste von 3 Tankstellen nehmen wir. Die sieht aber so abgewrackt aus, dass ich zuerst vorbei fahre, da ich sie für seit langem geschlossen halte. So manche Zapfsäule unterstreicht meine Vermutung, aber wir können auch ganz normal für unter 1,7 €/l tanken. Das war dann ...

Riópar

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Gestern Abend hat sich die Bewölkung ja aufgelöst, daher wird es in der Nacht recht kalt. 5 C zeigt der Außenthermometer am Morgen. Brrr... Ich hole seit längerer Zeit wieder unser Heizöfchen raus und die Batterien geben klaglos die notwendigen 100 A zum Heizen her. Nach dem Frühstück hat die Sonne das Heizen übernommen. Die Gegend hier ist klasse! Durch den Morgentau sind die vielen 3-dimensionalen Spinnennetze noch gut zu erkennen. Danach fahren wir rund 40 km auf einen Pass rauf. Dort beginnt eine Wanderung, die uns durch einen schönen Kieferwald führt.  Die Bäume blühen gerade und mit jedem Windstoß kommt dichter, gelber Staub aus den Bäumen. Auch der Rosmarin blüht. Der staubt nicht und riecht noch besser. Wir kommen an vielen Erdrutschen vorbei, die wohl hier vor nicht allzulanger Zeit die Landschaft neu modeliert haben. Irgendwann fängt es an zu gluckern und zu plätschern. Dann sind wir auch schon an der Quelle des Rio Mundo. Einen Wasserbauarchiteken in einem Freizeitpark w...

Ruhiger Tag bei Yeste und ein Nachtrag

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Am späten Abend hörte der Regen auf, und es ist in der Nacht herrlich ruhig. Morgens ist es bewölkt, und wir wollen gar nicht aufstehen. Die ganze letzte Zeit hat uns halt immer die Sonne rausgelockt. Irgendwann gibt es dann doch Frühstück mit Käse, Schinken, Erdbeeren und Joghurt. So gegen 13:00 Uhr machen wir dann eine kleine Wanderung. Eigentlich nun mit Sonne, aber die hält sich nicht an die Vorhersage. Wir stehen hier an einem Stausee, auf der anderen Seite ist ein kleines Dorf. Da möchten wir hin. Über den See gibt es eine Brücke, die wir überqueren müssen. Der Stausee ist immer noch recht voll, auch hier hat es im Februar, wie fast überall in Spanien, immens geregnet. Die Landschaft hier im Microreserva del Cerro de Rala  ist sehenswert, an den Bergen kreisen Geier. Im Ort gibt es 2 ansehnliche Häuser und wie vermutet, keinerlei Ausruh- oder Erfrischungsmöglichkeiten. Brigitte entdeckt noch einige schöne Blüten... ...und dann geht es den gleichen Weg wieder zurück. Wir ...