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Ab nach Córdoba

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Die Wettervorhersage stabilisiert sich leider immer mehr. Mindestens 4 Tage Regen bei rund 16° C erwarten uns im Bergland Portugals. Aber nicht mit uns. Ich hatte schon auf dem Campingplatz nach Alternativen geschaut, und in Richtung Malaga sieht es deutlich besser und wärmer aus. Auf dem Weg dorthin liegt Córdoba, da wollten wir schon ein paar mal hin, es hat aber nie geklappt. Vielleicht ja jetzt! Aber erst einmal Frühstück draußen.  Wir suchen uns eine landschaftlich schöne Strecke aus, es sind dann heute deutlich mehr als 200 km zu fahren. Unterwegs fahren wir von Norden in ein Regengebiet und drehen dann nach Osten ab, der Richtung, in die der Wind weht. Daher fahren wir länger im teilweise heftigem Regen, bis wir endlich vor dem Regengebiet sind. So sieht die Landschaft wieder klasse aus.   Die Pausen sollten aber nur kurz sein, das Regengebiert verfolgt uns. Irgendwann drehen wir aber nach Süden ab, und das Wetter bleibt nun schön. Wir nehmen einen privaten Stellpl...

Trujillo

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Heute fahren wir weiter nach Süden. Unsere baldige Fahrt nach Portugal steht allerdings auf der Kippe, da sich am Wochenende ein Kaltluftregengebiet ankündigt. Heute geht es aber erst einmal nach Trujillo. An der Stierkampfarena bekommen wir noch den letzten der 8 offiziellen Stellplätze. Natürlich mit Nachbarn links und rechts. Wir laufen recht flott in den Ort. Vorbei an den ersten Palacios... ...aber wir haben zuerst ein anderes Ziel. Heute früh fiel mir ein, dass ich mein erstes Gehalt auf den Kopf gehauen habe. Mit Freunden am Wochenende durch die Kneipen ziehen und Runde für Runde schmeißen hat dabei nicht gereicht, zum Schluss war noch ein toller Überblend-Diaprojektor fällig, dessen Nachfolger noch heute seinen Dienst tut. Das mache ich auch mit meiner ersten Rente! Und fange gleich damit an. Brigitte hat ein schönes Lokal ausgewählt, wir nehmen stilvoll im Innenhof Platz, obwohl wir die Preise gesehen haben.  Nach dem Aperitif gibt es 2 ganz feine Kroketten und ein herrlic...

Einfach nur Pause...

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...oder doch nicht nur? Auf jeden Fall bleiben wir heute auf dem Campingplatz. Am Morgen ist es noch kalt, daher frühstücken wir drinnen. Dann hören wir auch die Rasentrimmer nicht so laut, die jetzt auf dem Platz ihr Unwesen treiben. 😫  Danach noch etwas Home Office, einige Telefonate erledigen, 3 kleine Reparaturen am Womo durchführen, und meine lange krankgeschriebene Friseurin hat endlich wieder einem Termin frei. Am frühen Nachmittag gehen wir kurz zum nahegelegenen Restaurant, aber auch wenn heute wohl Plätze vorhanden wären, wirkt es irgendwie nicht einladend. Am Nachmittag mache ich dann einfach mal 2 Stunden nichts... ...die nahen Schafe wirken sooo beruhigend.

Im Parque National de Monfragüe

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Heute machen wir einmal das, was viele andere ständig machen, und wir eigentlich nie. Wir fahren mit dem Womo zu einer Wanderung, und dann wieder zum Ausgangspunkt zurück.  Ich wundere mich ein wenig über den leeren Wanderparkplatz, aber es ist ja Montag, der erste regulär nicht mehr für mich vorhandene Arbeitstag! 😀 Die Erklärung kommt bald darauf. Ich habe eine Wanderung runtergeladen, die hier über eine Brücke auf die andere Seite geht. Hier ist aber keine Brücke! Nach kurzer Zeit entdecke ich den Weg zur Brücke, der im Wasser endet. Somit muss auch die Brücke komplett unter Wasser sein. Hinterher wird die Sache logisch. Die Brücke ist aus dem 16. Jahrhundert, da gab es den Stausee noch nicht. Und im Spätsommer ist der Wasserstand so tief, dass man über die Brücke laufen kann. Dumm gelaufen, bzw. jetzt müssen wir einen Umweg laufen, aber als Rentner ist das ja normal. 😄 Der Weg ist am Anfang nicht sonderlich interessant, am Wegesrand gibt es aber eine schöne Botanik. Am Salto ...

Am Parque National de Monfragüe

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Unterwegs hat Brigitte irgendwo ein Hinweisschild für einen Nationalpark gesehen. Der liegt keine 40 km von unserem Standort entfernt und scheint einiges zu bieten. Da fahren wir heute hin. Der Campingplatz, den wir ansteuern, ist leider 18 km außerhalb des Parkes, wo man natürlich nicht übernachten darf. Ein guter Mix zwischen spanischen Dauercampern und Womos und Wohnwagen mit gelben Nummernschildern. 😊 Es ist Sonntag, daher nehmen wir einen Platz zwischen den Dauercampern, die unter der Woche nicht hier sind. Hier parkt keiner mehr um Mitternacht direkt neben uns ein, und der Ausblick nach vorne ist prima. Campingplatz heißt für uns, erst einmal das Pflichtprogramm zu absolvieren. Danach selbst in die Waschmaschine und dann ab zu den 2 nahen Restaurants. Ok, das lange Maiwochenende endet heute, wir haben irgendwie schon selbst nicht daran geglaubt, einen Platz zu bekommen. Ein Bier auf der Terasse geht, aber die kalten Pommes als Tapas sind gerade so na ja. Es gibt daher später ein...

Zwangspause in Saucedilla

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Wir sind also gestern hier in Saucedilla gestrandet. Der Stellplatz ist nicht schlecht, nerven tun nur die, die nach 23:00 Uhr ankommen und panisch einen Platz suchen, sich in die letzte Lücke quetschen, obwohl 50 m entfernt 10 Autoparkplätze leer stehen.  Wie so viele menschliche Verhaltensweisen, werde ich das nie verstehen! Wir haben Aprilwetter, Sonne und Regen wechseln sich ab. Wir planen, wie es mit uns nun weiter gehen könnte. Heute gehen wir um 15:00 Uhr zum Schwimmbad. Das, was wir von der Speisekarte möchten, gibt es nicht mehr. Ok, ich bin Rentner, an Dinge, die nicht klappen muss ich mich wohl gewöhnen. 😩 Die Chipirones und die Puntillas sind für ein einfaches Restaurant aber wirklich gut, nur kommt Brigitte mit dem frittierten Zeugs magentechnisch nicht mehr so klar. Danach ein Spaziergang zu den Vögeln. Hier sind morgens und abends schon mal 20 Leute mit dicken Teles oder Spektiven unterwegs. Jetzt nicht, aber eine Elster scheucht einen ansehnlichen Vogel auf, den wi...