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Kurz durch Österreich

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Der Wecker klingelt schon um 6:30 Uhr!  Da wir in der Nacht noch auf Moskitojagd waren, werde ich aus dem tiefsten Tiefschlaf gerissen. Aber die Übernachtung im Allgäu hatte den eigentlichen Zweck, den Fern- und Reschenpass möglichst früh zu überqueren. Die täglichen Staus dort wollen wir umgehen. Das klappt auch prima, um 8:15 Uhr sind wir schon an der Zugspitzaussicht. Im Gegensatz zu früher haben wir aber die Sonne nicht im Rücken. Ohne Stau, und nur durch die Orte etwas zähflüssig, sind wir 2 Stunden später am Reschensee. Hier gibt es endlich einen Kaffee und die heute früh gekauften Leberkässemmeln. Es sind nur 18° C, wir bleiben drin.  Im Vinschgau gurken wir ganz schön rum, da ein ausgesuchter Stellplatz an einem Restaurant voll und auch nicht schön ist. Am 'Kräuterschlössl', 10 km wieder zurück, finden wir einen besseren. Da bald Regen angesagt ist, suche ich eine kleine Wanderung raus. Auf der können wir zum Schluss Einkehren. Kaum gehen wir los, soll der Regen viel f...

Genussradeln im Allgäu

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Vor vielen Jahren waren wir oft im ganzen Allgäu am Wochenende unterwegs. Die Gegend hier gefällt uns natürlich immer noch. Nur die Menge der Stellplätze mit dem Label "geeignet für Reise-Hägar" hat sich bis auf wenige Plätze reduziert. Da wir aber nun so einen Platz haben und das Wetter heute noch gut ist, bleiben wir noch einen Tag. Die erste Radtour haben wir von der letzten Reise nicht gut in Erinnerung. Ich suche daher eine leichte Strecke raus. Leider gibt es den Filter "pollerfreie Strecke" nicht, aber das wird schon klappen. Wir packen also die Räder raus und fahren los.  Am Hopfensee machen wir die erste Pause. Es ist glücklicherweise nicht proppevoll, die vielen Urlaubsgäste verteilen sich gut. Die Klein-Brauerei, die wir anlaufen wollen, liegt leider auf einem völlig überfülltem Campingplatz ohne Sicht auf den See. Daher nehmen wir nur 2 leckere Bier zu uns und fahren weiter. Am Weißensee werden wir fündig. Ein Wirtshaus hat einen guten Blick auf den See....

Es geht wieder los...

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...und, wie unschwer zu erkennen ist, ist das erste Land NICHT Frankreich! Auch wenn das Womo am Autobahndreieck Leonberg halbautonom nach Westen steuern will, fahren wir dieses Mal nach kräftigem Drehen am Lenkrad nach Osten. Fast ohne Stau (!) kommen wir nach gut 3 h im Allgäu an. Eine Käserei bei Rückholz bietet einen schönen Platz an. Und es gibt sie noch: Ein einsamer, ruhiger Platz im Grünen!  Ok, ich habe dafür auch lange gesucht...   Der Verkauf hat heute leider geschlossen, aber da wir so früh sind, möchten wir gerne in einen Biergarten. Leider gibt es im Ort keinen, der Nächste ist 5 km entfernt. Egal, wir laufen einfach los! Es geht an saftig grünen Wiesen entlang, unsere Netzhaut ist diese intensive Farbe nach dem trockenen Sommer in Stuttgart nicht mehr gewöhnt.  Nicht nur der Blick auf die Alpen ist schön... ...sondern auch der Biergarten im "Freibad" liegt super!   Die Liegewiese ist schon leer, unser Magen auch.  Die Ofenkartoffel ist wirklich pr...

Das war's schon wieder!

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Heute geht es schon wieder nach Hause! 😯 Meine Knie finden das gut, ihnen hat die zu niedrige Sitzposition auf dem Rad gar nicht gefallen. Ansonsten hat alles prima geklappt: - Die Gegend rund um Furth im Wald ist sehr angenehm und (noch?) nicht überlaufen. - Das Hotel war für uns mal wieder der reinste Luxus. - Essen und Trinken ist eher urig-deftig, aber leeeecker und macht selbst beim Bezahlen Spaß. Ein Bier für 2-3,8 € schmeckt irgendwie noch besser als im Biergarten in Stuttgart für 5,4 €. - Radeln und Wandern kann man bestens in allen Längen und Schwierigkeiten. - Das Leihen von E-MTBs war im Nachhinein nicht nur prima, sondern absolut notwendig. Bei stets deutlich über 30° C hätten wir im Bayerischen Wald sonst alle 10 Minuten Pause machen müssen. Und meine Füße hätten wie letztes Jahr spätestens am zweiten Tag rebelliert. Die Regenklamotten habe ich völlig umsonst mitgenommen, angezogen hätte ich sie aber auch bei Regen nicht. Viiiiel zu heiß! Wir fahren gegen Mittag pünktlich...

Noch einmal auf den Čerchov

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Wir haben zwar noch einige Radrunden zur Auswahl, aber zu viel über Felder möchten wir heute nicht fahren. Es ist immer noch heiß. Dann lieber durch den Wald, und als Pausenziel wird noch einmal der höchste Berg hier gewählt. Aber auf anderen Wegen narürlich. Ein sehr langer, steiler Anstieg ist zum Glück asphaltiert, auf Schieben haben wir auch keine Lust mehr. An einem Teich gibt es die erste Pause. Leider bleiben die Wege heute meist breit und flach, kein bisschen Trail in Sicht.  Auf dem Čerchov werde ich beim Bestellen gleich erkannt und in Deutsch angesprochen. Dummerweise habe ich das "Danke" in tschechisch schon wieder vergessen, und Datenabdeckung zum Übersetzen gibt es hier keine. Die 3 alkfreien Radler schmecken herrlich! Bergab geht es dann teilweise recht flott "downhill", auf frisch geteerten Waldwegen kann man es auch mal laufen lassen. Sehr breit ist der Bayerische Wald hier nicht, wir schauen mal bis ins deutsche oder wie hier, bis ins tschechische ...

Grenzwertige Grenzlandtour

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Nachts hat es kaum abgekühlt, am Morgen schon knallt die Sonne ins Zimmer. Wir ahnen schon beim Frühstück, dass wir das Tagesgericht heute mehrfach brauchen werden. Heute geht es nicht so hoch hinaus, dafür fahren wir mehr Strecke. Grenzlandtour nennt sich die Runde und bereits beim Start sind es deutlich über 30° C. In Furth im Wald machen wir aber erst einmal langsam, der Ort hat sich schön herausgeputzt.  Da es die Zonenrandförderung schon lange nicht mehr gibt, muss das Geld wohl aus anderen Quellen sprudeln. Vielleicht liegt es ja am Drachenstich, dem ältesten Volksschauspiel Deutschlands, das hier jedes Jahr im August aufgeführt wird, so auch aktuell. Daher sind auch alle Zimmer im Ort von Donnerstag bis Sonntag belegt, und alle Vorstellungen sind schon länger ausverkauft. Das werden wir uns so in 20 Jahren anschauen, dann senken wir auch den Altersdurchschnitt nicht mehr so arg. 😊 Jetzt wird noch geradelt. Es geht durch hügelige Landschaften und über sta...

Rauf auf den Čerchov

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Heute machen wir gleich eine große Tour. Oder auch nicht, denn vor dem Frühstück fällt mir auf, dass der Akku meines Rades nicht geladen wurde.  Nach kurzer Einweisung und kräftigen Druck auf den Stecker geht das Laden los. Da habe ich es nun beim Frühstück nicht eilig... Mit fast vollem Akku geht es dann bei schon 30° C los. Trotz Waldschatten und Unterstützung, sind wir schnell nass geschwitzt. Es geht nur bergauf, und der Weg wird immer schlechter. Bald ist Schieben angesagt. Der Weg kann gar nicht befahren werden, zu eng, zu steil, zu viele große Steine im Weg.  Irgendwann haben wir es aber dann bis zum Reiseck (902 m) geschafft... ...und die Pause wird mit einer schönen Aussicht belohnt. Bis hierher haben wir auch manchmal echt das größte Ritzel gebraucht. Viel Radler verwenden nur die kleinsten 4-6 Ritzel und ordentlich Motorunterstützung, das Große bleibt oft jungfräulich. Weiter geht es zum nächsten Gipfel. Der Kreuzfelsen ist mit 938 m die höchste Erhebung im deutsche...