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Aussitzen

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Am Abend setzte der Regen ein. Erst noch sanft, aber um 3 Uhr prasselt es wie verrückt runter und es donnert heftig. Die Ohrenstopfen werden rausgeholt, irgendwann schlafen wir wieder. Am Morgen braucht die Heizung 5 Anläufe, dann wird es endlich warm. Zwischenzeitlich tauen wir den Kühlschrank noch einmal ab, nach 4 Wochen haben wir wieder rund 1 Kilo Eis produziert. Ansonsten regnet es den ganzen Tag, wir machen uns Tee, ich mache Home Office und hole meinen Blog nach. Am Abend gibt es leckere Pasta mit Aubergine, Oliven und Mozzarella. Später schaue ich mit tatsächlich einen Film an, bei der heutigen Vorbereitung der Kündigung des 24-Monate-umsonst-Magenta-Filmpaketes, welches beim neuen Fernseher vor knapp 2 Jahren dabei war, stellte ich fest, dass nur 23 Monate wirklich umsonst sind. Und die sind bald vorbei...

Flucht nach Saint-Martin-d'Ardèche

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Das Wetterorakel hat gestern Saint-Martin-d'Ardèche zum Aussitzen des kommenden Unwetters ausgespuckt. Viel Regen (den gibt es auch überall sonst), aber kein Wind und ab Mittwoch wieder gut. Der Regen am Meer sollte erst am Nachmittag kommen, aber wir werden nach dem Frühstück schon auf dem Weg zur Dusche so nass, dass wir schon die Haare einseifen könnten. Beim Entsorgen bleibt dummerweise auch kein Auge trocken... Die knapp 200 km an die Ardèche sind aber wieder trocken.  Wir laufen in den Ort, der schön am Fluss liegt. Es sind aber nur noch 15° C, die Kaltluft kommt. Nicht nur die ganzen Restaurants, nein, auch viele Geschäfte haben aber schon Winterpause. Hier im Ort ist zwischen Oktober und April definitiv nichts los. Wir finden aber ein Restaurant am Fluss, welches wenigstens noch Getränke serviert. Es wundert uns nur, dass der Chef selbst lachend bei Gästen sitzt und sicherlich kein Wasser im Glas hat. Die Cocktails sind aber gut, und immerhin schmelzen heute die Eiswürfel n...

Der letzte Tag am Meer

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Das Wetter ändert sich, aber wir können heute wirklich das letzte Mal im Freien frühstücken. Danach wird das Wetterorakel befragt, wo es morgen hin gehen soll. Gegen Mittag laufen wir wieder zum Meer. Wir versuchen für heute Abend einen Tisch zu reservieren. Das Strandrestaurant ist leider voll belegt, einige andere haben geschlossen. Schade, aber wir haben einen Plan B. Aber erst einmal bleiben wir am Meer und sammeln Eindrücke für den Winter zu Hause. Kaum zu glauben, dass die nächsten 3 Tage die Sonne nicht zu sehen sein wird und es wie aus Kübeln schütten soll. Die Segler freuen sich jedenfalls über den aufkommenden Wind. Zurück am Platz wird abgegrillt! Alles was sich im Kühlschrank findet und nicht durch den Rost fällt, wird gegrillt. Die letzte Entenbrust in diesem Jahr ist noch einmal leeeeecker! 😊 Wir sind noch nicht ganz mit dem Aufräumen fertig, da geht es schon wieder ans Meer. Zum Glück waren wir rechtzeitig vor Ort, da die Sonne einfach hinter einer Wolke verschwindet! D...

Noch einmal das volle Programm!

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Wohl ein vorletztes Mal in diesem Jahr gibt es das Frühstück draußen. Herrlich! Heute laufen wir den Küstenweg nach Süden. Der letzte Tag mit viel Sonne und rund 23° C. Es ist Mitte Oktober und die Sonnencreme hat ihren letzten Einsatz. Der Weg geht länger direkt an der Küste entlang. Wie gesagt: Direkt! Eine Stelle ist wieder gesperrt, da ein kleiner Erdrutsch den Weg mitgenommen hat, aber es ist nur ein kleiner Umweg. In Le Brusc treffen wir wieder kurzzeitig  auf die Zivilisation. Wie in Sanary fahren hier noch immer die kleinen Fischerboote raus, um ihren Fang regional zu vermarkten. An der Einfahrt einer Tauchschule wird um Vorsicht gebeten. 😁 Uns graust schon vor dem Rückweg, denn es werden dann noch einmal 7 km dazu kommen. An einer Bushaltestelle sind tatsächlich Abfahrtszeiten und die Strecke angeschrieben, und es fährt tatsächlich ein Bus alle 30 Minuten in unsere Richtung. Juchu, da können wir nun entspannt noch eine kleine Insel umrunden, die über eine Brücke zu erreic...

Six-Fours-les-Plages

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Heute fällt das Frühstück schon wieder aus. Wir sind immer noch satt von gestern. Nach dem Duschen und Entsorgen fahren wir nur 6 km weiter nach Six-Fours-les-Plages. Wir kommen nur zufällig auf den ausgesuchten Campingplatz, da uns ein Gast das Tor öffnet. Der Platz ist schon geschlossen und verrammelt, aber Womos dürfen noch rein. Wenn die Rezeption besetzt ist, was wohl schon seit Tagen nicht mehr der Fall ist. Der Grund für den Wechsel ist die Küste, die hier malerisch und nur 500 m entfernt ist. Wir haben immer noch keinen Hunger und machen gleich eine Küstenwanderung. Am nächsten Hafen gibt es einige geschlossene Restaurants, nur das Einzige direkt am Strand hat geöffnet. Wir bilden uns jetzt den Hunger ein und fragen nach einem Tisch. Prima! Wir nehmen nur 2 Hauptspeisen, die sollten rein gehen. Ich bleibe heute beim Wasser... ...und lügen tu ich auch nicht mehr! 😄 Nein, zu so einem Doradenfilet passt ein Rosé aus Bandol, dem Nachbarort von Sanary, sehr gut. Auch ohne Kaffee un...