Ein heißer Fahrtag
Die Nacht ist die Hölle. Wir haben alle Klüsen auf, aber es kühlt innen kaum ab. Dafür ist es taghell, die Campingplatzbeleuchtung ähnelt der eines Fußballstadions. Und es ist sehr laut. Die aufgestellten Dachluken und -fenster reflektieren den Schall der Autobahn, nahe Hunde bellen die ganze Nacht, und wenn diese Luft holen, dann schreien Katzen wie wild. Als am Morgen der Rasenmäher losgeht, laufen wir zügig in den nahen Ort. Auf dem Placa Major ist schon etwas Leben, wir suchen uns was für's Frühstück. Die Tostatas sind gut, der Kaffee nicht. Beim anschließenden Mäandern durch den Ort sagt uns ein Mann, dass das Postamt innen sehr schön sei. Das stimmt! Natürlich sind auch hier die Kirchtürme besetzt. An der Kathedrale nehmen wir noch einen richtigen Café con Leche zu uns. Ab 10:30 Uhr ist die Wärme nicht mehr auszuhalten. Nach einer kühlen Dusche fahren wir los. Es werden über 6 Stunden Fahrt bis nach Miranda de Ebro. Anhalten und Pause machen ist eine Quälerei, draußen gibt es...