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Riudera

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Am Morgen suche ich den örtlichen Bäcker auf. Viel ist nicht in der Auslage, aber nach meiner Bestellung läuft er kurz in die Backstube und kommt mit verschiedenen frisch gebackenen Broten zurück. Leider kann ich nicht alle mitnehmen... Nach dem Frühstück füllen wir für die nächsten Tage den Wassertank auf, sicher ist sicher. Nach den Bergen gestern geht es heute in eine Lagunenlandschaft. Aber zuerst geht es noch einmal in der Sierra del Segura steil bergauf, manchmal nur im 2. Gang. Bei 1300 m ist ein Pass erreicht, der Motor beschwert sich über das viele Wasser, welches er hier hochbringen musste. Tiefer als 900-1000 m kommen wir danach nicht, das Innere Spaniens liegt oft so hoch, auch wenn alles flach erscheint. Die erste von 3 Tankstellen nehmen wir. Die sieht aber so abgewrackt aus, dass ich zuerst vorbei fahre, da ich sie für seit langem geschlossen halte. So manche Zapfsäule unterstreicht meine Vermutung, aber wir können auch ganz normal für unter 1,7 €/l tanken. Das war dann ...

Riópar

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Gestern Abend hat sich die Bewölkung ja aufgelöst, daher wird es in der Nacht recht kalt. 5 C zeigt der Außenthermometer am Morgen. Brrr... Ich hole seit längerer Zeit wieder unser Heizöfchen raus und die Batterien geben klaglos die notwendigen 100 A zum Heizen her. Nach dem Frühstück hat die Sonne das Heizen übernommen. Die Gegend hier ist klasse! Durch den Morgentau sind die vielen 3-dimensionalen Spinnennetze noch gut zu erkennen. Danach fahren wir rund 40 km auf einen Pass rauf. Dort beginnt eine Wanderung, die uns durch einen schönen Kieferwald führt.  Die Bäume blühen gerade und mit jedem Windstoß kommt dichter, gelber Staub aus den Bäumen. Auch der Rosmarin blüht. Der staubt nicht und riecht noch besser. Wir kommen an vielen Erdrutschen vorbei, die wohl hier vor nicht allzulanger Zeit die Landschaft neu modeliert haben. Irgendwann fängt es an zu gluckern und zu plätschern. Dann sind wir auch schon an der Quelle des Rio Mundo. Einen Wasserbauarchiteken in einem Freizeitpark w...

Ruhiger Tag bei Yeste und ein Nachtrag

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Am späten Abend hörte der Regen auf, und es ist in der Nacht herrlich ruhig. Morgens ist es bewölkt, und wir wollen gar nicht aufstehen. Die ganze letzte Zeit hat uns halt immer die Sonne rausgelockt. Irgendwann gibt es dann doch Frühstück mit Käse, Schinken, Erdbeeren und Joghurt. So gegen 13:00 Uhr machen wir dann eine kleine Wanderung. Eigentlich nun mit Sonne, aber die hält sich nicht an die Vorhersage. Wir stehen hier an einem Stausee, auf der anderen Seite ist ein kleines Dorf. Da möchten wir hin. Über den See gibt es eine Brücke, die wir überqueren müssen. Der Stausee ist immer noch recht voll, auch hier hat es im Februar, wie fast überall in Spanien, immens geregnet. Die Landschaft hier im Microreserva del Cerro de Rala  ist sehenswert, an den Bergen kreisen Geier. Im Ort gibt es 2 ansehnliche Häuser und wie vermutet, keinerlei Ausruh- oder Erfrischungsmöglichkeiten. Brigitte entdeckt noch einige schöne Blüten... ...und dann geht es den gleichen Weg wieder zurück. Wir ...

Off the beaten tracks oder ab in die La Mancha

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Heute ist es schon morgens etwas bewölkt. Daher kein Frühstück draußen, und wir packen danach alles in Ruhe zusammen. Anschließend geht es viel über Landstraßen in die Region La Mancha. Für die Gegend, wo wir hin wollen, gibt es in keinem unserer vielen E-Book Reiseführer irgendwelche nützlichen Informationen. Mal sehen, was uns da erwartet. Unterwegs noch Ver- und Entsorgung, und wir kaufen ein paar Kleinigkeiten ein. Die größeren Orte, die wir durchqueren, sind, gelinde gesagt, einfach nur trostlos. Gegen 17:00 Uhr kommen wir an unserem Etappenziel an. 2 Holländer (sind inzwischen alle ausgewandert???) bieten einen Platz an, der uns gut gefällt. Kurz darauf fängt es an zu regnen, und wir verbringen seit langem wieder einen Abend im Womo.

Ein letzter Tag in Busot

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Es ist verrückt. Die Wettervorhersage hat sich wieder geändert, und wir können wohl doch die geplante Strecke in die La Manche durchführen. 😚 An das Frühstücken draußen können wir uns echt gewöhnen. Heute ist es noch einmal sonnig und 27 C, und wir überlegen, eine nahe Karsthöhle zu besuchen. Aber den letzten sonnigen Tag vor Bewölkung und Regen in einer Höhle zu verbringen, ist wohl doch suboptimal, daher laufen wir erst einmal nur in Richtung Höhle. Die Mandelblühte ist wohl hier schon eine zeitlang her.  Unterwegs liegt "zufällig" ein Landgasthof, wo wir eigentlich nur etwas trinken wollen. Die resolute Wirtin sagt aber gleich: "Setzt euch zum Essen da hin!". Da wurden wir wohl schnell überzeugt. 😊 Mittags Sangria oder Tinto Verano ist deutlich besser als Wein, da es dann doch einer geschmackvollen Schorle ähnelt. Mein Cocktail ist eine eiskalte Gazpacho, die bei diesen Temperaturen sehr gut schmeckt. Die aus Albacete neulich in Alicante war aber deutlich gesch...