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Peso da Régua und tschüss Douro

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Am Vormittag machen wir im Weingut noch eine Führung mit. Man lernt doch immer wieder etwas Neues dazu. Wir dürfen auch noch ein paar Orangen ernten... ...dann geht es wieder Richtung Douro. Der Motor ist kaum auf Betriebstemperatur, da halten wir schon wieder in Peso da Régua.  Auf der Museumsterasse finden wir ein nettes Plätzchen mit einem guten Blick auf den Fluss. Heute sind es 17 C und kaum Wind, es fühlt sich für uns fast wie Sommer an. Wir sehen uns noch einmal satt, denn wir haben beschlossen, dem Fluss nicht weiter zu folgen und von hier aus nach Norden in Richtung Spanien zu fahren. Diese Gegend wollen wir bei angenehmeren Wetter in einem der nächsten Urlaube noch einmal intensiver kennen lernen. Satt sehen macht hungrig, daher gibt es nebenbei noch eine Kleinigkeit. Wenn die Sonne scheint, ist es gleich richtig warm. Davon erzählen auch diese Blüten. Am Nachmittag gibt sich der Himmel noch einmal Mühe, und möchte uns vom Wegfahren abhalten. Ok, eine Nacht bleiben w...

Pinhão

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Heute wollen wir wieder an den Douro. Von Pinhão bis Porto soll es eine sehr schöne Strecke sein. Der Ort empfängt uns allerdings mit Regen. Gut, dass wir kaum etwas gefrühstückt haben. In der Taberna do Rio sind noch Plätze frei.  Die Dorade und mein Bacalhau sind sehr gut, und nach dem Café ist es draussen fast schon wieder trocken. Rund um den Ort wird sehr viel Wein angebaut, daher gibt es auch einige "Quintas", also Weingüter, in der Stadt. Sie lebt aber auch vom Tourismus, der mit dem Schiff, Eisenbahn und Autos hierher kommt. Die Gegend erinnert uns sehr an das mittlere Rheintal, nur die Burgen fehlen. Der Bahnhof von Pinhão ist bekannt durch seine Azulejos.  Hier im Tal ist es gleich einige Grad wärmer als 500 m höher in den Hügeln, daher können wir auch draußen einen Wein trinken. Wandern fällt aber wieder aus. Nicht, dass wir keine geeignete Kleidung dabei haben, aber wir kennen Bilder von einem Freund, der im Oktober bei bestem Wetter hier war, und wir hab...

Freixo de Numão

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Heute passiert nicht viel. Doch, es regnet viel. In einer Regenpause laufen wir in den kleinen Ort rein. Wir fallen auf wie bunte Hunde, mit unserer atmungsaktiver Regenbekleidung und Kameratasche. Die wenigen älteren Leute, die wir sehen, haben eine andere, mehr ländliche Kleiderordnung. Aber wir werden gleich auf so etwas ähnlichem wie französisch gefragt, ob wir etwas suchen. Dass wir in Portugal sind, ist leicht zu erkennen. Sehr viele Azulejos gibt es zwar hier im Ort nicht, aber wenn man etwas schaut, findet man schon einige. Eine kleine Kirche mit einem Pranger  und ein gar nicht so kleines Museum bilden den Ortskern. In einer Pasteleria gibt es zum Aufwärmen einen Espresso und ein hausgemachtes Pastéis de Nata. Diese Leckerei kennen wir seit unserem letzten Besuch in Portugal. Mandeln scheint die Kälte nichts auszumachen, sie haben hier schon eine beachtliche Größe. Wir sind gestern durch große Mandelanbaugebiete gefahren. Das muss bei der Mandelblüte wirklich schön aussehe...

Ab nach Portugal

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So gegen Mitternacht geht auch der Wind schlafen, und wir haben eine ruhige, sternenklare Nacht. Und morgens wieder Eis auf der Dachluke. Frühstück im Freien fällt daher aus. Was für ein schöner Platz! Nach rund 50 km fahren wir dann an einer Talsperre nach Portugal rein und landen direkt in Miranda do Douro. Inzwischen hat sich der Fluss tief in den Fels eingegraben, den er bis Porto nicht verlassen wird. Bis Zamora fließt er durch eine eher flache Landschaft.  Der kleine, historische Teil der Stadt hat sich schön herausgeputzt. Im Sitzen kann man es auch wagen, die Jacke zu öffnen. Die hier gezeigten historischen Gewänder aus dickem Wollfilz helfen wahrscheinlich auch bei den gerade einmal zweistelligen Temperaturen. Danach gibt es erst einmal wieder eine längere Fahrstrecke, bis wir wieder an den Douro kommen. Allerdings nicht an einer schönen Stelle, sondern an einer, wo eine Fabrik mit 3 qualmenden Schornsteinen das ganze Tal einnebelt. Und Wasserdampf ist es nicht, was dort r...

Zamora

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Heute verlassen wir Toro, auch wenn sich der Fernseher von selbst repariert hat. Es ist kalt, nur 5 C, und es weht ein kräftiger Wind. Aber morgens ist es sonnig, die Luft ist klar. Es geht nach Zamora. Der Ort empfängt uns mit dicken Wolken, und der Wind bleibt kräftig. Warm eingemummelt laufen wir herum. So richtig Spaß macht es aber nicht. Das merkt das Wetter und schickt die Wolken weg. Aha, schon besser. Der Ort hat wirklich sehr viele romanische Kirchen, das ist sein Alleinstellungsmerkmal. Hier ist auch ein Zentrum für Prozessionen in der Karwoche. Ein Denkmal vor der Kirche zeigt die dann getragenen Gewänder. Das ist bestimmt sehr interessant, aber dann ist es hier natürlich brechend voll. Das ist es jetzt nicht mehr, im Gegenteil, hier ist während der Siesta wirklich nichts los. Es gibt natürlich auch schöne Profanbauten, wie hier, das Theater. Oder das hier... Storchennester findet man hier überall dort, wo so ein Nest hinpasst. Auf dem Plaza Mayor ist zwar auch nichts los, a...

Der Fernseher ist kaputt

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Schon in der Nacht regnet es. Zum Glück haben wir den Tag gestern so gut ausgenutzt. Es ist mehr als 12 C kälter als gestern, meistens bewölkt und ab und zu regnet es.  Aber auf jeden Fall ist unser Fernseher kaputt... Jetzt hat es uns doch erwischt. Morgen soll es aber schon wieder besser werden. Jetzt nehmen wir es, wie es kommt. Heute wird geplant, gepostet, und als die Sonne rauskommt, gehen wir noch einmal in den Ort. Die Kirche ist zuerst geschlossen, später erheben sie dann eine Eintrittsgebühr. Da schaue ich lieber draußen nach einem Motiv und werde fündig. Der Besuch einer Bodega fällt am Abend wegen Regens aus. Nach längerer Zeit wird mal wieder gekocht, die Lebensmittel im Kühlschrank sind ja auch nicht ewig haltbar. Die Spaghetti Carbonara werden musikalisch von Mariza's Fado Curvo begleitet. Eine Einstimmung auf Portugal...

Toro

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Heute fahren wir Rad. Jedenfalls haben wir das vor. Aber weder Komoot, noch AllTrails bieten irgendeine Tour im Umkreis von 30 km an. Und einfach eine Landstraße langfahren, macht in Spanien nicht wirklich Spaß. Zum Glück zeigt OsmAnd in der Fahrraddarstellung am Duero einen offiziellen Radfernweg an. Das reicht uns. Wenn es in der Sonne schon nicht mehr zum Aushalten wäre, könnte man von unserem Stellplatz auch den ganzen Tag "fernsehen". Und tatsächlich finden wir an einer schlechten und schlaglochübersäten Piste gleich den richtigen Hinweis. Die ersten 8 km sind wirkich nur für MTBs geeignet, die Federung der Fullys ist hier Gold wert. Zu sehen gibt es auch nicht viel, das kann ja heiter werden. Dann wird der Weg aber etwas besser und der erste Picknickplatz wird erreicht. Einige Bäume haben wohl extra gewartet, bis wir vorbei kommen. Wir fahren aber auch viel durch landwirtschaftliches Gebiet. Überall gluckert es und die Felder werden unter Wasser gesetzt. Das muss wohl R...