Ab nach Portugal

So gegen Mitternacht geht auch der Wind schlafen, und wir haben eine ruhige, sternenklare Nacht. Und morgens wieder Eis auf der Dachluke. Frühstück im Freien fällt daher aus.


Was für ein schöner Platz!

Nach rund 50 km fahren wir dann an einer Talsperre nach Portugal rein und landen direkt in Miranda do Douro. Inzwischen hat sich der Fluss tief in den Fels eingegraben, den er bis Porto nicht verlassen wird. Bis Zamora fließt er durch eine eher flache Landschaft.


 Der kleine, historische Teil der Stadt hat sich schön herausgeputzt.



Im Sitzen kann man es auch wagen, die Jacke zu öffnen.


Die hier gezeigten historischen Gewänder aus dickem Wollfilz helfen wahrscheinlich auch bei den gerade einmal zweistelligen Temperaturen.


Danach gibt es erst einmal wieder eine längere Fahrstrecke, bis wir wieder an den Douro kommen. Allerdings nicht an einer schönen Stelle, sondern an einer, wo eine Fabrik mit 3 qualmenden Schornsteinen das ganze Tal einnebelt. Und Wasserdampf ist es nicht, was dort rauskommt.

Da morgen Regen angesagt ist, suchen wir einen ruhigen Platz, wo wir unbedenklich 2 Nächte stehen können. In dem kleinen Weiler Freixo de Numão werden wir fündig. Hier verirrt sich sonst wohl kaum ein Tourist hin.

Wir stehen an einem Sportplatz, der mich stark an meine Kindheit in der E-Jugend bei der SG Germania Wiesbaden erinniert.


Der Platz wird noch bespielt, die Linien sind in gutem Zustand und die Netze im Tor sind nicht kaputt. 

Den Abend nehme ich mir frei, gepostet wird morgen. So schön das geistige und optische Widerkäuen des Tages beim Posten auch ist, im Durchschnitt gehen 2 h dabei drauf.


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