Heute wollen wir wieder an den Douro. Von Pinhão bis Porto soll es eine sehr schöne Strecke sein.
Der Ort empfängt uns allerdings mit Regen. Gut, dass wir kaum etwas gefrühstückt haben. In der Taberna do Rio sind noch Plätze frei.
Die Dorade und mein Bacalhau sind sehr gut, und nach dem Café ist es draussen fast schon wieder trocken.
Rund um den Ort wird sehr viel Wein angebaut, daher gibt es auch einige "Quintas", also Weingüter, in der Stadt. Sie lebt aber auch vom Tourismus, der mit dem Schiff, Eisenbahn und Autos hierher kommt.
Die Gegend erinnert uns sehr an das mittlere Rheintal, nur die Burgen fehlen.
Der Bahnhof von Pinhão ist bekannt durch seine Azulejos.
Hier im Tal ist es gleich einige Grad wärmer als 500 m höher in den Hügeln, daher können wir auch draußen einen Wein trinken.
Wandern fällt aber wieder aus. Nicht, dass wir keine geeignete Kleidung dabei haben, aber wir kennen Bilder von einem Freund, der im Oktober bei bestem Wetter hier war, und wir haben das Gefühl, hier noch einmal bei besserem Wetter zurück kommen zu müssen.
Zum Übernachten fahren wir zu einem Weingut einige Kilometer weg vom Fluss. Die Fahrt dorthin ist wieder mit vielen Kurven gesegnet. Ein Traum für Motorräder, kein Traum für unsere träge Kiste.
Der Platz ist prima, viel Platz für unsere Heizung.
Gegen Abend machen wir noch eine Weinprobe.
Mit Rosé-Wein, Portwein, Olivenöl und Käse geht es zurück zum Womo.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen