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Der 50. Tag

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Heute fahren wir wieder ein größeres Stück. Nicht, dass die Gegend uninteressant ist, nein, nur müssen wir wie früher auch, unser Zeitbuget gut einplanen. Immerhin sind wir heute seit 50 Tagen unterwegs. Früher unvorstellbar, seit 4 Jahren allerdings schon fast die Regel für einen längeren Urlaub. Santiago de Compostela und A Coruna werden daher auf einen späteren Urlaub verschoben, so wie auch einige schöne Strandabschnitte. Wir fahren nach Valdovino. Dort gehen wir auf einen Campingplatz. Der erste in diesem Urlaub, und eigentlich überhaupt nicht notwendig. Aber vielleicht wollen wir uns in Strandnähe schön draußen hinsetzen, und das sollte man an einem belebten Strandparkplatz lieber nicht machen. Die Gegend ist prima, der Campinngplatz auch. Es ist Sonntag Mittag. Wir überlegen, ob wir es uns noch einmal antun. Sonntags Mittags in Spanien essen gehen ist immer spannend, da gefühlt alle Spanier in den Restaurants essen sind. Wir probieren es, und nur in der letzten Tapas-Bar haben w...

Berdeogas

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Am Morgen ist es frisch im Womo, aber die Sonne kommt gerade über den Horizont. Verdunkelung runter, Sonne reinlassen, weiter dösen bis es warm wird. Ist ja wie im Urlaub... 😎 Der Kaffee brüht schon vor sich hin, da öffne ich versuchsweise die Tür. Oh, der Wind ist weg! Daher ist es auch schon richtig warm. Tisch und Stühle sind schnell aufgestellt, auch wenn sie die letzten 2-3 Wochen in der Heckgarage Wurzeln geschlagen haben. Unser erstes Frühstück im Freien in diesem Jahr! Wir entscheiden, heute einfach hier zu bleiben. Es ist sommerlich warm, wir sitzen den ganzen Tag draußen. Auch das ist das erste Mal, und für diesen Urlaub vermutlich auch das letzte Mal.  Am Abend wird noch einmal gegrillt. Das Steak ist noch aus Stuttgart und hätte viel eher gegessen werden sollen. Die letzte Grillsession hatten wir in Frankreich, und das ist wirklich schon einen Weile her. Solche Tage haben wir im Spätsommer viel öfter, und das haben wir in diesem Urlaub schon ein wenig vermisst.

Camarinas anders als geplant

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Unser Luxus-Rasen-Kurpark-Stellplatz hat noch ein weiteres extravagantes Feature. Staubige Wohnmobile werden nachts automatisch gewaschen!!! Ich bekomme es gar nicht so richtig mit, aber Brigitte erschreckt sich schon, als mitten in der Nacht, die im Rasen eingebauten Rasensprenger angehen. 😃 Heute fahren wir nach Camarinas. Dort habe ich eine Radtour zusammengestellt, die im Reiseführer beschrieben wurde. Ich bastele daraus einen GPS-Track, nur damit kann ich vernünftig fahren. Beim Aussteigen im Ort merke ich aber schon, dass hier deutlich mehr Wind weht, als einige Kilometer im Landesinneren. Ich schaue in die Windfinder-App, und die Wetterstation am Leuchtturm meldet 7 Bft Wind und 8 Bft in Böen. Das sind für Landratten wie uns umgerechnet 52 km/h und 65 km/h. Zu viel, damit Brigitte noch Spaß hat. Also die Tour gekürzt und umgewandelt zum Wandern. Dann laufen wir guten Mutes los. Der Ort ist ein Zentrum des Klöppelns. Vor einigen Läden wird dafür geworben. Das ist bestimmt eine g...

Sightseeing und weiter westwärts wird es nass

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Unsere Markise heult in der Nacht im Wind, sonst rauscht nur das Meer. Nach dem Frühstück nehme ich noch einen kurzfristigen Friseurtermin war, dann geht es die Küstenstraße weiter. Und das ist Sightseeing pur. Beim Fahren kann ich nicht viel schauen, dafür halten wir aber hier und da an. Ob Tele... ...oder Panoramafoto, jeder Blickwinkel ist klasse. Es gäbe auch genügend Übernachtungsmöglichkeiten, aber, ich traue mich ja kaum es zu sagen, so langsam haben wir zeitliche Probleme. In einer Woche sollten wir die Heimreise antreten, damit wir rechtzeitig zu meinem 40-jährigen Abi-Treffen wieder in Deutschland sind. Daher können wir  nicht an allen schönen Stellen lange bleiben.  Wir fahren daher heute bis zum Kap Fisterra. Im Ort Fisterra machen wir vorher einen  Spaziergang. Im Grunde noch ein Fischerort, die Fischhalle ist wirklich groß, hat er aber nicht den Charme eines kleinen Fischerörtchens. Dafür ist die Gegend umwerfend! An diesem Strand sehen wir auch immer noch g...

Muros und Faro de Larino

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Wieder eine ruhige Nacht. Wieder alleine auf dem Parkplatz. Wieder ein warmer, sonniger Tag. Irgendwer meint es gerade gut mit uns. Vielleicht ein Ausgleich zu den nicht wenigen kalten Tagen auf vollen Stellplätzen, die wir auch schon hatten. Gegen Mittag fahren wir rund 20 km nach Muros. Wir sind schon durch den Ort durch, da finden wir doch noch einen Parkplatz. Wenn das so ist, dann laufen wir auch durch den Ort. Viel bietet der Ort nicht, ist aber ganz nett für eine Pause. Inzwischen hat sich unser Magen an Spanien gewöhnt und meldet sich so gegen 15:00 Uhr mit Hunger. Das ist nicht gut, denn es gibt zu dieser Zeit überall etwas zu Essen. Ok, wir geben nach. Ich habe Lust auf Calamari, und Brigitte möchte unbedingt einmal hausgemachte Kroketten probieren.  Natürlich ein ganz anderes Essen als gestern, aber auch lecker. Und bisher haben wir Spanier fast ausschließlich solche Raciones essen sehen. Wird ein teurer Fisch serviert, dann sind die Abnehmer wahrscheinlich Touristen, so...