Unsere Markise heult in der Nacht im Wind, sonst rauscht nur das Meer. Nach dem Frühstück nehme ich noch einen kurzfristigen Friseurtermin war, dann geht es die Küstenstraße weiter.
Und das ist Sightseeing pur. Beim Fahren kann ich nicht viel schauen, dafür halten wir aber hier und da an.
Ob Tele...
...oder Panoramafoto, jeder Blickwinkel ist klasse.
Es gäbe auch genügend Übernachtungsmöglichkeiten, aber, ich traue mich ja kaum es zu sagen, so langsam haben wir zeitliche Probleme. In einer Woche sollten wir die Heimreise antreten, damit wir rechtzeitig zu meinem 40-jährigen Abi-Treffen wieder in Deutschland sind. Daher können wir nicht an allen schönen Stellen lange bleiben.
Wir fahren daher heute bis zum Kap Fisterra. Im Ort Fisterra machen wir vorher einen Spaziergang. Im Grunde noch ein Fischerort, die Fischhalle ist wirklich groß, hat er aber nicht den Charme eines kleinen Fischerörtchens.
Dafür ist die Gegend umwerfend!
An diesem Strand sehen wir auch immer noch genügend Jakobspilger, die den Jakobsweg auch jenseits von Santiago de Compostela bis zum allerletzen Meter durchlaufen.
Respekt! Jetzt haben sie aber nur noch 4 km vor sich.
Wenn man nämlich am exponierten Leuchtturm vom Kap Fisterra angekommen ist...
...dann ist die Reise hier endgültig zu Ende.
Hier endet die allerletzte Strecke. Hinter dem Leuchtturm gibt es etwas versteckt noch ein kleines Denkmal für die Strapazen der Reise.
Landschaflich ist es hier super. Richtung Osten eher lieblich...
...geht es Richtung Westen schroff in den Atlantik.
Ich stehe hier am westlichsten Punkt unserer Reise. Weiter westlich geht es in Spanien kaum, es gibt nur noch den Atlantik. Von nun an fahren wir wieder Richtung Heimat. Ganz klein am Fels ist ein toller Platz für Womos zu erkennen, das mittlere ist unseres. Hier wird es aber bestimmt noch voll, daher fahren wir wieder.
25 km weiter finden wir in einem kleinen Ort einen außergewöhnlichen Stellplatz. Ein Platz ist gut, ein Rasenplatz ist besser. Ein liebevoll gepflegter Rasenplatz wie in einem Park haben wir aber auch noch nicht erlebt! Wir trauen uns kaum, auf den Rasen zu fahren.
Wir versuchen, der Gemeinde zu danken, und möchten Essen gehen. Das laut Tripadvisor, gute Restaurant und eine Taverne sind geöffnet, bieten aber heute kein Essen an.
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