Der 50. Tag

Heute fahren wir wieder ein größeres Stück. Nicht, dass die Gegend uninteressant ist, nein, nur müssen wir wie früher auch, unser Zeitbuget gut einplanen. Immerhin sind wir heute seit 50 Tagen unterwegs. Früher unvorstellbar, seit 4 Jahren allerdings schon fast die Regel für einen längeren Urlaub.

Santiago de Compostela und A Coruna werden daher auf einen späteren Urlaub verschoben, so wie auch einige schöne Strandabschnitte.
Wir fahren nach Valdovino. Dort gehen wir auf einen Campingplatz. Der erste in diesem Urlaub, und eigentlich überhaupt nicht notwendig. Aber vielleicht wollen wir uns in Strandnähe schön draußen hinsetzen, und das sollte man an einem belebten Strandparkplatz lieber nicht machen.


Die Gegend ist prima, der Campinngplatz auch. Es ist Sonntag Mittag. Wir überlegen, ob wir es uns noch einmal antun. Sonntags Mittags in Spanien essen gehen ist immer spannend, da gefühlt alle Spanier in den Restaurants essen sind.

Wir probieren es, und nur in der letzten Tapas-Bar haben wir überhaupt eine Chance auf einen Platz. 15:00 Uhr ist der denkbar ungünstigste Zeitpunkt. Man muss warten, bis ein Tisch frei wird. Und das kann dauern. 

Irgendwann bekommen wir aber unseren Platz und die Piementos de Padron (wir sind nahe der namensgebenden Stadt Padron) sind richtig gut.


Und noch besser ist der Pulpo!


Dieser Urlaub ist für mich ein Tintenfisch-El-Dorado. Und irgendwann bilden sich bestimmt bei mir, die inzwischen enstehenden Saugnäpfe, wieder zurück. 😂

Nach dem Essen wieder an den Strand. 


Wir haben das erste Mal Kontakt mit dem kühlen Nass.


Für mich ist das Wasser eisekalt, und jeder, der hier weiter ins Wasser geht, hat meinen vollen Respekt.

Brigitte spielt mit den Wellen...


...und natürlich geht es dann irgendwann schief...


Logischerweise wird meine Hose, obwohl kurz, auch nass. Der Fotograf muss ja stehen bleiben und fotografieren! In Abwandlung eines Song-Textes denke ich nur: Ist die Hose erst klatschnass, macht die Sach' erst richtig spaß! 😎

Die Küste ist auch so schön, da sie vielfältig ist. Auf der einen Seite ein riesen Sandstrand, auf der anderen Seite schroffer Fels.


Die Stimmung ist toll!



Den Sonnenuntergang nehmen wir später im Womo ein.



Klasse!!!


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