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Parc naturel regional de la Brenne

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Wir wagen heute einen Umweg nach Norden. "Wagen" deshalb, da wir den oben genannten Naturpark nur auf der Landkarte entdeckt haben. "Früher ein sumpfiges Gebiet, aber Mönche haben ihn kanalisiert und dadurch urbar gemacht", viel mehr ist auch aus dem Internet nicht heraus zu holen. Das Kanalisieren erzeugt Seen, irgendwo muss das Wasser ja hin. Unsere Reiseführer geben gar nichts her. Komoot spendet uns auch nicht unendlich viele Radtouren, wir nehmen eine 33 km Runde. Es könnte ja sein, dass wie auf der Mecklenburgischen Seenplatte, es Strecken gibt, wo man nicht einen See sieht. Dem war aber zum Glück nicht so. Größtenteils geht es über kleine Landstraßen, es gibt aber auch einige Kilometer Rüttelstrecke. Die Rüttelstrecke kam erst nach diesem Foto! 😄 Im einzigen Ort, den wir durchqueren, ist der Gemischtwarenladen leider in der Mittagspause. Vielleicht hätten wir doch etwas zu Trinken mitnehmen sollen... Dafür können wir aber einem radelden Paar weiterhelfen. Se...

Westwärts, westwärts bis...

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 ...nein, nicht Scharbeutz. Auch wenn uns der Platz hier in Champvert prima gefällt, reißen wir uns heute los. Spanien kommt nicht zu uns, da müssen wir schon selbst hin. Wir fahren los nach Westen, und keine 10 Minuten später parken wir schon wieder ein. Brigitte hat entdeckt, dass in Decize Markt ist. Nur ein kleiner, aber daran kommen wir nicht vorbei. Das einzige, was wir noch brauchen, sind gute Salamis aus der Auvergne. Die halten ewig und schmecken lecker. Gesagt getan. Meinen KKR (Käse-Kauf-Reflex) kann ich kaum unterdrücken, aber Käse haben wir noch genügend. An den Poulet Roti kommen wir aber beide nicht vorbei. Auch wenn unser Ziel heute ein Parkplatz an einem See neben einem Restaurant ist, fallen uns genügend Gründe ein, trotzdem ein frisches Brathähnchen zu kaufen. Danach geht es Richtung Westen raus aus dem Burgund. Uns fällt nun auf, dass wir während unserer Fahrt durch das Burgund nicht einen Weinstock gesehen haben! Die Fahrt geht, etwas eintönig, durch flaches la...

Immer noch in Champvert

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Am Morgen weckt uns die Sonne, was auch gut ist, da es immer noch leichten Nachtfrost gibt. Heizung an, warten bis es halbwegs warm ist, dann geduscht und gefrühstückt. Prima! Irgendwie lässt uns der Platz nicht los. Daher werden wir heute Decize einen Besuch abstatten. Gestern hat es ja nicht mehr geklappt. Aber heute zu Fuß und nicht mit dem Rad. Ich möchte auch endlich meine neue Kamera ausprobieren. Nach über 25 Jahren mit Minolta/Sony habe ich einen Systemwechsel auf Canon gemacht. Auch das war ein Zeitfresser vor unserem Urlaub. Wo der Auslöser ist, weiß ich, viel mehr konnte ich aber noch nicht ausprobieren. Es geht am Kanal entlang, und der Frühling ist im vollem Gange. Decize ist dann doch nicht ganz so interessant wie erwartet. Aber nett anzuschauen. An dem Bankomat unten rechts auf dem Bild probieren wir die bisher nicht funktionierende Kreditkarte unserer Hausbank neugierig aus. Und siehe da, sie spuckt ohne Murren Geld aus! Meine freundliche Mail scheint schon Wirkung zu z...

100 % Urlaub

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Prima, wenn wir unbedenklich morgens die Heizung anmachen können! Das war 15 Jahre lang kein Problem, erst seit ein paar Jahren stehen wir oft nachts nicht mehr alleine. Aber hier gab es nur ein paar Kühe in der Nähe.  Heute wollen wir die E-MTBs aus dem Winterschlaf erwecken. So spät im Jahr waren wir schon lange nicht mehr, aber jetzt passt es. Ein Blick auf die Karte dämpft aber schnell meine Erwartung, an der nahen Loire entlang fahren zu können. Sie mäandert hier kräftig und es gibt nur Landstraßen weit weg vom Fluss. Schade. Alternativ fahren wir an dem Kanal entlang, in dessen Nähe wir stehen.  Die Tour steht sicherlich in keinem Reiseführer, aber es ist einfach klasse, bei allerschönstem Wetter an dem Kanal entlang zu fahren. Kanäle gibt es hier viele. Die Franzosen haben nach Erfindung der Eisenbahn noch einige Zeit auf den Transport durch Schiffe gesetzt und massenweise Kanäne durch Frankreich gebaut. Die Eisenbahn hat schnell die Oberhand gewonnen und nun sind die K...

Jetzt schon Pause?

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Wir werden zwar durch Straßenlärm geweckt, lauter sind danach aber die nesterbauenden Krähen in den Bäumen um uns herum. Und melodisch hören sich Krähen nun wirklich nicht an. Am späten Morgen laufen wir noch eine Runde um den kleinen See in Autun. Danach geht es weiter westwärts durch den letzten Zipfel des Morvan-Mittelgebirges. Die Landschaft wirkt lieblich, es gibt kaum noch Verkehr. Hier werden seit Generationen die Felder durch Hecken statt Zäune getrennt. Dies bewirkt eine schöne Strukturierung der Landschaft. Kurz vor Decize an der Loire entdecken wir, dass aus einem aufgegebenen kleinen Campingplatz ein Stellplatz gemacht wurde. Genau unser Ding. Solange wir alleine bleiben. Und wir bleiben es!!! Heute früh ließen wir nämlich nicht unsere laute Dieselheizung laufen, da wir abends noch eingeparkt wurden. Und die 11 C im Womo morgens, und kein richtig warmes Wasser zum Waschen, haben uns keinen Spaß gemacht.  Heute beschränken sich die technischen Probleme auf einen kleinen ...

Autun

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Die Markthallen von Dijon sind Montags leider geschlossen. Oder glücklicherweise, je nachdem, wie man es sieht. Wenn wir dort, ins Mekka der Leckereien, reingehen, kommen wir nur pappsatt, und offiziell nicht mehr fahrtüchtig, raus. Daher kaufen wir dieses Mal nur an der Umgehungsstraße von Dijon ein und fahren weiter.  Das ist aber stressig genug. Zum einen muss ich in der Schlange an der Kasse meinem neuen Smartphone noch schnell beibringen, wie es Geld von unserem Konto auf eine imaginäre Kreditkarte in einer App überweisen kann. 100 Dinge habe ich zu Hause schon eingerichtet, dieses hier fehlte wohl dabei. Danach wollen wir Tanken. Während des letzten Urlaubes hat uns Barclay neue Kreditkarten im "aktuellen Design" unbemerkt nach Stuttgart geschickt, und die alten Karten einfach nach 4 Wochen gesperrt. Wir konnten dann in den letzten Tagen des Urlaubes nicht mehr in Frankreich tanken. Das war wirklich nicht lustig! Jetzt haben wir die neuen Kreditkarten mitgenommen. In St...

Jetzt fahrt endlich!

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...sagt mir meine heuschnupfengeplagte Nase schon seit Wochen. Seit Ende Februar wollten wir schon unterwegs sein, sind es aber nicht. Es ist nun das dritte Frühjahr, in welchem wir nach Nordspanien und Portugal möchten. 2 Mal hinderte uns Corona daran, und nun? Wir kommen einfach nicht los.  Gründe gibt es natürlich viele.  Der Wichtigste: Über Mitteleuropa ist eine Omega-Wetterlage festgenagelt, die in Deutschland zwar kühles, aber beständig sonniges Wetter hervorruft. Über Spanien hängt dafür seit Wochen ein Tief mit Regen und viel zu kühlen Temperaturen.  So etwas hatten wir wohl im März 2003 schon einmal. Damals sind wir mit dem Womo freudestrahlend das erste Mal nach Andalusien gefahren, damals natürlich noch ohne Wettervorhersage, und hatten 3 Wochen nur schlechtes Wetter!  Das prägt, und verlangt nicht nach einer Wiederholung. Daher warteten wir mit der Abreise bis jetzt. Bewusst in den Regen fahren ist echt nicht der Bringer.   Los wollen wir aber ...

Zusammenfassung

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 Es war ein wirklich toller Urlaub. Und der Längste, den wir bisher gemacht haben. - Dauer: 72 Tage Urlaub, das ist neuer Rekord für uns! Wir hatten auf vielleicht 5 Wochen gehofft, aber es wurde doppelt so lange. - Corona: Wir haben den Urlaub mit einem besorgten Blick auf die Inzidenzen in Europa begonnen. Wir waren nicht sicher, ob Frankreich coronatechnisch das richtige Ziel ist. War es aber! Nach kurzer Zeit hatten wir uns an den Pass Sanitaire gewöhnt. Damit wird die 3G-Regel überall (außer Einkaufen, Markt, Öffis) strikt kontrolliert. Selbst auf der Terrasse im Freien, bekommt man keinen Café, ohne dass der entsprechende QR-Code gezeigt werden muss.  - Neuland: Bis auf die letzten Tage im Elsass waren wir nur an neuen Orten und Stellplätzen. Mit unendlich vielen neuen Eindrücken. - Besichtigungen: Wahrscheinlich waren wir noch nie so oft in größeren Orten. Es gab einfach so viel zu besichtigen. Aber auch die Landungsküste mit all ihren Erinnerungen hat einen bleibenden ...

Das war's

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Der Rest ist schnell erzählt.  Auch heute früh ist der optische Eindruck wieder überwältigend. Mit einem (kleinen) Kloß im Hals frühstücken wir. Ich mache noch ein Foto für irgendeine Titelseite... ...und dann geht es los. Entgültig. Unwiederbringlich. Es ist immer noch das gleiche, traurige Gefühl, wie nach einem viel zu kurzem Wochenende. Das dies am Tag 72 noch so wehement auftritt, hätten wir nicht gedacht. Aber es freut uns auch. Es folgt die Heimfahrtroutine. Na ja, nicht ganz. Nach dem Großeinkauf wollen wir noch tanken, aber alle 4 Kreditkarten sind plötzlich gesperrt! 3 Tankstellen später gebe ich entnervt und mit dickem Hals auf, zum Glück reicht der Sprit noch über die Grenze. In Deuschland kann ich mit der Uhr bezahlen. Wir stehen dann noch eine Stunde im Stau, prima, die Urlauber sind wieder in der Realität angekommen. Freitag Nachmittag und Ferienende hatten wir nun wirklich nicht auf dem Schirm...

Von Saint-Hippolyte nach Norden

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Heute geht es nach Norden. Die letzte brauchbare Richtung. Nach Westen geht es in den Wald, nach Osten ins Tal zur lärmenden Autobahn, den Süden hatten wir gestern. Aber vorher, noch vor dem Frühstück ist sattsehen angesagt. Uns scheint es so, als ob es jeden Tag noch etwas farbiger wird. Der Blick aus der Womo-Tür ist super, aber zeitlich begrenzt, denn leider kommt recht kalte Luft in die gerade schön aufgewärmte Kabine. Selbst wenn der 2021er Wein nichts wird (wovon wir aber nicht ausgehen müssen), ist der 2021er Blattjahrgang medallienverdächtig. Der Weg führt uns nach Châtenois, diesen Ort kennen wir noch nicht. Der winzig kleine Ur-Altstadt-Bereich ist hier von 2 Mauern umgeben. Rein und raus geht es auch heute nur durch ein Tor. Die Kirche hat einen schönen Turm. Auf dem Rückweg machen wir in Kintzheim noch einmal Pause. Auch wenn die Kehle plötzlich meint, sehr trocken zu sein, bleiben wir doch stilgerecht beim Wein. Zurück am Womo nehmen wir ein letztes Mal die tolle Stimm...