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ungeplante Planänderung

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Wir haben gestern noch überlegt, wo wir die letzten Tage mit Sonnenschein verbringen wollen. Samstag ist definitiv der letzte Sommersonnentag. Da auch die Batterien wieder etwas Saft gebrauchen könnten, wollen wir dann doch noch zur Lot fahren. In dieser einen Stunde kommen dann doch zusätzliche 70 Ah rein. Die Sonne generiert nämlich jetzt im Herbst nur noch rund die Hälfte des Sommerertrages über die Solarzellen. Die Fahrt ist angenehm, aber der Außenthermometer will nicht so recht auf Touren kommen. Mehr als 17 C will er nach 12 Uhr nicht anzeigen. In der Sonne ist es aber sehr angenehm warm. So 20 km vor dem Ziel, wir sind noch auf der Höhe und kein Fluss ist in der Nähe, fahren wir recht schnell in eine Nebelsuppe rein.  Igittigitt, tagsüber keine Sonne, sind wir gar nicht mehr gewöhnt. Und der Thermometer geht schnell auf 13 C runter. Wir wollen noch runter an einen Fluss und uns in die Sonne setzen. Wenn jetzt aber die Sonne den Morgennebel noch nicht aufgelöst hat, dann kan...

Immer an der Dordogne entlang

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Wir können noch eine weitere Nacht auf der Wiese stehen und steigen daher wieder aufs Rad. Heute geht es gegen Osten. Der Weg geht erst direkt an der Dordogne entlang... ...bis eine alte Schleusenkette uns an den nebenliegenden Kanal führt. Dort gibt es alle paar Kilometer am Kanal solche Bassins, wo früher die Boote drehen und anlegen konnten. Brigitte hat plötzlich Lust auf einen Kaffee, ich hoffe, es ist nichts Ernstes. 😄 Wir fahren nun am Kanal weiter. Auf keinen Fall eine schlechte Option. Am Ende des Fahrradweges sehen wir eine tolle Doppelbrücke.  Die Dordogne ist hier aufgestaut, und da kein Boot mehr im Wasser ist, ist die Spiegelung so perfekt, wie ich es noch nie vor der Linse hatte. Klasse! Hier ist der Radweg auch zu Ende, die folgenden Steilwände sind der Grund. In dem kleinen Ort ist auch echt Saisonende, das einzige Restaurant hat die Zugbrücke bereits hochgezogen. Wir fahren daher unverrichteter Dinge zurück, jetzt eher an der Dordogne als am Kanal entlang. Eine t...

Bergerac

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Heute geht es an die Dordogne. Rund um diesen schön gelegenen Fluss haben wir 2009 schon einmal Urlaub gemacht, aber ohne direkt am Fluss Fahrrad zu fahren. Das wollen wir nun nachholen. Wir haben wieder Glück und finden einen Landwirt mit großer Wiese. Die Gegend um die Flüsse Dordogne und auch der nahen Lot sind für uns Synonyme für das "Savoir-Vivre-Frankreich". Und genau das möchten wir in den nächsten Tagen noch genießen, denn vom Atlantik droht wettertechnisches Ungemach .  Heute aber noch Blende 8, denn die Sonne lacht! Wir fahren auf gut ausgebauten Radwegen immer am Fluss entlang Richtung Bergerac. Heute alles easy, nur asphaltierte Strecken, Brigitte fühlt sich wohl. 😍  Nach 16 Jahren und weitern 1300 Übernachtungen im Womo, haben wir kaum noch Erinnerungen an die Stadt. Und solche Dinge gab es damals noch nicht. Der Ort wirkt etwas aufgeräumter und sauberer, aber nicht weniger authentisch als damals. Es gibt 2 Statuen von Cyrano de Bergerac im Ort, beides Mal ist ...

Wir müssen weiter

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Der Campingplatz geht heute in die Winterpause, wir sind nun die Letzten, aber auch wir müssen leider fahren. Nur 6 km weiter gibt es zum Glück einen Platz bei einem Landwirt, den nehmen wir. Eigentlich wollen wir hier in der Sonne in den Stühlen entspannen, doch bei der Anmeldung dauert es 10 Minuten, bis Madame im Auto angefahren kommt. Heute sei ein großer Markt und die "Foire à la Citrouille" im Nachbardorf, und da hätten sie auch einen Stand. Nur 1 km entfernt, sagt sie. Prima, wir haben einen neuen Programmpunkt. Wir laufen ihrer Beschreibung nach und ich zweifele manchmal, ob ich alles richtig verstanden haben. Nach 2,5 km über die Landstraße, wo uns jeder Autofahrer komisch anschaut, da es Fußgänger außerhalb von Orten in Frankreich nicht gibt, alle fahren jeden Meter mit dem Auto, sind wir aber am Ziel. Alle Straßen des Ortes sind gesperrt, alle Bauern der Umgebung verkaufen hier ihre Waren, und es geht hauptsächlich um den hier, die Citrouille. Und andere Kürbisse n...

Wieder nicht ganz nach Plan

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Am Morgen sind es nur 3,5 C. Während unsere Heizung bollert,  fällt mir beim Blick nach draußen ein sehr bekannter Song ein. Hier brennt aber kein Casino ab, es ist einfach nur Morgennebel über dem Wasser.  Dieser Platz gefällt uns richtig gut, und wir sagen so schön: "Hier bleiben wir, bis der Campingplatz schließt!" Dummerweise ist das schon Morgen! 😭 Ich lasse mir daher von Komoot eine Fahrradtour zusammenstellen, und schon geht es los.  An unserem See gibt es sogar noch eine offene Einkehrmöglichkeit. Unterwegs gibt es nur einen etwas größeren Ort, Markt war hier leider gestern. Dummerweise führt uns der Track danach auf einen Waldweg, der schnell zu einem fast nicht mehr fahrbaren MTB-Trail bergauf mutiert. Brigitte muss fast einen Kilometer schieben, die Stimmung ist berechtigterweise danach im Keller.  Und da bleibt sie auch, obwohl ich anschließend händisch nur noch leichte Strecken aussuche.  Wir nehmen dann auch irgendwann die kürzeste Route auf Straß...