Bergerac

Heute geht es an die Dordogne. Rund um diesen schön gelegenen Fluss haben wir 2009 schon einmal Urlaub gemacht, aber ohne direkt am Fluss Fahrrad zu fahren. Das wollen wir nun nachholen.

Wir haben wieder Glück und finden einen Landwirt mit großer Wiese.

Die Gegend um die Flüsse Dordogne und auch der nahen Lot sind für uns Synonyme für das "Savoir-Vivre-Frankreich". Und genau das möchten wir in den nächsten Tagen noch genießen, denn vom Atlantik droht wettertechnisches Ungemach . 
Heute aber noch Blende 8, denn die Sonne lacht!

Wir fahren auf gut ausgebauten Radwegen immer am Fluss entlang Richtung Bergerac. Heute alles easy, nur asphaltierte Strecken, Brigitte fühlt sich wohl. 😍 

Nach 16 Jahren und weitern 1300 Übernachtungen im Womo, haben wir kaum noch Erinnerungen an die Stadt.
Und solche Dinge gab es damals noch nicht.

Der Ort wirkt etwas aufgeräumter und sauberer, aber nicht weniger authentisch als damals.

Es gibt 2 Statuen von Cyrano de Bergerac im Ort, beides Mal ist die Nase sehr prägnant herausgearbeitet.
Im Vergleich zu 2009 sieht es aber bei dieser so aus, als ob Cyrano mit Vitali Klitschko im Ring stand und heftig was auf die Nase bekommen hat.

Der andere ist so bunt wie damals, aber irgend ein Anfänger hat die Augen so nachgemalt, dass er einen Blick hat, als ob er 3 Karaffen Bergerac-Wein intus hätte. 😖

Wir suchen am Nachmittag verzweifelt im Ort nach einer Tankstelle für feste Nahrung, werden aber, wie so oft, nicht fündig.
An der Dordogne bekommen wir wenigstens stilvoll flüssige Nahrung.

Der Rückweg ist wieder wie der Hinweg , es gibt keine Orientierungsprobleme. 
Am Womo angekommen, unterstützen wir den Betrieb durch den Ankauf ihrer Produkte. Der Hofladen scheint nur für die Wohnmobilisten zu existieren, denn die Preise sind deutlich über Wochenmarktniveau.
Einzig der halbe Liter Eis kostet nur so viel, wie draußen 2 Bällchen. Leeeecker!




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