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Rignac

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Heute bleiben wir erst einmal hier. Unser Platz hat recht lange natürlichen Baumschatten, dies nutzen wir aus. Später ist es unter der Markise kaum auszuhalten. Die Temperaturen sind seit 2 Tagen höher als vorhergesagt, es ist inzwischen über 30 C. Wir fahren daher am Nachmittag los nach Norden. Um 19:30 Uhr haben wir Rignac erreicht. Vorher darf man diesen Platz hier auch nicht nutzen, da es der Schwimmbadparkplatz ist.  Dafür stehen wir nun alleine hier. Schnell gehen wir in den kleinen Ort. Das erste Restaurant sieht schon irgendwie gut aus, wir nehmen Platz Der Ratafia als Aperitif schmeckt prima, Brigitte nimmt das Menü. Der Ziegenkäse im Brik-Teig ist köstlich, ich bekomme auch genügend ab. Als Hauptgericht hat sie ausgelöste, geschmorte Rinderhaxe mit einer ungewöhnlichen Thai-Bouillon und ich etwas richtig seltenes: Lammbries auf Celtuce-Gemüse! Beide Gerichte sind richtig genial, wir genießen sie mit einem Rotwein aus der Region. Mein Nachtisch nennt sich Eisenkraut-E...

Endlich wieder aufs Rad

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Die 2 Tage mit schlechtem Wetter rund um die Pyrenäen haben wir gut zum Fahren genutzt, jetzt ist unsere letzte Woche mit viel Sonnenschein angesagt. Seit längerem waren wir nicht mehr Radeln. Das lag nicht unbedingt an den vielen festen und flüssigen Erinnerungen in der nun randvollen Heckgarage, welche die Fahrradentnahme beträchtlich behinderten, sondern einfach an der Gelegenheit. Aber heute kann ich in Ruhe alles rausräumen und die Räder entnehmen.  Das Wetter ist einfach nur herrlich! Bald überqueren wir die hier schon breite Garonne. Nach einer Stunde machen wir in Auvillar Pause. Zuerst an einem Aussichtspunkt... ...dann direkt im Ort an einer alten Kornhalle. Das Restaurant an der Hauptstraße wollte uns keinen Tisch geben, um nur erst einmal etwas zu trinken. Dass wir dann oft doch zum Essen sitzen bleiben, scheint sich hier noch nicht herum gesprochen zu haben.  Der kühle Gruß aus dem Elsass erfrischt prima. Zu spät entdecke ich den leicht versteckten Warnhinweis auf...

Moissac

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Nachts regnet es oft, am Morgen ist die Aussicht noch schlechter als gestern Abend. Wir machen sogar die Heizung an, das tut richtig gut. Die haben wir seit Anfang April nicht mehr benötigt. Je weiter wir uns danach von den Pyrenäen entfernen, desto besser wird das Wetter. Es bleibt aber bis Moissac bedeckt und, für uns, kühl. Der Ort liegt an dem Kanal, der den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet.   Der Stellplatz ist recht leer, wir nehmen einen Platz in der Ecke. Dann geht es in den Ort. Es ist Montag Abend, und viele Restaurants haben geschlossen. Direkt an der Abteikirche finden wir aber eine offene Versorgungsstation. Wir hatten Bedenken, dass nach 2 landschaftlich und kulinarisch tollen Monaten auf der iberischen Halbinsel uns Frankreich nicht mehr so richtig anmachen würde. Aber Pustekuchen! Schon die Vorspeise mit einer in Briocheteig und Himbeerirgendwas versteckten Foie Gras zeigt uns, dass wir keine Bedenken haben müssen. Der regionale Wein ist ganz anders a...

Ab in die Pyrenäen

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Heute machen wir ernst, wir reisen Mittags ab. Der Motor kommt ultraschnell auf erhöhte Betriebstemperatur, da es hinter dem Campingplatz gleich 120 m in Serpentinen hoch geht. Jetzt schauen wir von oben in die Schlucht hinein, wo wir vorgestern Wandern waren. Richtung Süden sieht man Ucero, der Ort mit dem spanischen Abschlussessen. Danach wird der Autopilot aktiviert. Wir fahren über Soria, wo wir noch ein paar spanische Leckereien einkaufen. Irgendwann verlassen wir die Hochebene, die uns eine Woche auf rund 1000 m gehalten hat. Die Temperatur steigt minütlich an, unten angekommen sind es draußen 32 C (in Süddeutschland sind es heute allerdings 35 C!). Vor Pamplona ist es genau umgekehrt. Das schlechte Wetter in den Pyrenäen schickt die kalte Luft ins Tal. Wir tanken noch einmal für 1,28 €/L bei angenehmen 23 C und Sonnenschein. Dann geht es hoch in die Berge. Am höchsten Punkt auf 1057 m gibt es einen Parkplatz mit toller Aussicht, wo wir übernachten wollen.  Heute keine Aussic...

Jetzt geht es ganz schnell

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 Wir können mal wieder schön draußen frühstücken. Das gehört für uns einfach dazu! Danach wird die weitere Rückreise geplant. Mit den aktuellen Wettervorhersagen komme ich zum Schluss, dass wir nicht über das Mittelmeer, sondern direkt nach Norden fahren sollten. Dann wäre dies aber unser letzter Tag in Spanien!  Oh je, darauf sind wir noch nicht richtig vorbereitet. Was also tun? Wenn das so ist, dann werden wir nicht den Nachmittag gemütlich am Womo verbringen, sondern noch ein Abschlussessen organisieren.  Die nette Frau an der Rezeption übernimmt den Übersetzungsteil und reserviert uns einen Tisch in einem Restaurant im nahen Ort. Der Weg dorthin ist schön.  Wir gehen in ein Grillrestaurant, welches sich wohl eher durch die Qualität, als durch üppiges drum herum auszeichnen soll. So ist es auch. Einfach, urig, gemütlich, voll, ein spanisches Restaurant wie aus dem Bilderbuch. Hier sitzen ganze Familien zusammen oder Arbeiter im Blaumann in der Mittagspause. Und w...