Ab in die Pyrenäen

Heute machen wir ernst, wir reisen Mittags ab. Der Motor kommt ultraschnell auf erhöhte Betriebstemperatur, da es hinter dem Campingplatz gleich 120 m in Serpentinen hoch geht.

Jetzt schauen wir von oben in die Schlucht hinein, wo wir vorgestern Wandern waren.

Richtung Süden sieht man Ucero, der Ort mit dem spanischen Abschlussessen.

Danach wird der Autopilot aktiviert. Wir fahren über Soria, wo wir noch ein paar spanische Leckereien einkaufen. Irgendwann verlassen wir die Hochebene, die uns eine Woche auf rund 1000 m gehalten hat. Die Temperatur steigt minütlich an, unten angekommen sind es draußen 32 C (in Süddeutschland sind es heute allerdings 35 C!). Vor Pamplona ist es genau umgekehrt. Das schlechte Wetter in den Pyrenäen schickt die kalte Luft ins Tal. Wir tanken noch einmal für 1,28 €/L bei angenehmen 23 C und Sonnenschein.

Dann geht es hoch in die Berge. Am höchsten Punkt auf 1057 m gibt es einen Parkplatz mit toller Aussicht, wo wir übernachten wollen. 

Heute keine Aussicht! Es ist windig, nur 9 C, und die nassen Wolken fühlen sich wie Regen an.
Da muss die vorletzte Notration ran. Hessischer Schweinepfeffer kommt bei dem Wetter gut!

Hier oben am Pass ist gar nicht die Grenze zu Frankreich, sagt mir der Blick auf die Landkarte. Die ist viel weiter unten im Tal. Somit übernachten wir doch noch einmal in Spanien.


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