Moissac
Nachts regnet es oft, am Morgen ist die Aussicht noch schlechter als gestern Abend. Wir machen sogar die Heizung an, das tut richtig gut. Die haben wir seit Anfang April nicht mehr benötigt.
Je weiter wir uns danach von den Pyrenäen entfernen, desto besser wird das Wetter. Es bleibt aber bis Moissac bedeckt und, für uns, kühl.
Der Ort liegt an dem Kanal, der den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet.
Der Stellplatz ist recht leer, wir nehmen einen Platz in der Ecke. Dann geht es in den Ort.
Es ist Montag Abend, und viele Restaurants haben geschlossen.
Direkt an der Abteikirche finden wir aber eine offene Versorgungsstation.
Wir hatten Bedenken, dass nach 2 landschaftlich und kulinarisch tollen Monaten auf der iberischen Halbinsel uns Frankreich nicht mehr so richtig anmachen würde.
Aber Pustekuchen!
Schon die Vorspeise mit einer in Briocheteig und Himbeerirgendwas versteckten Foie Gras zeigt uns, dass wir keine Bedenken haben müssen.
Der regionale Wein ist ganz anders als 1000 km südöstlich, aber nach dem 3. Schluck melden die verwöhnten Geschmacksknospen ein "Prima" ans Gehirn.
Alles was erhitzt werden muss, wandert hier über das offene Grillfeuer mit heißem Stein drum herum.
Die halbe Magret de Canard bei so viel Hitze so gut zu grillen, ist schon eine Kunst. Meine Zubereitung "Rosé" und Brigittes "A Point" wurde auf den Punkt genau getroffen, das gibt es auch nicht oft.
Auch das Schokoladentörtchen mit Vanillesoße und Tonkabohne ist hervorragend.
Die Rechnung ist 3-stellig, willkommen zurück in Frankreich!!!









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