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Wittenbeck

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Wittenbeck kennt keiner. Garantiert. Es wird auch keine Stadtbesichtigung geben, denn Wittenbeck ist nur die kleine Gemeinde, in welcher unser Stellplatz liegt. Wir wollten eigentlich heute nach Rostock, haben aber festgestellt, dass Sonntag ist. Und da sind Innenstädte nur mäßig interessant, es fehlt einfach das Gewusel. Außerdem gefällt es uns hier. Über Rostock weiß ich auch noch nichts und mein Blog ist schon wieder im Rückstand. Wir bleiben heute somit vor Ort. Keine schlechte Entscheidung, wie man erahnen kann... Der Platz liegt mittem im Nigendwo, selbst Wittenbeck ist 2 km entfernt. Wir haben ja alles dabei. Auch Rotwein, der am Abend den Strand sehen darf... Perfekt!

Warnemünde

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Heute wieder bestes Wetter. Nach den 18100 Schritten gestern setzen wir uns nach dem Frühstück aufs Rad. Dieses Mal geht es nach Osten, Richtung Warnemünde. Nach wenigen Kilometern gibt es schon den ersten Halt. Heiligendamm. Vor dem G-8-Gipfel 2007 kannten wohl die wenigsten das älteste Seebad Deutschlands. Die Gebäude rund um das Grand Hotel sehen aber auch wirklich sehr repräsentativ aus. Auf einer Wiese laufen noch die Vorbereitungen zu einer Hochzeitsfeier. Der Brautvater scheint dafür das nötige Kleingeld zu haben. Oder hatte es, denn viel nobler geht es nicht. Wir lassen uns dann auch nicht einladen, wir wollen ja noch nach Warnemünde. Der Radweg geht meist an der Küste entlang, aber man sieht sie selten. Im Gespenstewald können wir aber bis zur kleinen Steilküste vor. Auch Warnemünde hat eine lange Promenade und hier schieben wir unsere Räder. Am alten Leuchturm eine kurze Pause... ...dann steige ich nach oben. Heute ist viel los in der Stadt, es ist Samstag. Am alten Strom ste...

Kühlungsborn

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...der Name ist Programm, es ist nämlich kühl. Aber alles der Reihe nach. In der Nacht regnet es. Dieser hört zwar auf, aber es bleibt bewölkt. Wir fahren weiter auf einen großen Stellplatz zwischen Kühlungsborn und Heiligendamm und ergattern einen guten Platz an einem Feld. Die 3 km nach Kühlungsborn laufen wir. Dort sehen wir, wofür wahrscheinlich die Kurtaxe verwendet wird. Strand reinigen und glätten. Wir studieren auch die Strandordnung... ...an die sich heute niemand hält. An der Fressmeile laufen wir ohne zögern vorbei, es ist noch zu früh für uns und irgenwie noch nicht richtig gemütlich. Außer an der Promenade, und die ist mit über 3 km sehr lang, lohnt sich ein Abzweig links ins Zentrum und rechts auf die Seebrücke. An einem noch übrig gebliebenen Grenzturm gibt es viele Infos zu ge- und misslungenen Fluchtversuchen aus er DDR über die Ostsee. Kühlungsborn ist der größte Badeort Mecklenburgs und hat eine der längsten Promenaden Deutschlands. Die laufen wir natürlich bis zum E...

Insel Poel

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Unser Stellplatz ist gar nicht so voll wie erwartet. Da bleiben wir doch noch einen Tag. Die Fahrräder raus und los. Für eine Inselumrundung brauche ich bei den wenigen Straßen und Wegen hier keine GPS-Route, ein Blick auf die Landkarte reicht. An den Strand kommen wir aber erst an der Nordspitze. Dafür ist es dort richtig idylisch. Andere Stellen sind sogar ganz einsam. Teilweise aber auch nicht wirklich schön. Seegras wird hier überall angeschwemmt. Da muss man durch, wenn man ins Wasser möchte, und es riecht auch nicht immer frisch. Gut erreichbare Strände sehen dann eher so aus. Erst nach Abschluss der Tour ziehen Wolken auf. Zum Glück haben wir gestern den Sonnenuntergang genossen.

Wismar

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In der Nacht gibt es ein heftiges Gewitter. Hoffentlich schlägt der Blitz nicht in die nahestehende Wetterstation ein, denken wir uns. Tut er nicht, und nach einer Stunde kann man schon wieder über etwas Schlaf nachdenken. Zum Frühstück scheint wieder die Sonne. Trotzdem brechen wir schweren Herzens auf. Dies wird bestimmt unser schönster Stellplatz auf dieser Reise sein. Wir fahren jetzt an die Ostsee, und über die Stellplätze dort haben wir noch nicht viel Positives gehört. Ich meine natürlich ganz subjektiv Stellplätze, wie wir sie mögen. Die 25 km nach Wismar sind schnell erledigt, und los geht es. Kurz vor 12 sind wir an den Ruinen der Marienkirche und hören uns das Glockenspiel an. Das kommt auf dem Bild irgendwie nicht so richtig raus. Danach geht es zum Marktplatz. Ein optischer Leckerbissen. Fast alle Gebäude frisch renoviert. Da hilft nur ein Rundblick. Es würde mich schon interessieren, wie es hier 1989 ausgesehen hat. In fast jeder Straße der Altstadt gibt es ansehnliche Ge...