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Saint-Vaast-la-Hougue

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Wann ist es Zeit, einen tollen Stellplatz zu verlassen? Wenn die, genau so wie du, entschleunigte Tierwelt von dem Womo Besitz ergreift! Wir fahren nur einige Kilometer bis Saint-Vaast-la-Hougue. Dies ist die Austern-Hochburg in der Normandie. Kein Wunder, dass wir hier einen 24/7 Austern-Automaten entdecken. Der Hafen ist groß und strahlt eine angenehme Atmosphäre aus. Die Fischerboote haben ihren Teil... ...und auf der Promenade werden immer noch die Netze geflickt. Der Freizeithafen ist heutzutage bestimmt viel größer als früher. Das ich mich seit Tagen ausschließlich von Muscheln ernähre, ist dem aufmerksamen Leser sicher nicht entgangen. Es gibt aber noch eine Steigerung bei den 2-klappigen Weichtieren. Die überbackene Auster! Roh gibt es sie hier an jeder Ecke und sogar aus dem Automaten. Das ist aber nicht unser Ding. Deshalb suchen wir immer nach dieser seltenen Unterart.  Und genau hier bekommen wir sie endlich!  Sie sind auch wirklich exzellent! Danach noch eine...

Immer noch am Strand

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Wir können uns einfach nicht losreißen. Warum auch? Solche Plätze am Strand werden schon seit Jahren immer weniger. Selbst wir haben selten einen so gut gelegenen Platz gefunden. Der Strand ist 5 m entfernt und zwischen 5 m und 500 m breit. Die 4-5 Womos, die hierhin passen, stehen schön hintereinander. Selbst tagsüber ist kaum Verkehr. Mehrere Restaurants in Laufnähe... Der Tagesablauf entbehrt inzwischen jeder Raschheit. Abends geht die Sonne unter... Morgens geht sie auf... Wir legen uns sogar an den Strand, was sonst kaum zu unseren Urlaubstätigkeiten gehört. Nach einem kleinen Spaziergang folgt die Nahrungsaufnahme. Am Nachmittag noch mal an den Strand.  Einzig die Fliegen stören durch heftiges Kitzeln...

Na also...

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...heute klappt es mit dem Sonnenaufgang. Und ich bleibe anschließend wach! Da wird der Tag doch gleich viel länger. 😄 Beim Planen für die nächsten Tage fällt mir auf, dass wir bald an eine Steilküste kommen werden, die für uns keine Plätze mehr direkt am Wasser bietet. Auch wenn wir beim Öffnen des Kühlschrankes gleich die Rückwand sehen, beschließen wir, hier noch einen Tag zu bleiben. Heute laufen wir zur Abwechselung nach Süden.  Am Strand befinden sich nach kurzer Zeit viele kleine unterschiedliche Häuser. Es sind wohl alles Ferienhäuschen, aber wir entdecken kaum ein bewohntes.  Die ganzen hellen Kiesel hier am Strand sind... Muscheln! Daher ist barfuß laufen hier nur was für Fakire. Das nächste und einzige Restaurant in Laufnähe nach Süden hat, wenn es überhaupt noch geöffnet hat, Dienstags Ruhetag. Aus Gewohnheit gehen wir trotzdem an der Speisekarte vorbei. Es kann ja sooo schön schlimm sein, wenn man sieht, was man verpasst hat. 😅 Hinter uns bildet sich plötzlich a...

Strandleben

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Heute geht aus geografischen Gründen das erste Mal die Sonne über dem Meer auf. Schon eine Stunde vorher liege ich wach. Jetzt nur nicht mehr einschlafen! 10 Minuten vor Sonnenaufgang mache ich die Jalousien runter, und...  Es ist im Osten alles bewölkt. Aufstehen, oder noch mal ins kuschelig, warme Bett? Um 9:00 Uhr meint Brigitte, dass es jetzt langsam Zeit wird mit dem Aufstehen! Ok, stimmt, aber seit 3 Jahren darf ich auch Montags mal verschlafen. 😊 Dafür wärmt inzwischen die Sonne... ...aber es bläst ein kräftiger Wind. Später gehen wir am Strand spazieren. Nach 5 km finden wir in Strandnähe tatsächlich ein offenes Hotel-Restaurant. Die Auswahl ist zwar nicht groß, aber Montags, in der Nachsaison, und dann noch in einem sehr kleinen Ort, hätte ich alles (außer Kutteln) genommen. Uns schmeckt es, und nach der Pause laufen wir wieder zurück. Leider ist das Meer jetzt weit weg. Den restlichen Tag verbringen wir mit 'Fernsehen'...

La Cambe, Sainte-Mere-Église und Utah-Beach

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Nach 3 Übernachtungen beim Bauern wird mal wieder richtig gespült, es lohnt sich! Wir entschließen uns, auch noch den deutschen Soldatenfriedhof bei La Cambe zu besuchen. Er ist ganz anders angelegt als der Amerikanische und wirkt eher melancholisch. Die Jahrgänge 1924-26 sind sehr oft vertreten. In diesem Alter habe ich gerade mein Abitur gemacht... Über 21.000 Menschen haben hier ihre letzte Ruhe gefunden! Weiter geht es nach Sainte-Mere-Église. Und da hängt er immer noch am Kirchturm. Durch den Film "Der längste Tag" wurde die Geschichte des am Kirchturm hängengebliebenen Falschirmspringers populär, auch wenn sie dort nicht richtig erzählt wird. Der westlichste Teil der alliierten Anlandung war am Utah Beach.  Auch wieder ein schöner Strand mit einer schrecklichen Geschichte. Hier sehen wir auch endlich eines von den über 1000 Landungsbooten, welche für die Truppen verwendet wurde. Wenn man drinnen steht, wirkt es wie eine Nussschale. Dies war dann auch die letzte Station ...

Englesqueville-la-Percée

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Wieder ein Ort, den man nicht freiwillig ins Navi eintippen will. Dabei stehen wir noch nicht einmal in dem winzigen Ort, dessen Ortsschild links und rechts über die Gemeindegrenzen zu reichen scheint, sondern bei einem Bauern ein gutes Stück außerhalb. Dieser hat 6 Stellplätze und diese sind super. Hecken trennen die Plätze, so  dass sich keiner so richtig kuschelig nah neben uns stellen kann. Wir haben einen Randplatz, und der eine Nachbar fährt scheinbar morgens zum Angeln und kommt abends zurück. Zeit, mal einen Tag Pause zu machen. Über die landschaftlich nun folgende Halbinsel Cotentin weiß ich noch nichts, außer dass im Norden Cherbourg und irgendwo die Wiederaufbereitungsanlage La Hague liegt. Also Reiseführer raus und lesen. Ach ja, und mal wieder Blog schreiben. Nach den letzten, doch auch bedrückenden Tagen, nun mal wieder ein richtig entspannender Tag. Aber irgendwie fühle ich mich trotzdem beobachtet...

Pointe du Hoc

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Das Wetter ist heute wieder gut, daher bleiben wir noch bei dem Bauern und schwingen uns aufs Rad. Das nächste Ziel ist der Pointe du Hoc. Unter diesem Namen kannte ich den Ort nicht, aber die Geschichte, die dahinter steckt schon. An dieser 30 m hohen Klippe sind am 6. Juni 1944 amerikanische Ranger gelandet und haben dieselbe innerhalb von 25 Minuten mit Hilfe von Seilen und Leitern erklommen. Es wird versucht, das Gelände im Zustand von 1944 zu erhalten. Daher sieht man hier auch noch Unmengen von inzwischen zugewachsenen Bombentrichtern. Weiter geht es nach Grandcamp-Maisy. Dort empfängt einem die große Statue für den Weltfrieden. Hier wäre jetzt fototechnisch ein blauer Himmel schöner, aber es könnte ja auch regnen. Von dem Steg am Strand sollte man bei Ebbe keinen Kopfsprung machen. Dieser Fischkutter am Hafen hat wohl vor kurzem seine letzte Fahrt gemacht. Da das Wetter tendenziell demnächst eher kühler wird, kaufen wir noch Baguette und Grillzeugs. Und natürlich kam bald der tr...