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Es werden Posts vom September, 2025 angezeigt.

Ausflugtag

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Wir hatten eine herrlich ruhige und dunkle Nacht, wir sind wohl das einzige Womo im Umkreis von mehreren Kilometern. Ich liebe das! Beim Frühstück im aufgewärmten Innenraum beobachten wir einen Bauern, der stundenlang alleine mit einer Riesengerätschaft hinter seinem Traktor Tonnen von Zuckerrüben aus dem benachbarten Feld ausgräbt.  Ich bekomme heute wieder Dividende. Ist alles irgendwie nicht wirklich richtig verteilt... Anschließend fahren wir nach Werne. Eine kleine Stadtbesichtigung ist angesagt. Die Fahrt geht südlich des Ruhrgebietes entlang. Für uns gibt es hier viel zu viele Autos, Straßen und Beton. Wir sehen nicht viel, es ist trüb und die Sicht ist auf wenige Kilometer eingeschränkt. Anders als vor 60 Jahren haben wir aber einfach nur etwas Nebel. 😃 Trotzdem nehmen wir am Solebad in Werne erst einmal tief Luft.  Der Ort wirkt etwas ausgestorben, aber auf dem Parkplatz hörten wir schon: "Jetzt eine Stadtbesichtigung? Da hätten sie heute Vormittag kommen sollen, da ...

Wandertag

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Wieder Erwarten wird es gar nicht so laut am frühen Montagmorgen, so können wir tatsächlich halbwegs ausschlafen. Wir besuchen anschließend noch die Jubilarin und wollen dann ins Münsterland fahren. Die 2 h Fahrt dorthin schenken wir uns allerdings, da inzwischen die Sonne rausgekommen ist. Wir steuern daher den mehr oder weniger nächsten, sonnigen Wanderparkplatz an.  Es sind inzwischen 19 C, und wir gehen eine Runde spazieren. Die Runde vergrößert sich allerdings, da wir auch eine Verpflegungsstation anlaufen wollen. Wir werden fündig und nehmen 2 leckere Pizzen zu uns. Auf dem Rückweg fängt es bald an zu dämmern. Am Wegesrand wachsen riesige Wiesenchampignons oder ähnliche Pilze. Anschließend laufen uns rund 10-15 Pfauen über den Weg. 2 davon sind weiß, mit wenigen schwarzen Punkten. Und wir haben wirklich nur 0,5 l Rotwein zu zweit getrunken! 😇 Als ich dann Ende September noch rote Erdbeeren sehe, müssen das wohl eindeutig Magic Mushrooms auf der Pizza gewesen sein...  ...

Feiertag

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Wir haben gestern Abend nicht mehr geheizt, dementsprechend sind es am Morgen bei 4 C Außentemperatur, im Wohnmobil nur 11 C. Der Kühlschrank freut sich, da er nicht so viel tun muss, wir nicht, da unsere Decken eher für Südfrankreich ausgelegt sind. Wir heizen äußerlich mit der Gasflamme und innerlich mit heißem Kaffee. Erst als die Nachbarn weg sind, wird unsere Höllenmaschine gestartet, wir benötigen warmes Wasser zum Duschen.  Anschließend führt uns die letzte Etappe durch die Eifel bis in den Industriestandort Knapsack in der Nähe von Köln.  Der Parkplatz vor dem Feierabendhaus ist ruhig und leer, es ist Sonntag Nachmittag. Wer sich bei der Konstruktion des Gebäudes an die Kongresshalle in Berlin erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch, beide Gebäude stammen aus der gleichen Zeit und haben das gleiche Vorbild. Ab dem späten Nachmittag wird dann kräftig gefeiert, ein 90. Geburtstag ist ja schon etwas besonderes.  Und es ist alles andere als ein "Dinner for one".

Ab in die Eifel

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Heute noch die letzte größere Etappe. Nach einer sehr ruhigen Nacht fahren wir ausgeschlafen nach Metz und kaufen für die nächste Zeit noch ein paar französiche Leckereien ein.  Ein paar? Auf unserer Scheidungsurkunde könnte stehen: Der Mann kauft viel zu viel Käse! Die wird es aber nicht geben, die vielen Käse landen dann aber doch in unserem Kühlschrank. Weiter geht es über Luxemburg. Leider haben wir keine Zeit hier zu bleiben, es kommt aber auf unsere Liste.  Irgendwo in der Eifel, suchen wir uns einen schönen Platz an einem kleinen See.  An den Erfrischungsgetränken kann man erkennen, in welcher Region wir uns befinden.  Wir laufen einmal um den kleinen See und entdecken sogar ein brauchbares, offenes Restaurant. Heute kehren wir aber nicht ein, unsere Leckereien wollen vernascht werden...

Pont-à-Mousson

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Leider fängt es gegen 4 Uhr an zu regnen. Wäre halb so schlimm, wenn wir nicht unter Bäumen stehen würden. Nur Wohnmobilisten kennen das zermürbende Geräusch unregelmäßig fallender, dicker Tropfen auf einem Kunststoffdach. Ein Stück zurück fahren geht auch nicht, der Ortsbus hat uns gestern Abend unverschämterweise noch total eingeparkt.  Dieser fährt um 7 Uhr weg, egal, wir konnten sowieso kaum noch schlafen. Heute scheint es auch nur einmal zu regnen. Wir fahren daher nach dem Frühstück bei mehr oder weniger heftigem Regen weiter nach Norden. Manche Strecken sind für uns neu, manche nicht. Ist bei diesem Wetter ohnehin nicht zu erkennen.  Am Nachmittag laufen wir in Pont-à-Mousson ein. Bestimmt ein netter Ort an der Moselle, aber das interessiert uns erst einmal nicht. Es sind nämlich schon alle Plätze des großen Stellplatzes belegt!  Brigitte möchte gleich weiter nach Metz, ich möchte wenigstens vorher noch entsorgen. Danach suchen wir auf dem Entsorgungsplatz noch nac...

Ein langer Weg...

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...steht uns nun bevor.  Wir sind auf eine Feier bei Köln eingeladen, und durch unsere Eskapaden, immer weiter nach Süden zu fahren, haben wir nun 900 km vor uns. Das Wetter möchte uns sagen, dass wir alles richtig gemacht haben. Beim Aufstehen gleich wieder großes Kino. Wir frühstücken in Ruhe und suchen uns eine Strecke nach Köln aus. 3 Tage nehmen wir uns dafür Zeit. Die brauchen wir wohl auch, denn auf der N7 durchs Rhone-Tal ist südlich von Lyon mehr oder weniger stop-and-go-Verkehr. Die 75 €, die wir für die Nichtnutzung der Autobahn sparen, wollen wir lieber in einem Restaurant lassen. Wir fahren mit Pausen doch recht lange durch, kein Regen und immer wieder Sonne, machen das Fahren angenehm. Auf der Höhe von Dijon ist an einem Picknickplatz an der Saone Schluss für heute. Ok, Essen gehen ist hier nicht, dann wird halt wieder gekocht...

Den vorerst letzten Tag...

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... dieses schönen Kurzurlaubes wollen wir noch einmal in Ruhe genießen. Auf unserem Stellplatz wollen wir den Nachbarn nicht unsere, inzwischen wohl aus der Zeit gefallene, laute Dieselheizung zumuten. Das Ding heizt klasse, ist aber auch seit 23 Jahren beim Anheizen einfach nur laut. Hat uns mehr fast 15 Jahre nicht gestört, wir standen eigentlich immer alleine. Die Zeiten sind leider vorbei. Wir fahren somit ohne Frühstück los und heizen während der Fahrt ein.  Nach nur 10 km Fahrt biegen wir bei Nieselregen in einen recht steilen und steinigen Feldweg ein, der uns nach 1,5 km Allradantrieb an dessen Ende bringt.  Wir stehen bei einem wirklich einsamen Bauernhof auf einer Anhöhe mit herrlichem Blick in die Umgebung. Das Wetter bleibt wechselhaft und wir bleiben daher einfach im Womo. Die Sonnenstunden sind wie angesagt, nur die Temperaturen sind 5 C kühler, was mit dem Wind nicht wirklich angenehm ist. Kurz vor Sonnenuntergang wird es dann lichtmäßig noch richtig spektakulä...

Noch ein Stück weiter in den Süden

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Das Wetter hat sich nun 2 Tage an die Vorhersage gehalten, das wird es doch heute hoffentlich auch noch, sagen wir uns nach dem Frühstück, denn es ist wieder stark bewölkt, und weiter nördlich regnet es weiterhin. Wir fahren somit noch einmal 80 km Richtung Süden, dort, wo etwas Sonne sein soll. Unterwegs kaufen wir noch viele Leckereien ein, die Käsetheke des Supermarktes war dummerweise gut bestückt. Bis kurz vorm Ziel ist es stark bewölkt. Auf einer Anhöhe dann der erste Lichtblick. Der hier beginnende Mistral löst tatsächlich die Wolken im Rhonetal auf!   Unser Ziel ist Puy-Saint-Martin, ein kleiner Weiler mit einem Stellplatz. Das könnte einmal ein ganz kleiner Campingplatz gewesen sein, die ungefähr 10 Plätze sind mit Social-Bubble-Einhaltungsbüschen getrennt.  Um 15:30 Uhr laufen wir dann bei kühlem Wind und herrlichem Sonnenschein los. Prima!  Die Wanderung ist wirklich zusammengebastelt, der erste Teil geht an Feldrändern entlang. Der anschließende Wanderweg geht...