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Saint-Antoine-l'Abbaye

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Es regnet die ganze Nacht, mal mehr oder weniger heftig. Am Morgen ist dann das Schlimmste vorbei. Hoffentlich... Wir machen einen auf gemütlich, heizen ein und frühstücken in Ruhe. Danach gleich eine Kanne Tee, wir bleiben einfach sitzen. Am Nachmittag lockert die Bewölkung auf. Ich suche einen kleinen Spaziergang aus, und gegen unser Trägheitsmoment kämpfend gehen wir los. Zum Dank wird das Wetter schnell besser. Die Luft ist klar, die Farben sind intensiv. Hinter der großen Kirche im Ort ist die noch größere Abtei. Früher haben die Mönche Bier gebraut, heute spielen sie wohl lieber Fußball. 😉 Selbst die nahen Berge trauen sich nun aus den Wolken heraus. Im Ort gibt es heute schönere Fotomotive als gestern. Die Farben sind wieder da! Das Restaurant mit den variablen Öffnungszeiten von gestern hat heute tatsächlich geöffnet! Es gibt allerdings um 17:00 Uhr nur etwas zu trinken. Essen erst ab 19:00 Uhr, aber da sollten sie eigentlich schon fast wieder schließen.  Das System w...

Wohin nur???

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Dieses Mal macht es mir das Wetter wirklich schwer. Ich hatte geplant, das ankommende Regengebiet nach Norden hin zu durchqueren, da wir in einer Woche sowieso in Köln sein müssen. Dann wäre die französische Mosel und Luxemburg auf dem Weg gewesen. Da hätte man auch bei mäßigen Wetter etwas unternehmen können. Doch heute früh ist alles anders. Das Regengebiet, dass von Barcelona bis Rügen geht, macht, was es will. Bis Donnerstag ist nun dort oben kräftiger Regen angesagt. Spontan entscheiden wir, heute noch weiter in den Süden zu fahren, auch wenn wir das alles wieder zurück müssen. Ob dies die richtige Entscheidung ist, wissen wir nicht... Noch ist es trocken, wir fahren ohne Frühstück los. Unterwegs finden wir einen Bäcker und trinken auch noch einen Café. In Saint-Antoine-l'Abbaye finden wir einen netten Ort mit Stellplatz.  Nach dem Frühstück haben wir bis zum Regen eine knappe Stunde Zeit und laufen noch schnell durch den mittelalterlichen Ort. Die Kirche wirkt für diesen klei...

Die Rhone runter

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Heute ist wohl der letzte richtige Sommertag für 2025. Ein kräftiger Wetterumschwung steht morgen an, wir holen daher wieder die Räder raus. Diesmal geht es von unserem Stellplatz die Rhone flussabwärts. Wir sind (für unsere Verhältnisse) früh unterwegs, im Schatten ist es noch recht frisch. Keine Stunde später ist es in der Sonne schon richtig warm. Wir fahren abwechselnd mal an der Rhone entlang... ...oder an dem gleichnahmigen schiffbaren Fluss entlang.  Eigentlich fährt man hier bei jeder Brücke über die Rhone.  Ist ja auch egal, der Weg ist noch etwas abwechselungsreicher als der gestern, klasse! Dafür sind die Einkehrmöglichkeiten, die es gestern schon fast zu viel gab, heute zu wenig.  Die erste Auberge liegt schön am Wasser, die Terrasse ist baumbeschattet. Wir bremsen ab und fragen ganz freundlich, ob wir etwas trinken könnten. Barsch kommt zurück: "Nicht hier unten, sondern nur oben auf der kleinen Terrasse." Da war auch ohne Online-Übersetzer Null Fre...

Die Rhone rauf

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Heute reißen wir uns trotz erhöhter Anziehungskraft von dem schönen Campingplatz los. Noch ein letzter Blick auf den Lac du Bourget... ...dann geht es durch einen Tunnel Richtung Rhonetal. Nach nur 35 km heißt es schon wieder 'Maschinen stopp', der Stellplatz ist erreicht. Brigitte hatte im Straßenatlas erkannt, dass es hier an der Rhone Radwege gibt, und die möchten wir jetzt beradeln. Es ist noch früh am Tag, es gibt noch genügend freie Plätze. Der Platz liegt schön gelegen an einem kleinen Hafen, direkt an der ViaRhona, einem (unvollständigen) Radweg von Genf bis ans Mittelmeer. Kein Ort und keine Durchgangsstraße sind in der Nähe. Richtig idyllisch. Die Räder werden rausgeholt und los geht es, immer die Rhone (bzw. den schiffbaren Teil) flussaufwärts. Landschaftlich ist die Strecke reizvoll und kurzweilig. Wir sehen uns satt, der Durst bleibt. Aber nicht lange. Danach fahren wir an der Rhone selbst wieder zurück. In Chanaz wollten wir etwas essen, aber am Nachmittag gibt es...

Sommerpausentag

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Beim Frühstück beschließen wir, heute einfach nur hier zu bleiben. Unser Platz liegt toll im Grünen, es ist ruhig, und am Ende der Saison ist hier einfach nichts mehr los.  Das ist genau das, was wir mögen! Zuerst ist es erst noch recht kühl, dann wärmt die Sonne recht schnell. Genauso schnell suchen wir dann den Platz im Schatten. Von Sonntag bis Mittwoch zieht wohl über Mitteleuropa ein fettes Regengebiet durch. Ich versuche einige Zeit die Quadratur des Kreises, um einen passablen, relativ trockenen und interessanten Weg nach Köln zu finden. Danach lese ich einfach (das kann ich auch!) und genieße die Sonne. Anschließend wird wohl das letzte Mal in dieser Saison der Grill aufgebaut. Wir haben noch Reste der diesjährigen Grillsessions mitgenommen, das reicht für heute.  So ein Tag macht uns auch einfach Spaß, morgen geht es wohl wieder mit Elan aufs Rad.

Hoch hinaus

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Nur 6,5 C heute früh! Brrr... Das bedeutet, dass zum Sonnenaufgang ein wolkenloser Himmel vorhanden ist. Und das soll die nächsten Tage so bleiben. Prima! Nach dem Frühstück ziehen wir die dicken Wanderschuhe an und laufen los. Allerbeste Spätsommerstimmung. Es geht einfach nur bergauf. Nach einer Stunde machen wir auf einer Lichtung kurze Pause. Das alte Kreuz von Meyrieu liegt deutlich unter dem Neuen, keine Ahnung, ob der Berg seitdem gewachsen ist. 😲 Oben angekommen ist die Aussicht Richtung Lac Annecy prima...      In die andere Richtung liegt der Lac du Bourget. Traumhaft! Wir packen unser kleines Picknick aus und machen Pause. Leider zieht Dunst aus dem Tal hoch und "vernebelt" etwas die Sicht. Von hier oben sieht der größte natürliche See, der ganz in Frankreich liegt, wirklich toll aus.  Nachdem wir uns satt gesehen haben laufen wir am Kamm entlang nach Norden. Es gibt immer wieder kleine Abstecher zu Aussichtspunkten.  Zum Glück geht die Vegetation bi...