Die Rhone rauf

Heute reißen wir uns trotz erhöhter Anziehungskraft von dem schönen Campingplatz los.
Noch ein letzter Blick auf den Lac du Bourget...

...dann geht es durch einen Tunnel Richtung Rhonetal. Nach nur 35 km heißt es schon wieder 'Maschinen stopp', der Stellplatz ist erreicht. Brigitte hatte im Straßenatlas erkannt, dass es hier an der Rhone Radwege gibt, und die möchten wir jetzt beradeln.
Es ist noch früh am Tag, es gibt noch genügend freie Plätze.

Der Platz liegt schön gelegen an einem kleinen Hafen, direkt an der ViaRhona, einem (unvollständigen) Radweg von Genf bis ans Mittelmeer.

Kein Ort und keine Durchgangsstraße sind in der Nähe. Richtig idyllisch.

Die Räder werden rausgeholt und los geht es, immer die Rhone (bzw. den schiffbaren Teil) flussaufwärts.

Landschaftlich ist die Strecke reizvoll und kurzweilig.


Wir sehen uns satt, der Durst bleibt. Aber nicht lange.

Danach fahren wir an der Rhone selbst wieder zurück. In Chanaz wollten wir etwas essen, aber am Nachmittag gibt es nichts mehr für uns. Immerhin gibt es nicht nichts, sondern noch Eis und Waffeln.

Wir machen trotzdem Pause. Immer auf der Suche nach etwas Neuem, fällt mein Blick auf eine regionale Spezialität. Ein spritziges, leicht alkoholisiertes Erfrischungsgetränk in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Meine Geschmacksrichtung war wohl 'Omas Seife in 4711 aufgelöst', der Geruch von Brigittes Getränk erinnerte mich an meine Kindheit, wenn ich den Mäusekäfig mal wieder reinigen sollte.
Also ganz klar Getränke für die Jugend, ich spüle kräftig mit unserem mitgenommenen Wasser nach.

Durch eine enge Schlucht müssen wir mit vielen Autos auf einer Straße fahren. Es ist sehr eng, und wir sind so etwas gar nicht mehr gewöhnt. Nach wenigen Kilometern geht es zum Glück für uns auf einer ruhigen Nebenstraße weiter. 

Die Herzfrequenz kommt schnell wieder in den Normalbereich, die Augen müssen jetzt wieder ran.

In Sichtweite unseres Wohnmobils bietet ein Fahrradverleih auch Essen und Trinken an.
Prima!

Die sind küchentechnisch auch gut ausgestattet, das gefällt uns.

Die Pinsa Savoyarde ist ordentlich mit Reblochon belegt und schmeckt super!
Wir bleiben lange sitzen...

 


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