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Arbeitstag

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Heute ist Sonntag. Im wahrsten Sinne des Wortes, kein Wölckchen trübt den blauen Himmel Andalusiens. Hier am Meer bleibt es gerade noch unter 30 C, im Schatten ist es auch durch den Wind gut auszuhalten. Da bleiben wir auch den ganzen Tag, neben unserem schattenspendenden Womo. Es gibt immer genug aufzuarbeiten und zu planen, zum Urlaub machen komme ich irgendwie gar nicht...😂 Das Frühstück war nicht üppig, daher schlendern wir am Nachmittag hungrig zur Strandbar, um etwas zu Essen. "Essen gibt es erst ab 21:00 Uhr!" bekommen wir allerdings zu hören. Das dauert uns nun wirklich zu lange. Ok, nun muss unsere Notreserve ran. Völlig landesuntypisch, aber es schmeckt natürlich auch gut. Odenwälder Wurschtsuppe mit schwäbischer Maultasche. Wohl einmalig auf der ganzen iberischen Halbinsel! 😄 Unser Pflichtprogramm startet pünktlich, eine bestellte Tapa kommt aber irgendwie nicht bei uns an. Ok, dann sehen wir uns halt satt.  

Rota

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Zufällig habe ich gelesen, dass in der Nähe des Stellplatzes ein Via Verde beginnt. Diesen werden wir heute erradeln. Der Weg geht erst nach Westen und dann nach Süden. Er ist gut zu befahren, führt aber durch wenig interessantes Gebiet. Flaches, landwirtschaftlich genutztes Gelände, und es gibt nur 2 Orte unterwegs. Wir fahren zuerst den ganzen Weg nach Rota durch. Dort sind wir mittendrin an der Costa de la Luz. Auf der ganzen Fahrt haben wir kaum Leute gesehen. Kein Wunder, die scheinen alle hier zu sein! Ich möchte nicht wissen, wie es hier im Sommer aussieht. Wir suchen uns an der langen Promenade eine Pausenstation und werden fündig. Die Kroketten mit Ura (einem einheimischen Fisch) munden prima, das Brot ist schön aufgebacken. Bei der Fisch-Ceviche denken wir: Oh je, zuviel Zwiebeln und fangen an sie zur Seite zu legen. Bis ich sie probiere. Gaaaanz mild und zart, die passen richtig gut dazu! Pulpo de la Gallega gab es hier schon öfters zu sehen, aber im Fernsehen wird ja auch a...

Sanlúcar de Barrameda

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Auf dem Stellplatz haben wir uns ganz hinten in die stromlose Ecke gestellt. Dort will keiner hin. Der Dauercamper hinten ist nicht anwesend, der Rest des Platzes füllt sich aber nun am Wochenende. Wir laufen heute nach Sanlúcar. Nur über den Strand geht nicht, da gerade Flut ist. In Sanlúcar wird der Strand dann sehr breit. Auf dem Weg vom Strand sehen wir, dass hier mächtige Aktivitäten laufen, um ein großes Fest vorzubereiten. Gerade werden für wohl über rund 15000 LED-Birnen rote und weiße Schirme gespannt. Wir erfahren, dass ab Mittwoch hier die Feria de la Manzanilla stattfindet. Dann wird das 600 m lange Festgelände wohl beidseitig mit Pavillons bestückt sein. Manzanilla ist eine Art Sherry,  der nur hier im Ort gekeltert wird. Der wird auch gleich probiert! Wir stellen fest, dass er sich auch als Aperitif eignet und kehren danach in eine Tapas-Bar ein. Und wieder ein voller Erfolg. Die Artischocke und die Kroketten sind schon klasse, die Krönung ist aber die Salmorejo mit e...

Unterwegs nach Westen

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Da für morgen Wolken und sogar mögliche Schauer vorhergesagt sind, fahren wir heute schon weiter. Brigitte hat gestern eine Route herausgefunden, bei der wir noch einmal durch schöne Orte kommen. Und dazu möchten wir blauen Himmel über uns. Die Straße nach Grazalema in den Bergen ist schon etwas eng, und Brigitte fragt sich, was sie da gestern blos rausgesucht hat. Irgendwann taucht der Ort aber auf. Ja, genau so wollten wir es haben! Die Lage des Ortes in den Bergen ist super. Viel Tourismus ist hier nicht, vielleicht liegt es ja an der engen Straße hierher. Manche Balkone sind blütenüberseht, mehr ist da kaum möglich. Tolle Ausblicke gibt es gratis dazu. Es fällt uns schon schwer, hier nicht einzukehren, aber heute wollen wir noch weiter. Immerhin kaufen wir noch einen lokalen Käse. Es geht weiter bergauf. Auf 1103 m Höhe fahren wir über einen Pass. Dann geht es mit uns abwärts und mit der Temperatur aufwärts. In El Bosque sind es dann 31 C. Da der Ort auf uns doch nicht so einladend...