Sanlúcar de Barrameda
Auf dem Stellplatz haben wir uns ganz hinten in die stromlose Ecke gestellt. Dort will keiner hin. Der Dauercamper hinten ist nicht anwesend, der Rest des Platzes füllt sich aber nun am Wochenende.
Wir laufen heute nach Sanlúcar. Nur über den Strand geht nicht, da gerade Flut ist. In Sanlúcar wird der Strand dann sehr breit.
Auf dem Weg vom Strand sehen wir, dass hier mächtige Aktivitäten laufen, um ein großes Fest vorzubereiten. Gerade werden für wohl über rund 15000 LED-Birnen rote und weiße Schirme gespannt.
Wir erfahren, dass ab Mittwoch hier die Feria de la Manzanilla stattfindet. Dann wird das 600 m lange Festgelände wohl beidseitig mit Pavillons bestückt sein.
Der wird auch gleich probiert!
Wir stellen fest, dass er sich auch als Aperitif eignet und kehren danach in eine Tapas-Bar ein. Und wieder ein voller Erfolg. Die Artischocke und die Kroketten sind schon klasse, die Krönung ist aber die Salmorejo mit einer Kugel Olivenöl-Eis!
Der Toast mit Leber und karamelisierten Zwiebeln ist auch fein.
Und es geht weiter.
Takisando (was immer das auch ist) vom Tunfisch mit Honig-Senf-Soße und gerösteten Pistazien und ein Toast mit rotem Tunfisch, einem Payoyo-Käse (so einen haben wir gestern in Grazalema gekauft) und schwarzem Trüffel.
Das waren Tapas der ganz feinen Art. Da macht es auch nichts, dass sie keine Kaffeemaschine haben. Da nehmen wir unserren Carrajillo halt in einer anderen Bar ein.
Danach geht die eigentliche Stadtbesichtigung erst los.
Endlich sprudelt auch ein Brunnen. In den letzten Wochen waren sie fast alle noch im Winterschlaf.
Wir entdecken, dass hier die Barbadillo-Kellerei ihren Stammsitz hat. Eine Sorte Wein haben wir auf dieser Reise kennengelernt und für gut befunden. Jetzt sehen wir im Shop/Museum, dass sie sehr viele Sorten anbieten.
Irgendwann geht es mit dem Bus zurück, der Sonnenuntergang ruft. Wir gehen direkt zur Strandbar.
Und wieder haben wir einen schönen Sonnenuntergang...
















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