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In 80 Tagen bis Valencia

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Andere schaffen es in 80 Tagen um die Welt. Wir nur bis Valencia. Das Nahverkehrssystem wurde auf dem Stellplatz gut erklärt, und schon geht es zur Metro. Unsere fällt aus (sind wir schon in Stuttgart?), die Nächste ist dann brechend voll. Wohl mit Nachwirkung, das aber erst übermorgen. Kaffee gibt es vor der Markthalle. Danach geht es in den Mercado Central, eine wirklich große Markthalle. Sie kann mit der in Palma de Mallorca mithalten, und das ist unsere bisherige Referenz. Wir fangen mit einer Runde ganz außen an. Die ist gewiss nichts für Vegetarier. Das Dry-Aged-Beef hängt hier bestimmt schon seit der Eröffnung der Halle im Jahr 1928. Jedenfalls sieht es so aus. Wir sind in Valencia, da stehen natürlich viele jungfräuliche Pfannen mit Paella Valenciana in den Auslagen. Der Teil, für alles was aus dem Meer kommt, ist riesig. Die Waren sind mit viel Arbeit zum Kauf hergerichtet. Die Auswahl ist wirklich groß. Wenn heute die Meldung käme, dass die Meere nun endgültig leer gefischt s...

Weiter geht's

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Am frühen Nachmittag kommen wir vor den Toren Valencias an. Ein Stellplatz in Bétera weit außerhalb von Valencia, aber mit Metro-Anschluss, hat sich auf Valencia-Besucher spezialisiert. Hier bereiten wir uns auf die nächsten 2 Tage vor.

Quer durchs Land

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Natürlich kamen wir gestern nicht wieder aus Sevilla raus, so wie es ursprünglich geplant war. So übernachteten wir auf einem bewachten Busparkplatz am Hauptbahnhof. Bis nach Mitternacht kamen Busse, und ab 6:00 Uhr fuhren sie wieder. Dazwischen Autoverkehr und Züge. Aber wir waren so aufgedreht, wir hätten auch auf dem Land nicht richtig schlafen können. Die Wettervorhersage sagt für Valencia ab übermorgen 2 schöne Tage voraus. Das wollen wir ausnutzen. So haben wir auch den Anreiz, deutlich mehr Kilometer als sonst pro Tag zu fahren. Am Abend übernachten wir dort, wo uns Don Quijote begegnen könnte. In der La Mancha.

Sevilla oder: Das ist der Wahnsinn!

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Sevilla haben wir ja vor einiger Zeit bei 37 C links liegen lassen, bei nun 27 C machen wir das aber jetzt. Trotz noch schnell runtergeladener Reiseführer sind wir wunderbar unvorbereitet. Höchste Zeit, dass das autonome Womo-Fahren funktioniert, dann hätte ich etwas mehr Zeit zum Lesen. Ohne Frühstück rein in die Stadt und los geht's. Der 3-D-Ortsname ist gut besucht, aber alle warten geduldig, bis sie dran kommen. Mich interessiert alledings beim Frühstück die darüber liegende Dachkonstruktion viel mehr. Darunter ist ein kleiner Markt. Es ist immer wieder schön, einfach nur die liebevoll dekorierten Stände anzuschauen. Das war schon eine prima Overtüre. Danach einfach durch die Straßen mäandern. Und immer wieder hochschauen. Klasse! Am ansehnlichen Rathaus gibt es die erste feste Nahrung. Leider die allerschlechtesten Patatas Bravas, die es überhaupt geben kann. Pech gehabt. Hinter dem Rathaus entdecken wir ein Spanien-Festival der einzelnen Provinzen Spaniens. Kantabrien stellt ...