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Achtung, heute keine Schlucht!

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Nein, wir können auch anders. Wir bleiben einfach in unserem Appartement. Auch wenn inzwischen unsere Füße schon beim Frühstück fragen: Wohin geht es denn heute? Wir genießen noch einmal den Blick von unserem Balkon auf das Meer, wir planen die letzten Tage, und ich nehme mir die Zeit, von unserer Umgebung ein kleines Andenken zu basteln. Danach suche ich im Schrank die bisher ungenutzte Badehose und gehe eine runde Schwimmen. Sicher nicht rekordverdächtig, jedenfalls von der Länge her. Von der Temperatur für mich aber schon. Nur die oberen 20 cm des Wassers sind halbwegs erträglich, darunter wird es für mich Wassertemperatur-Weichei gefühlt eisekalt. Mir sind 27 C, wie damals auf den Seychellen, einfach lieber. Am Abend laufen wir wieder in die Stadt zum Essen. Heute ohne große Kamera, ganz entspannt. Ein Motiv muss aber dann doch ins Smartie.

Ab nach Chania

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Der Wind kommt hier oft aus Süden. Wenn es dann regnet, so wie gestern, dann sieht es hier jedesmal so aus. Da sollte man nicht unbedingt die Wäsche draussen lassen. Heute ist das Wetter immer noch sehr mäßig, und da wollen wir Chania besichtigen. In Chania finden wir dank Google Earth einen kostenfreien Parkplatz direkt an der Altstadt. Also kein Stress mit einem Einparkservice, so wie in Iraklion. Am östlichen Hafenende ist es noch recht ruhig, viele laufen gar nicht bis hier hin. Ein Boot kann gar nicht mehr aus dem Hafen fahren, so sehr ist es mit Touristenandenken vollgestopft. Irgendwie erinnert es mich an die Dschunke aus der Eingangssequenz von "Das 5. Element" von Luc Besson. Eine Kirche fällt gleich auf. Kein Prototyp einer multireligiösen Versammlungsstätte, nein, das Minarett wurde von den Osmanen angebaut, und schon war die Kirche einige Zeit eine Moschee. In kleinen, hübsch aufgemachten Gassen gibt es eine Menge noch kleinere Hotels, viele mit dem Attribut Cozy...

Erdbeben und andere Kleinigkeiten

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Heute haben wir keine größere Tour vor. Der morgendliche Blick aufs Smartie zeigt nun schon zum 3. Mal, dass es nachts ein Erdbeben in Kreta gegeben hat.  Das scheint hier normal zu sein, und wir haben auch nichts gemerkt. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich meine Schuhe nahe am Bett lassen sollte. Wir gehen nach dem Frühstück nach Rethymnon auf einen kleinen Wochenmarkt. Und der ist wirklich klein. Aber die Stimmung ist sehr entspannt, das kennen wir aus Frankreich. Wirklich Exotisches gibt es hier nicht, aber die Zucchiniblüten sind herrlich. Ich habe gehört, dass es in YouTube sehr viele Katzenvideos gibt. Das kann ich hier nicht bieten, da sich auf dem Video nichts bewegen würde, aber ein Foto ist dieses Stillleben schon wert. Recht nahe von Rethymnon gibt es einen Wanderweg durch ein Tal. Das Wort Schlucht wollte ich einfach vermeiden. 😊 Eine Aussicht ist hier selten, und wenn, sieht es so aus. Die interessanten Dinge befinden sich unter dem Blätterdach. Gleich am Anfang eine k...

Imbros-Schlucht

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Oh je, noch 'ne Schlucht. Besteht ganz Kreta denn nur aus Schluchten? Nein, es gibt auch noch die Bereiche zwischen den Schluchten! 😂 Spaß beiseite, die Schluchtenwanderungen sind sicher ein ganz großer Reiz von Kreta. Man kann auch auf hohe Berge, aber zur Zeit ist es dort noch kühl und tagsüber bilden sich dort viele Wolken. Da wir die bekannte Samaria-Schlucht dieses Jahr aus verschiedenen Gründen nicht laufen wollen, nehmen wir die 'kleine Schwester der Samaria-Schlucht', wie die Imbros-Schlucht oft genannt wird. Wir gehören bei der nicht allzu frühen Ankunft wohl zu den letzten Wanderern, fast alle Parkplätze sind schon belegt. Nach 5 € Eintritt geht der Spaß los. Da wir zum Meer wandern, geht es nur bergab. Prima! Jedenfalls jetzt... Der Weg mit mehr oder weniger Geröll macht uns nichts mehr aus, da sind wir schon andere Wege gelaufen. Der Weg verengt sich mit der Zeit immer mehr. Und mehr... ...bis wir schließlich an die nur 1,6 m breite Engstelle kommen. Es sind no...