Ab ans Meer

Die ganze Planerei gestern hat richtig was gebracht. Das Wetter in Südfrankreich ist noch eine Woche gut, dann sind regelrechte Unwetter angesagt. Egal, dann müssen wir sowieso langsam den Rückweg antreten. 
Viel fahren wollen wir daher auch nicht mehr, und am Meer waren wir auf dieser Reise noch nicht. Und Brigitte hat schon einige Male so gar nicht nebenbei gesagt, dass es in Sanary-sur-Mer mittwochs einen schönen Markt gibt. 
Den zugehörigen Campingplatz hatte ich gestern noch gebucht, heute fahren wir die 90 km dorthin. Das Navi schickt uns allerdings im Ort wieder durch die kleinsten Gassen, teilweise zu recht für Womos verboten.
Der Campingplatz ist für uns zweckmäßig, mehr können wir den Dingern nicht abgewinnen.

Nach kurzer Erholungspause geht es am Nachmittag in den Ort. Am Hafen lacht uns eine Reiseführertitelseitenkulisse an!

Gerade die schön restaurierten, kleinen, alte Boote sind eine Augenweide!

Wir sehen uns satt, und suchen nebenbei natürlich nach einer Sitzgelegenheit mit direktem Meerblick.

Etwas außerhalb des Hafens werden wir fündig. Hier möchten wir den Sonnenuntergang genießen, die 2 Cocktails haben die Aussicht schon eingepreist

Nach einem Blick in die Speisekarte frage ich gleich nach einem Tisch im Restaurant. Das "Bien sur!" als Antwort geht runter wie kaltgepresstes Olivenöl. 😎

Die Sonne geht schön, aber dann doch gerade hinter dem Felsen unter, endlich ist es mir in den langen Hosen nicht mehr zu warm.

Wir wechseln den Standort um nur einen Meter hinter die Glasscheibe.

Das Restaurant bietet nicht nur etwas fürs Auge, auch die Zunge gibt beim Doraden-Ceviche wohlwollende Rückmeldungen.

Auch das Tataki de Thon ist superklasse und auch reichlich.

Bei der Frage nach einem Nachtisch zögere ich erst, aber nach einer halben Sekunde lasse ich mir dann doch die Karte geben!
Und der Nachtisch mit einem langem Namen ist klasse!

Da hat der Ort für uns doch heute schon einige Highlights geboten!

Und morgen findet genau hier der große Markt statt...😍


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