So ein sch...!

Nein, ich wollte eigentlich nicht noch ein Frühstücksbild posten.
Aber dann hätte ich fast nichts! 
Doch alles der Reihe nach...

Während des Frühstückes erleichtern wir unseren Kühlschrank um das Eis, welches sich die letzten 4 Wochen angesammelt hat. Das bringt immer rund 3° Kälte und weniger Betrieb.

Danach fahren wir weiter Richtung Monetier-les-Bains. Die erste Abkürzung, die das Navi fahren will, wollen wir aber nicht, da die kleine Straße quasi über 20 km von der Breite her einspurig ist. Wir wenden und fahren auf der Hauptstraße weiter. 
Das nächste Problem ist eine fest installierte Höhenbeschränkung auf 2,6 m, die schon ziemlich gedengelt aussieht und die unser Womo zum Cabrio machen würde. Das erste Mal fahren wir auf der Abzweigung für Womos falsch und müssen die Straße wieder zurück. Beim 2. Versuch wird unser Nummernschild gelesen, und wir werden zu einer Schranke geleitet, die dann auch für uns aufgeht. Komische Sache, denn es gibt hier keine Brücke oder Tunnel.
Des Rätsels Lösung ist dann eigentlich logisch. Wir fahren nämlich anschließend die Rampe von Laffrey runter 6,5 km downhill mit 12-18 % Gefälle ohne Kurven, die im Ort endet. Dies war früher ein Unfallschwerpunkt mit LKWs und Reisebussen mit über 100 Toten bis 2007!!! Erst nach der massiven Höhenbeschränkung und elektronischer Auswahl, wer durchfahren darf, ist dies vorbei.

Schön langsam fahren wir in den Ort und weiter Richtung Berge. Aber war da nicht gerade eine Laufschrift mit irgendeiner gesperrten Straße? Unser Navi zeigt weiterhin freie Fahrt. Nach 15 km fahren wir aber an einer Baustellenampel von der Straße und schauen, was da los ist. Dummerweise zwischen den Bergen, fast ohne Internet. Nach einiger Zeit bekomme ich raus, dass unsere Straße nach Monetier-les-Bains komplett gesperrt ist. Erst am Wochenende ist sie wieder befahrbar. Und dies ist die einzige Straße dorthin!
In der Fahrerkabine kommt Stress auf. Der Stellplatz, 2 Wander- und ein Radweg sind ausgesucht, genügend Restaurants haben offen, aber wir kommen einfach nicht hin! Brigitte findet in der Nähe einen Campingplatz, ich suche in erweitertem Radius nach einem wirklichen Ersatz für das, was wir vor hatten, werde aber nicht so schnell fündig. Mit ausgeprägtem Reisemotivationsverlust fahren wir die Strecke dann zurück und bis zu dem Campingplatz. 

Der Platz ist ok, hilft uns aber nicht wirklich weiter. Erst nach einer Stunde suchen, finde ich eine mögliche Alternative. Und noch eine Stunde später habe ich erkannt, dass unser Navi aus irgendeinem Grund keine Verkehrsnachrichten mehr anzeigt und das Problem gelöst.
Aber der Tag heute ist gelaufen...


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