Schlecht, besser, sehr gut!
Das Stimmungstief von gestern ist am Morgen noch nicht ganz weg. Wir fahren in das westlich von uns gelegene Tal nach Süden. Zuerst ist aber Einkaufen angesagt. Der nicht allzu große Parkplatz ist rappelvoll, wir finden keinen Platz. Selbst das Rausfahren ist schwierig, da ein großes Womo mit Anhänger mitten drin parkt und alles blockiert. So macht man sich keine Freunde!
Wie so oft, kommen wir an vielen Leckereien einfach nicht vorbei, und nach dem Einkauf ist der Kühlschrank wieder rappelvoll.
Von der Straße aus ist sehr oft der Vercors zu sehen und gibt tolle Bilder ab.
Manche Bilder sind auch mit Rahmen erhältlich!
Bald biegen wir vom Tal ab und fahren zum Skigebiet von Gresse-en-Vercors. Von den Bergen her haben wir hier auf jeden Fall einen Ersatz für Monetier-les-Bains gefunden.
Das Skigebiet ist größer als das von Super Sauze, und da hier im Sommer auch viele Wanderer unterwegs sind, ist auch nicht alles geschlossen. Und das Beste: Hier gibt es keinerlei Womo-Verbotsschilder, ganz im Gegenteil, ein Teil des großen Winterparkplatzes ist sogar für sie reserviert!
Wir gehen trotzdem auf den nahen Campingplatz. Die Lage ist genial. Wir stellen uns am Ende des Platzes fast an den Zaun, hier kann uns kein Van-Life-Roadsurfer noch die Aussicht nehmen. Das ist uns der Preis wert.
Der Blick aus unserem Fenster. Mit Weitwinkel aufgenommen, die Berge sind nur 2,5 km entfernt!
Dieser Plan B ist glücklicher Weise ein Volltreffer!
Am Poulet Roti kamen wir im Supermarkt dann doch nicht vorbei, wir naschen etwas davon mit frischem Baguette. Nur die Vernunft lässt uns frühzeitig aufhören...
Statt einer ersten Bergwanderung machen wir eine Ortsbegehung. Und eine Erfolgreiche dazu. Obwohl draußen das Schild "Complet" uns schon das Grinsen aus dem Gesicht hat fallen lassen, bekommen wir im Restaurant nach der Reservierung für morgen doch noch einen Tisch für heute Abend!
Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung!
Am Abend sind wir wieder die ersten im Restaurant.
Der Gruß aus der Küche ist genial. Unten ein Entenmousse, dann etwas Tomatenconfit, darüber eine Creme getoppt mit Gelee von Steinpilzen. Wer kommt denn auf so etwas?
Die Vorspeisen sind sehr gut, aber nicht raffiniert.
Brigitte nimmt das Supreme de Poulet mit Pfifferlingen und prima Was-weiß-ich-Käse-Irgendetwas-Taler.
Ich nehme das Doradenfilet mit Zitronengrasemulsion.
Mmmmmhhh...😌
Natürlich sind wir längst satt, aber die Durststrecke ohne französisches Essen war viel zu lange, um keinen Nachtisch zu nehmen.
Und das Crousillant Ananas Confit ist einfach nur göttlich!
Zum Abschluss nehme ich noch einen Génépi, ein Kräuterlikör aus Savoyen, den ich noch nicht kannte. Hilft natürlich nicht wirklich, schmeckt aber prima! 😎










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