Saint-Firmin
Kurz nach dem Wachwerden muss ich zum Fotografieren schon die Tür öffnen. Bei 6,5° C draußen merkt man die 10° Unterschied zur Innentemperatur deutlich.
Aber was für ein Ausblick!
Die Heizung springt schon beim 2. Versuch an, eine Stunde später ist es warm.
Gegen Mittag wollen wir eine kleine Runde spazieren, die Mittagszeiten im Ort lassen uns den Weg aber noch einmal abkürzen.
An der einzigen Bar setzen wir uns in die Sonne. Den Kaffee trage ich selbst rüber und Kreditkarte wird hier auch nicht genommen.
Kein Bewohner, der aus der Boulangerie kommt oder auf dem Parkplatz hält, geht nicht in die Bar für ein Getränk und den Austausch von Neuigkeiten. Es ist also ein typisches kleines Bergdorf.
Die kleine Metzgerei liegt im Hinterhof und ist wirklich urig.
Drinnen traue ich mich gar nicht zu fotografieren, außerdem lasse ich mir von Madame die regionalen Spezialitäten erklären. Der Laden könnte aber in jedem Reiseführer abgebildet sein.
Die Ravioles und Turtons machen wir uns am Abend warm. Die Ravioles sind übrigens die ovalen Dinger in der Mitte.
Mit dem Superweitwinkel bekomme ich dann auch alles auf ein Foto. Mit der Guakamole und einem Salat ein tolles vegetarisches Essen.
Vom Baguette ganz zu schweigen, welches wir heute im Ort gekauft haben. Ein großer Unterschied zu den italienischen Broten, die uns bisher nicht überzeugt haben.
Aber vielleicht haben wir nur noch nicht das Richtige gefunden.






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