Praia de Mira

Ausschlafen, Frühstücken, hier ist es prima.

Das Wetter ist wie gewünscht, es sind 24°C, es weht ein laues Lüftchen, ab geht's zum nahen Strand.

Ich lass den Altantik bis ans Knie und erinnere mich gerne an die Seychellen zurück, wo das Wasser 27°C hatte. Hier könnten es 17°C sein, nicht meine Temperatur.

Wir laufen ein Stück den recht leeren Strand entlang und entdecken eine nette Strandbar.
Allerfeinstes Urlaubsfeeling, wie aus dem Prospekt.
Gibt es dazu noch eine Steigerung?

Ja, die gibt es!!! 
Nun ist es für uns perfekt.

Wir sitzen unter einem Sonnensegel, die Füße graben sich in den Sand, ab und zu rücken wir dem wandernden Schatten nach. Herrlich!
Über die Lagunenseite laufen wir zurück, kaufen noch Brot und verbringen den restlichen Nachmittag am Womo.

Beim Spaziergang haben wir uns noch andere Restaurants angeschaut, aber in dem von gestern stimmt einfach alles.
Wir werden gleich wieder erkannt, bekommen einen schönen Tisch und eine Aperitif-Empfehlung: Port-Tonic! 

Sehr erfrischend und viel feiner als der allseits beliebte Gin-Tonic, den wir nie trinken.

Ich nehme eine kleine Portion fritierten Fisch und bekomme noch gezeigt, dass es aus Sardinen und Makrelen besteht. Ehrlicherweise kann ich den Unterschied optisch und gustatorisch nicht wirklich erkennen. Und die Makrelen schmecken eben nicht wie Makrele, einen der weinigen Geschmäcker, die wir gar nicht ausstehen können.

Brigitte nimmt einen kleinen Wolfsbarsch...


...und ich 2 Calamare. Wir nehmen den gleichen Wein wie gestern. Da halten wir es mit Adenauer: Keine Experimente!

Zum Sonnenuntergang sind die Teller leer, und wir gehen über die Straße.


Herrlich kitschig, aber herrlich!

Heute hat wirklich ALLES perfekt gepasst. Falls dies der letzte Tag hier am Atlantik war, hätte er nicht besser sein können.



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