Estepona

Da wir seit Malaga in einem großen Schönwettergebiet sind, kommen bei der mogendlichen "Wohin fahren wir?"-Frage andere Kriterien zum Tragen. Wir haben Lust auf Fisch und mit Strandnähe haben wir in Spanien, im Gegensatz zu Frankreich, bisher gute Erfahrungen gesammelt.
Allerdings sind wir an der Costa del Sol, einer nicht gerade wenig touristischen Gegend. Bei Estepona finden wir am Nachmittag einen für uns brauchbaren Platz, unsere Ansprüche haben wir der Realität angepasst. . 

Nur 50 m bis zum Restaurant direkt am Campingplatz, und nur 250 m bis zum ersten Strandrestaurant!
Dort wird urig in einem mit Sand gefülltem Boot (sozusagen ein Hochgrill) Sardinen gegrillt.

Wir laufen aber erst einmal die Promenade entlang. Zum Glück ist Marbella weit genug entfernt, hier gibt es keine Hochhäuser.


Die Anlagen hinter dem Strand sind alle sicher hochpreisig, dies kommt auch der Promenade und dem Strand zu gute.

Die Preise sind entsprechend angepasst, aber von der ersten, noch ausstehenden Rente, ist bestimmt noch was übrig. 😎
Nach dem Spazierganz geht es zum Restaurant am Campingplatz. Hier gibt es unüblicherweise bereits ab 16:30 Uhr feste Nahrung. Wir setzen uns in den gepflegten Innenraum.

Die Auberginen mit Honig-Tapa ist riesig und gut und reicht für 2, vorher hatten wir als Gruß aus der Küche einen auch nicht kleinen Ensaladia Rusa..

Brigittes Seezunge ist prima, unsere Beilagen sind halt Beilagen.

Mein Merluza mit Muscheln und Garnelen in Knoblauchsoße ist geschmacklich klasse, nur die Konsistenz der pampigen Soße ist dem Essen nicht würdig.

Den restlichen Wein genießen wir dann draußen, wo inzwischen Schatten ist.

Danach geht es noch einmal zum nahen Strand, das war doch schon ein schöner Strandtag!


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