Ab nach Frankreich

Am Morgen wird es schnell laut. Die, die früh wach sind, denken wohl, dass alle anderen auch schon wach sind oder haben die graue Masse zwischen den Ohren noch nicht eingeschaltet.
Nach dem Frühstück fahren wir los. Aus Erfahrung nehmen wir bis zur Grenze die Autobahn, die 3,45 € sind gut investiert, da der Verkehr auf der Landstraße elendig langsam voran geht. In Frankreich kämen wir für diesen Betrag nur bis zur nächsten Ausfahrt weiter, daher zuckeln wir mehr als eine Stunde bis hinter Bayonne über die Landstraße.
Wir kaufen unterwegs noch ein, dann läuft es ganz gut weiter. Am späten Nachmittag finden wir einen schönen Stellplatz in dem eher monotonen "Parc naturel regional des Landes de Gascogne". Zwischen Bordeaux und der Grenze nach Spanien ist ein riesiges Waldgebiet, das uns bisher eher abgeschreckt hat.
Der Stellplatz liegt an einem ansehnlichen See, erst morgen werden wir erfahren, dass es sich um eine geflutete Braunkohlegrube handelt. Garzweiler 2 kann sich hier ein Beispiel nehmen!

Unser Einkauf hatte hauptsächlich den Zweck, Grillmaterial für heute Abend zu besorgen. 

Am Grill bin ich sicher nicht Super-Mario, aber Entenbrust und Würstchen bekomme ich ganz gut hin. 😏


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