Riudera
Am Morgen suche ich den örtlichen Bäcker auf. Viel ist nicht in der Auslage, aber nach meiner Bestellung läuft er kurz in die Backstube und kommt mit verschiedenen frisch gebackenen Broten zurück. Leider kann ich nicht alle mitnehmen...
Nach dem Frühstück füllen wir für die nächsten Tage den Wassertank auf, sicher ist sicher.
Nach den Bergen gestern geht es heute in eine Lagunenlandschaft. Aber zuerst geht es noch einmal in der Sierra del Segura steil bergauf, manchmal nur im 2. Gang. Bei 1300 m ist ein Pass erreicht, der Motor beschwert sich über das viele Wasser, welches er hier hochbringen musste. Tiefer als 900-1000 m kommen wir danach nicht, das Innere Spaniens liegt oft so hoch, auch wenn alles flach erscheint.
Die erste von 3 Tankstellen nehmen wir. Die sieht aber so abgewrackt aus, dass ich zuerst vorbei fahre, da ich sie für seit langem geschlossen halte.
So manche Zapfsäule unterstreicht meine Vermutung, aber wir können auch ganz normal für unter 1,7 €/l tanken.
Das war dann auf der Strecke dann doch die einzige Tanke...
In Riudera parken wir am Friedhof und laufen los. Die Lagune bzw. der See ist schnell erreicht.
Nach dem ungewollten Dinner-Canceling gestern, haben wir aber unsere Strategie geändert. Für meine letzten Tage als Privatier hätte ich gerne das volle Programm.
Das bekommen wir nach kurzer Suche im Ort. Wir müssen quasi vor dem Wandern mittags Essen gehen, was dann auch nicht wirklich schwerfällt.
Ich bin scharf auf Jakobsmuscheln und Salmorejo, die kalte Tomaten-Brot-Olivenöl-Ei-Schinken-Suppe, die wir erst letztes Jahr entdeckt haben, und beides ist so etwas von gut!
Der ungewöhnlich beschriebene Pulpo ist in leckeren Kroketten versteckt und auch delikat.
Da nicht viele Höhenmeter auf uns warten, gibt es danach noch einen Mandarinen-Käsekuchen der leckeren Art.
Danach fällt das Wandern natürlich schwer, aber die Landschaft ist prima.
Das Wasser ist klar und kalt, das aus unserer Trinkflasche inzwischen warm.
Die Zeit zwischen 15 und 18 Uhr ist natürlich für Tierbeobachtungen nichts, daher kommt das Fernglas leider nicht zum Einsatz.
Immerhin haben wir eine Begegnung mit einer angriffslustigen Schlange! 😄
Zurück am See, machen wir noch eine kurze Pause. Die Bedienung ist lustlos³, zum Glück haben wir hier nicht gegessen. Aber der Ausblick ist prima.
Anschließend geht es noch zu einem Wasserfall, der für spanische Verhältnisse ordentlich Wasser führt.
Das reicht dann für heute, wir fahren auf den Stellplatz am Ortsrand.
Dort duschen wir ausgiebig, genug Wasser haben wir ja dabei. 😉








Kommentare
Kommentar veröffentlichen