Beceite
Auf dem öffentlichen Stellplatz ist, wie überall in Spanien, Camping nicht erlaubt. Das machen hier aber wieder einige, und die 2 Picknicktische für alle sind von 2 Wohnmobilisten durch große Hundedecken und andere Dinge beschlagnahmt. Aber das soll es ja auch in vielen Hotels mit Handtüchern auf Liegen am Pool geben. Manchmal frage ich mich, ob wir es nicht auch so machen sollten...
Hier ist es uns aber auch zu voll, und ich werde 200 km weiter fündig. Ein kleiner privater Campingplatz in den Bergen reizt uns. Auf dem Weg dorthin fahren wir rund 35 km an sehr zähflüssigem Rückreiseverkehr auf der Gegenspur Richtung Barcelona vorbei. Ostermontag ist hier in Katalonien der Rückreisetag.
Danach wird die Landschaft bald hügelig und ansehnlich.
Eine Zeitlang fahren wir am Ebro entlang.
Bei Beceite hätten wir sogar noch einen alternativen Campingplatz, wenn wir es nicht auf unseren schaffen würden. Aber unser "Baustellenfahrzeug" freut sich auf die letzten Kilometer, und wir benötigen für den gar nicht sooo schlechten Weg weder 4-Rad, noch Untersetzung.
Und wir bekommen genau das Richtige hier!
Bei Ramon gibt es keinen Stress, vieles ist auf öko gemacht, und an Ostern hätten sie ihm sein ganzes Bier ausgetrunken. Kalte Flaschen hat er aber noch, er nimmt sich gleich auch eines für sich. Ist auch notwendig, denn die einzige Verbindung zur Außenwelt läuft hier über Satellit, funktioniert aber kaum. Also geht die Anmeldung nicht. "Egal" sagt er, "ist eh nur für die Polizei, und die kommt hier nicht hin" und trinkt noch einen Schluck Bier.
Und, bei Ramon läuft die ganze Zeit noch "Cassette". Das ist cool!
Ok, wir sind also hier von der Außenwelt abgeschnitten, aber mitten in der Natur.


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