Alleine bei Beceite
Nachts wird es kalt, nur 4 C, wir sind halt auf knapp 600 m. Aber wir sind alleine, somit können wir heizen. Inzwischen müssen wir uns beim Anheizen fast die Ohren zu halten, das Loch im Auspuff wird nicht kleiner. Kommt die Sonne dann hinter dem Berg hervor, wird es gleich warm. Somit frühstücken wir wieder draußen.
Gegen Mittag gehe ich dann runter zur Bar. Aber zu einem anderen Zweck als gewöhnlich. Heute scheinen die kreisenden Geier nicht die Satellitenverbindung zu stören, und es gibt ein wenig Internet.
Mit etwas Arbeit schaffe ich es, für Brigitte eine Klinik ausfindig zu machen, wo sie nächste Woche ihren radiologischen Kontrolltermin wahrnehmen kann. Alicante kennen wir auch noch nicht, hoffentlich antwortet die Klinik...
Ich habe mein Belohnungs-Bier kaum angesetzt, da bekomme ich schon eine Antwort. Es geht erst einmal darum, den richtigen Kommunikationskanal und die richtige Sprache zu wählen, mehr kann ich für Freitag Nachmittag auch nicht erwarten. Mal sehen, was Anfang nächster Woche passiert.
Meine Erkältung wird inzwischen besser, aber jetzt fängt Brigitte an rumzuschnüffeln. Hätte wirklich nicht sein gemusst...
Am Abend gibt es dann Pasta mit Hack-Minz-Soße. Ok, kleine Planänderung, durch Mehltau fällt die Minze weg...
Wir finden noch etwas Parmesan im Kühlschrank, und mit dem auch nicht mehr so frischem Basilikum aus Weilimdorf schmeckt es dann doch recht gut!


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