Erfurt
Wir fahren aus dem immer noch regnerischen Thüringer Wald nach Erfurt.
Vom Zoo geht es mit den Öffis rein in die Stadt.
Hier gibt es nicht nur Fachwerkhäuser.
An Wenigemarkt gibt es schon die erste Ver- und Entsorgungspause.
Die dortige Krämerbrücke ist die längste, durchgängig mit Häusern bebaute, Brücke Europas!
Dahinter liegt gleich der Fischmarkt mit dem Rathaus. Die schönen Gebäude werden kurz von der Sonne angestrahlt. Prima!
...und schon wieder vorbei...
Am Domplatz der zweite, kurze Versuch der Sonne.
Der Domplatz ist auch hier aufgrund einer großen Bühne und Tribünen komplett geperrt, man kann aber mehr vom Dom sehen als in Fulda.
Auf dem Petersberg besichtigen wir die große Zitadelle. Strategisch gewollt hat man von hier einen guten Ausblick.
Wahrscheinlich wurde früher auf eine andere Art nach Feinden Ausschau gehalten.
Wohin die Bischöfe mit ihren Händen hin wollen, ist nicht überliefert...
...hier kommen sie, so festgeschweißt wie sie sind, jedenfalls nicht hin. 😊
Nachdem wir ordentlich durch die Stadt gelaufen sind, versuchen wir unser Glück in einem Lokal mit Thüringer Küche.
Noch einmal Würzfleisch...
...und Rostbrätel.
Das Essen ist gut, mehr aber auch nicht. Zum Glück haben wir diese Speisen deutlich besser kennengelernt. So bleiben sie dann auch in Erinnerung.
Danach geht es zum Anger.
Da mein Rotwein im Restaurant schon leicht oxidiert und voller Weinstein war, brauche ich zum Abschluss noch etwas Anständiges.
In der Osteria benötigt der junge Kellner zwar über 15 Minuten, bis die Rotweine auf dem Tisch sind, bringt dafür aber eine ganze Packung Pistazien der leckeren Sorte mit.
Mein Montepulciano und Brigittes trockener (!) Primitivo überzeugen uns dann auch, und so lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Unser Parkplatz am Zoo erzeugt später noch richtiges Fernweh nach Afrika.
Im Dunkeln hören wir die nahen Löwen brüllen...





Kommentare
Kommentar veröffentlichen