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Es werden Posts vom Juli, 2025 angezeigt.

Zusammenfassung

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Auf der verbleibenden Rückfahrt nehmen wir leider jeden Stau, jede Baustelle, jeden Trecker und sogar jede rote Ampel mit! Bei einer Stauumfahrung, die uns trotzdem eine zusätzliche Stunde (so wie auch der Stau) kostet, ist wenigstens die Landschaft schön. Zur jährlichen Kontrolle des Rostschutzes kommen wir noch rechtzeitig in Freiberg am Neckar an. Die Chefin, seit Montag zum 3. Mal Oma, legt sich selbst unter unser Womo, es ist keine Hebebühne frei. Hut ab! Alles ok, sagt sie, nachdem sie wieder zum Vorschein kommt. Prima! Zusammenfassung:  - 1550 km mit 7600 Höhenmetern. Viel auf recht leeren Autobahnen, nur rund um Berlin läuft es wir rund um Stuttgart, und die Rückfahrt war der GAU. - Die Idee, in der Rhön, im Thüringer Wald und im Fichtelgebirge zu wandern oder Rad zu fahren war gut, wurde aber durch sehr mäßiges Wetter vereitelt. Schade! Dafür war Fulda und Erfurt sehr schön. - Zum Feiern nach Falkensee fahren, darin haben wir schon Übung. Leider hatten wir für die Reise ni...

Rückfahrt

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Heute geht es schnurstracks Richtung Stuttgart. Wir haben Termine. Nicht in einem Rutsch, dafür ist die Strecke für unser Schneckentempo zu lang. Wir machen daher in Bad Berneck im Fichtelgebirge eine Übernachtungspause. Fortschrittlich finde ich den kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung auf dem Autofahrer(!) dafauf hingewiesen werden, dort nicht zu parken. Ansonsten scheint hier schon ein wenig die Zeit stehengeblieben zu sein. Wir unterstützen die Stellplatzidee und gehen bayrisch Essen.  Brezelsuppe hatte ich noch nie. Nürnberger Würste schon des öfteren. Lecker! Die Gegend hier ist schon urig. Hier sollten wir mal Urlaub machen!

Feiertag

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Der Reiseverursacher, ein ehemaliger Arbeitskollege von 1991, wird heute 60! Wir fahren daher nach einer weiteren Übernachtung in unserem Falkenseer All-inklusive-Hotel zu seiner Feierlocation am Sacrower See, wo wir auch im Womo übernachten können. Wir werfen uns in Schale und ab 15:00 Uhr steigt die Party am See. Zum Glück hat sich das Wetter gestern völlig verausgabt. Der für heute noch angekündigte Regen fällt daher aus, und die Feierlichkeiten werden spontan aus dem Innenbereich nach draußen verlagert. Wenn es nacher heiß zugeht, gäbe es hier eine gute Abkühlmöglichkeit. Prima! Wir belassen es aber am Abend bei der inneren Befeuchtung... ...und weit nach Mitternacht verkriechen wir uns in unser Womo.

Falkensee 3

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Der heutige Tag ist schnell erzählt. Wir übernachten auf dem Grundstück unserer Freunde. Es regnet seit gestern immer mal wieder, kein Wetter für Aktivitäten draußen. Egal, wir sind ja zum Reden hier. Und dies machen wir ausgiebig zum langen Frühstück. Am Nachmittag etwas Home Office und schon wartet das Abendessen auf uns. Natürlich wird sich wieder bis in den späten Abend schön unterhalten. Heute war rund um Berlin der regenreichste Tag seit langem. Wir können wohl nicht nur Hitzewellen aus Spanien mitbringen, sondern auch Sauwetter! 😄

Falkensee 2

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Die Nacht am See ist ruhig, der Platz ist prima. Hoffentlich stehen hier in ein paar Jahren keine Verbotsschilder. Nach dem Frühstück laufen wir einmal um den See. Bewegung ist ja seit einigen Tagen nicht mehr so richtig angesagt.  Die Gegend ist schön, aber das Unwetter vom 26.6.25 in Berlin hat deutliche Spuren hinterlassen. Die meisten Bäume sind nicht abgebrochen, sondern komplett mit dem Wurzelballen in der sandigen Erde umgefallen. Teilweise sind Wege immer noch gesperrt, die Aufräumarbeiten werden wohl noch Monate dauern. Später fahren wir zu anderen Freunden, die wir auch 2 Jahre nicht mehr gesehen haben. Am Abend gehen wir zusammen zu einem noblen Italiener. Die Jakobsmuscheln mit Pfifferlingen sind göttlich.  Das Zanderfilet mit Pfifferlingen steht dem in nichts nach, und der Vermentino de Sardegna rundet den Genuss noch ab. Das war wohl mein bisher bestes italienisches Essen, ganz Italien ist dabei inbegriffen!

Falkensee 1

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Heute geht die Fahrt weiter nach Falkensee. Dort wollen wir gute Freunde besuchen und feiern, was ja der eigentliche Grund für die ganze Reise ist.  Kurz vor Berlin gibt es natürlich einige dicke Staus, aber wir kommen noch pünktlich, allerdings im strömenden Regen an. Wenn man sich 2 Jahre nicht gesehen hat, gibt es natürlich viel zu erzählen und fotografieren wird einfach vergessen. So bleibt meine tolle Pfifferlingspizza beim Italiener auf ewig undokumentiert... Später nisten wir uns mit dem Womo am Falkenhagener See ein... ...und machen einen Spaziergang zu der Gaststätte, wo wir vor genau 10 Jahren schon zu einer Feier eingeladen waren. An dem Parkplatz, wo wir damals mit dem Womo standen, sind inzwischen "Campen verboten"-Schilder angebracht.    Der Rest des Tages wird dann nur noch geredet...

Halle (Saale)

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Beim Frühstück können wir leider keine ausgebüchsten Löwen in der Savanne im Gras entdecken. Daher fahren wir weiter nach Halle an der Saale. Dass dies der Geburtsort Händels ist, kann man kaum übersehen.  Der Blick mit den 5 Türmen auf dem Marktplatz ist der Hingucker Halles. Die Marktkirche selbst ist innen wirklich sehenswert. Spätgotik trifft Renaissance mit einem guten Schuss Barock, dabei hell und luftig.  Nicht schlecht. Leider machen die Kirmes-Buden auf dem Hallmarkt die sonst wohl klassisch-schöne Ansicht von hier kaputt. Ansonsten entdecken wir auf unserer Kurzvisite nicht mehr viele optische Schönheiten. Der Dom von Halle wirkt sogar richtig unscheinbar. Ohne Pause und Einkehr in Halle (!) fahren wir weiter bis nach Coswig an der Elbe auf einen Stellplatz

Erfurt

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Wir fahren aus dem immer noch regnerischen Thüringer Wald nach Erfurt. Vom Zoo geht es mit den Öffis rein in die Stadt. Hier gibt es nicht nur Fachwerkhäuser. An Wenigemarkt gibt es schon die erste Ver- und Entsorgungspause. Die dortige Krämerbrücke ist die längste, durchgängig mit Häusern bebaute, Brücke Europas! Dahinter liegt gleich der Fischmarkt mit dem Rathaus. Die schönen Gebäude werden kurz von der Sonne angestrahlt. Prima! ...und schon wieder vorbei... Am Domplatz der zweite, kurze Versuch der Sonne. Der Domplatz ist auch hier aufgrund einer großen Bühne und Tribünen komplett geperrt, man kann aber mehr vom Dom sehen als in Fulda. Auf dem Petersberg besichtigen wir die große Zitadelle. Strategisch gewollt hat man von hier einen guten Ausblick. Wahrscheinlich wurde früher auf eine andere Art nach Feinden Ausschau gehalten. Wohin die Bischöfe mit ihren Händen hin wollen, ist nicht überliefert...  ...hier kommen sie, so festgeschweißt wie sie sind, jedenfalls nicht hin. 😊 Na...

Schmiedefeld am Rennsteig

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Am Morgen sind es nur 12 C und es nieselt. Die Heizung wird angeworfen, und kurz danach ist es gemütlich warm im Womo zum Frühstück. Danach regnet es. Da ist Zeit für Home Office und andere manchmal notwendige Dinge.  Ab 13:00 Uhr ist wohl eine größere Regenpause angesagt. Wir möchten durch das Vessertal wandern, dies wurde uns gestern beim Essen sehr empfohlen. Wir nehmen die kleinere 10 km-Runde, ich traue der Wettervorhersage nicht so richtig.  Schon nach 100 Metern bleiben wir ein paar Minuten unter dem Zieleinlauf stehen, da es plötzlich etwas regnet.  Danach geht es mit flottem Schritt weiter. Nach nur einem Kilometer fängt ein kräftiger Regen an. Wir warten im Schutz des Blätterdaches, aber er hört nicht auf. Nach gut 15 Minuten haben die Tropfen die Blätter unten erreicht, unser Schutz ist dahin. Da das Regenradar für die nächste Stunde nun plötzlich weiterhin Regen ansagt, brechen wir ab und laufen zurück. Der einzige Lichtblick unterwegs ist ein kleiner Teich....