Weiter in den Westen

Die Nacht ist elendig. Obwohl wir, wie immer, alle Klüsen mit Fliegengittern gesichert haben, sind statt 1 oder 2, wohl über 30 Moskitos im Womo. Unser Insekten-Schröter läuft heiß, bis wir erschöpft ins Bett fallen. Von der Straße hört man hier nichts, aber um 2:40 Uhr fangen die Fischkutter an auszulaufen...
Trotzdem ist das unausgeschlafene Frühstück an den Tischen angenehm.

Die eindeutig wichtigste Aktion heute dauert nur wenige Minuten. Wir können tatsächlich im Ort unsere Gasflasche auffüllen.

Nun sind wir wieder für fast 200 Übernachtungen autark, prima!

Bei knapp unter 40 C fahren wir nach Portugal rein. Zufälligerweise habe ich gelesen, dass die Algarveautobahn seit Beginn des Jahres mautfrei ist. Diese geht es nun entspannt entlang. 

Eine absolut notwendige Pause müssen wir aber in Santa Luzia machen. 

Diese Pulpo-Hauptstadt haben wir 2023 kennen- und lieben gelernt.

Unser Lieblingsrestaurant ist einfach zu finden.

Hier gibt es für mich (zusammen mit einer kleinen Bar auf Teneriffa) den allerbesten Pulpo! Auch dieses mal wieder göttlich. Der Pulpo liegt in seinem Saft, wir sitzen in unserem. Das bisschen Wind hilft kaum bei 38 C, aber wir wollten draußen sitzen. 

Wir laufen noch etwas durch den Ort, dann geht es mit lebenserhaltender Klimaanlage weiter. Wir fahren bis Burgau, nahe dem Südwestzipfel Europas. Deutlich 10 C kühler genießen wir den Abend am Meer.

Diese kleine, mehr oder weniger unentdeckte Perle an der Algarve haben wir bereits 2005 entdeckt, und hier hat sich glücklicherweise kaum etwas verändert. 

Am Womo ist es uns später schon fast zu kalt...

 

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