La Azohia
Die Nacht ist sehr ruhig, nur das Meer rauscht. Hier oben auf dem Platz ist fast alles fest in deutscher Hand. Und alle sind noch älter als wir.
Heute wollen wir wandern. Aus 2 vorgeschlagenen Strecken habe ich eine gebastelt, und recht früh geht es los.
Die Gegend hier am Meer ist schon klasse!
Hier, am Ende einer rund 17 km langen Bucht, gibt es noch Tourismus, aber nicht mehr in Massen. Das macht die Sache auch für uns sympathisch.
Auf den Berg im Hintergrund wollen wir rauf.
Die blühende Landschaft bietet auch einen angenehmen Duft für die Nase.
Auf dem Grat angekommen, erblicken wir die unverbaute (geht nähmlich nicht anders) Küste des Naturparks, den wir durchwandern.
Wir laufen nun auf der Straße, die zu den Sendestationen auf dem Berg führt, weiter. So laufen sich die Höhenmeter prima.
Wir versuchen, in Schwung zu bleiben, denn wir laufen auf einer äußerst klebrigen Schicht auf dem Teer. Nur die feste Schnürung hält den Schuh noch am Fuß. Bald sehen, hören und riechen wir den Grund: Die Straße wird neu geteert.
Zum Glück ist in diesem Moment die Straße breiter als die maximale Breite der Teermaschine. Wir können am Rand stehen und werden nicht festgeteert.
2 Wanderer etwas später hatten kein Glück mehr, sie mussten umkehren!
Wir laufen auf dem frischen Teer weiter. Macht schön warm ums Fußgelenk, und es fühlt sich noch weicher an als mit Oncloud-Schuhen. Sozusagen wie Onteer... 😀
Kurz darauf kommt eine Straßenwalze und nimmt uns das weiche Gefühl am Fuß.
Kurz darauf sind wir oben, und der Blick über die Bucht ist super.
Nach einer Pause geht es etwas runter in Richtung Meer und dann auf einem guten Wanderweg weiter.
Nach 5 Stunden sehen wir den strandnahen Turm. Juchu, geschafft!
Außer 3 (natürlich auch deutschen) Wanderern unterwegs, treffen wir hier, am leicht zugänglichen Aussichtspunkt, auf die ersten Touristen.
Schon seit meinen Rucksackjahren, vor über 40 Jahren, ist es für mich immer ein eigentümliches Gefühl, nach einer größeren Wanderung durchgeschwitzt, staubig und klebrig auf Personen im Lenor-weißen oder Coral-bunten T-Shirts zu treffen, die gerade einmal 300 m vom Auto hierher gelaufen sind.
Geht denen vielleicht mit mir genauso... 😲
Allerdings sind selbst zur Mittagszeit hier nur 2 von 6 Restaurants geöffnet. Wir nehmen nach einigem Hin- und Herlaufen das mit Meerblick, auch wenn die Kritiken, laut Brigitte, nicht so toll sind.
Wir sind überrascht, nicht einen der hinteren Plätze zu bekommen, sondern den letzten Tisch ganz vorne mit gutem Blick.
Die Artischocken mit grünem Spargel und Pinienkernen sind klasse!
Unsere geliebten Chipriones sind supercross mit lecker schmeckendem Teigmantel...
Das Einzige, was an den Kritiken stimmte, war der nicht so richtig günstige Preis hier, Service und Qualität waren aber echt klasse.
Was will man mehr?







Kommentare
Kommentar veröffentlichen