Grand Malheur!

Nach langem klaglosen Öffnen von hunderten von Weinflaschen, hat unser Korkenzieher gestern Abend das Zeitliche gesegnet!
Das ist für uns fast wie Achsbruch, aber natürlich haben wir eine Ersatzachse mit. 😎

Am Morgen wird es irgendwie nicht hell. Ok, hier geht die Sonne auch erst um 8:00 Uhr auf, aber auch dann tut sich nicht viel. 

Klüsen auf, Nebel!
Ok, der gehört zum Herbst dazu, hebt aber nicht die Stimmung, wenn man Fahrrad fahren möchte. Marizas traurig-schöne Fado-Musik tut ihr übriges.

Gestern Abend habe ich noch eine Stunde gebraucht, um eine Radtour zusammenzustellen, die 30 km weiter an der Creuse beginnt. Der Nebel ist zwar um 11:00 Uhr verschwunden, hat aber nur den Blick auf eine geschlossene Wolkendecke freigegeben.
Das wird schon, 3 unterschiedliche Wetter-Apps haben ab 14:00 Uhr 21 C und blauen Himmel vorhergesagt. Und nicht, dass nun jemand meint, dass die auf die gleichen Daten zurückgreifen. Nein, Deutschland, die Schweiz und Frankreich rechnen unabhängig voneinander ihre eigenen Vorhersagen zusammen.

Vor Ort ist es 15 C und nur wenig blauer Himmel. Mehrheitlich immer noch dunkle Wolken. Da kommt keine Lust zum Radeln auf. Ok, Radtour fällt aus, aber war nicht 50 km weiter ein kleiner See auf der Strecke? Das Wetter wird bestimmt nur etwas später besser.
Der Platz ist klasse...


...aber 16 C und Wolken laden nicht zum vorhin noch geplanten Grillen ein. 😞
Wir brauchen die Sonne nicht, frohlocken die herbstlichen Zeitgenossen auf der Wiese...

 Inzwischen befinden wir uns definitiv auf dem Rückweg nach Osten. Es sollen noch 2 sonnige Tage kommen. Ha, ha, ha!

Mit wenig Hoffnung fahren wir nach Chateauneuf-sur-Cher. Auf dem örtlichen Stadionparkplatz finden wir ein Plätzchen für uns.

Auch hier habe ich ein Radtour geplant. Zum Sonnenuntergang klart es auch tatsächlich auf. 

Das gibt bestimmt morgen früh nur wieder Nebel...


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