10 Jahre Blog!
Heute vor 10 Jahren habe ich meinen ersten Blogeintrag geschrieben! Mit dem bezeichneten Titel: ...ob das was wird?
Und es ist was geworden!
Nicht nur der Blog für Tansania und Sansibar 2012, der beinahe nicht zustande kam, da die abenteuerlich erstandene Daten-SIM-Karte zum Aktivieren bereits eine Datenverbindung benötigte (hä?), sondern auch, dass ich mich seit über 4 Jahren dazu aufraffe, für jeden Reisetag einen Eintrag zu erstellen!
Ich bin nun beim (B)Logbucheintrag 457 und hoffe, dass die von Google schon lange nicht mehr gepflegte Blogger-Software noch 20 weitere Jahre am Laufen gehalten wird. 😎
Ach ja, auf Reisen sind wir ja auch noch...
Heute war ein Tag, der erst einmal gar nicht rund lief. Zum ersten Stopp zur Ver- und Entsorgung kamen wir nicht. Ein Jahrmarkt war auf dem Platz und zwischen Karusell und Geisterbahn gab es kein Durchkommen. Dann hatte der ausgesuchte, idylische Picknickplatz an der Loire ein neues Schild bekommen: Camping Interdit. Also Weiterfahren. Am Stellplatz in einem anderen Ort können wir immerhin entsorgen, die nahe Durchgangsstraße ist aber viel zu laut. Die nächsten 2 Plätze sagen uns auch nicht zu. Manchmal fragen wir uns, ob die Leute, die solche Plätze anbieten, selbst darauf stehen würden. Und zu guter letzt ist es auch noch bewölkt!
Mit etwas gedrückter Stimmung fahren wir nach Briare. Auf dem dortigen Stellplatz ist tatsächlich noch Platz für uns, und so schlecht ist er auch nicht.
Der Ort hat außer dem Stellplatz für uns im wesentlichen 2 Dinge zu bieten.
1. Eine 600 m lange Kanalbrücke über die Loire, die Pont Canal.
Das herbeigewünschte Schiff für ein Bild lässt etwas auf sich warten, kommt aber dann doch.
Beim Apero auf dem Hauptplatz fällt mir das Mosaik am Portal der Kirche auf. Das gibt es auch nicht so oft.
Ein Taubenschwänzchen hält mich dann etwas vom 2. Punkt ab, aber ich habe ja die neue Kamera, und ich will wissen, ob wir schon ein zueinander gefunden haben.
Ich bin begeistert! So etwas habe ich bisher nicht hinbekommen. Und wer selbst diese kleinen, nervös fligenden Schwärmer einmal fotografiert hat, weiß, wie schwer dies ist.
Ach ja, Punkt 2. Im Ort gibt es einige RESTAURANTS und wir konnten ja seit einer Woche nicht richtig Essen gehen! Das ist für uns ungefähr so, wie 2 Minuten die Luft anzuhalten.
Heute können wir aber durchatmen und wir gönnen uns ein gutes Abendessen.
Unsere Welt ist wieder in Ordnung!









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