Saintes

Die Nacht war gar nicht so ruhig wie gedacht. Wir sind ja mitten in einer Weingegend zur Lesezeit. Die letzte Lesemaschine fährt noch sehr spät vorbei, ok das war dann wohl die Spätlese. Aber um 6:00 Uhr schon wieder???

Wir halten die Richtung von gestern bei und fahren weiter Richtung Westen. Schließlich wollen wir ja irgendwann an den Atlantik.

Nach nur 20 km halten wir in Saintes. Laut Wettervorhersage soll es ab dem Nachmittag intensiv regnen, daher wollen wir eigentlich dort auf den Campingplatz. Wäsche waschen wäre nach 3 Wochen schon angesagt.

Es ist kurz nach 12:00 Uhr und wir ärgern uns ein wenig, dass wir mal wieder den Markt verpasst haben. Aber nach der Lesemachine für die Frühlese sind wir wohl noch ein wenig eingeschlafen. Genauso doof ist es, dass die Campingplatz-Rezeption von 12:00 bis 15:00 Uhr Mittag macht und man gar nicht auf den Platz kommt!

Das Womo parken wir dann halt auf der Straße und laufen ins Städtchen.

Am Rand der Altstadt heißt es dann wieder: Maske auf.

Wir schlagen daher nach kurzer Zeit einen andern Weg ein und überqueren die Charente.

Die Wettervorhersage im Kopf machen wir lieber früher eine Pause, als im Regen.

An dem bisschen Alkohol kann es nicht liegen, aber als wir so da sitzen, wird das Wetter besser! Dann also mal gleich den Triumphbogen des Germanicus fotografieren, an welchem wir schon die ganze Zeit sitzen.

Und dieses ansehnliche Gebäude...

...hätte ich erst einmal nicht als den alten städtischen Schlachthof identifiziert.

Die Kathedrale Saint-Pierre gilt es auch noch zu besuchen. Die hat einen wahnsinnig mächtigen Glockenturm, der kaum auf das Bild passt.


Ansonsten ist hier aus irgendeinem Grund die Sommersaison noch nicht zu Ende. Die Touristenbahn fährt noch durch die Straßen und auf der Charente fahren noch die Ausflugsboote.

Der Regen in Saintes blieb dann aus, und damit auch der Campingplatz. Wir übernachten daher bei einem Winzer in dessen Lagebeschreibung 'sehr ruhig' stand...


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