Hägi ante Porto
Auf der Fahrt nach Norden, Richtung Porto, merken wir, dass wir den südlichsten Punkt unserer Reise verlassen haben. Streng genommen sind wir somit nun auf der Rückfahrt!
Diese Denkweise blitzt manchmal bei uns immer noch auf, auch wenn wir schon seit Jahren "Der Weg ist das Ziel!" leben.
Und "Weg" haben wir noch genügend vor uns, sind es doch alleine knapp 1700 km Luftlinie bis zu unserem zweiten "Zuhause".
Stellplätze in Portugals zweitgrößter Stadt sind Mangelware, da gibt es noch Einiges zu verbessern. Der Eine im Südosten, an einem Park, ist voll, aber die freundliche Dame am Empfang drückt uns gleich einen Zettel mit der Adresse eines Campingplatzes am Meer in die Hand. Netter Service, aber da kommen wir gerade her!
Der Zweite liegt im Nordosten auf einem Park and Ride Parkplatz einer Metrostation und wird mit Autos geteilt. Am frühen Nachmittag sind wohl schon einige Autos weg, und wir bekommen zum Glück einen brauchbaren Platz vor den Toren von Porto.
Eine halbe Stunde später sind die Modalitäten für den Ticketkauf validiert, und wir fahren nach...
Bereits bei den ersten Bildern fällt mir auf, dass ich ständig einen Baukran mit drauf habe. Ich bin ja kein Freund der Bildbearbeitung, aber hier hätte der Retuschepinsel alle Haare voll zu tun.
Wenn Rom auf sieben Hügeln erbaut wurde, dann sind es bei Porto gefühlte 70. Eine Stadt wie aus dem 3-D-Drucker.
Die Sonne scheint trotz anders lautender Vorhersage, und Brigitte möchte daher im Freien Portwein probieren.
Die ganzen Portweinhersteller sind in Vila Nova de Gaia, südlich des Douro, der beide Städte trennt. Wir schlagen also Richtung Süden ein, und Brigitte wird nur von jemanden aufgehalten, der beim Fotografieren nicht schon wieder einen Kran auf dem Bild haben möchte.
Irgendwann sind wir unten am Wasser und sehen die Brücke, über die wir den Fluss überqueren werden.
Laut Reiseführer gibt es den besten Blick natürlich vom obersten Übergang. Also alles wieder rauf, und es stimmt!
Die einzelnen Portweinkellereien sind gut zu erkennen. In diesen Lagerhäusern reift der Portwein in Fässern.
Wir wollen zu Taylor's, der liegt ganz oben, wir sind schon oben. Das Navi zeigt uns den Fußweg durch die Gassen, und es war ja klar. Erst alles runter und dann wieder hoch...
Das Ambiente bei Taylor's ist edel und elegant, und wir nehmen die 5er-Probe für Einsteiger. Mit etwas zu Knabbern kostet das mehr als ein vollständiges, gutes Abendessen, wahrscheinlich sitzen deshalb hier auch keine Portugieser im gepflegten Garten.
4 von den 5 Proben sind auch sehr unterschiedlich im Geschmack, und man bekommt die ganze Bandbreite von Portweinen in einem Rutsch serviert. Das ist zum Vergleichen auch sinnvoll, den absoluten Geschmackssinn haben wir nämlich nicht.
Und hier das Urteil der deutschen Jury:
Von erfrischend über wuchtig bis elegant war alles dabei. Das Zeugs schmeckt! Die Probe hat sich wirklich gelohnt.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach allerdingsunterirdisch suboptimal!
50-70 € für eine gute Flasche Port finde ich zu viel, denen bis 15 € fehlt der Tiefgang.
Es wandert somit keine Flasche in den roten Rucksack, und wir laufen wieder abwärts.
Am Ufer liegen fotogen noch einige der Boote, mit denen früher der junge Wein aus dem Douro-Tal hierher gebracht wurde.
Wir bleiben an diesem Abend auf dieser Seite des Flusses und genießen den Sonnenuntergang und die Dämmerung.
Am nächsten Tag sind wir wieder in Porto und schauen uns Sachen an, die wir am Tag vorher nicht mehr geschafft hatten.
Die Azulejos sind schon schön anzuschauen.
Eindrucksvolle Häuserfassaden...
Auch wenn in Porto viel gebaut wird, gibt es in vielen Ecken noch einen erheblichen Sanierungsbedarf.
Porto ist also wirklich eine ansehnliche Stadt, in der man leicht 3-4 Tage verbringen kann. Hier wirkt auch das Gesamtbild, und nicht nur einzelne Gebäude. Das ist aber wohl kein Geheimnis mehr, denn nirgens in diesem Urlaub haben wir so viele Touristen gesehen, wie hier.
Diese Denkweise blitzt manchmal bei uns immer noch auf, auch wenn wir schon seit Jahren "Der Weg ist das Ziel!" leben.
Und "Weg" haben wir noch genügend vor uns, sind es doch alleine knapp 1700 km Luftlinie bis zu unserem zweiten "Zuhause".
Stellplätze in Portugals zweitgrößter Stadt sind Mangelware, da gibt es noch Einiges zu verbessern. Der Eine im Südosten, an einem Park, ist voll, aber die freundliche Dame am Empfang drückt uns gleich einen Zettel mit der Adresse eines Campingplatzes am Meer in die Hand. Netter Service, aber da kommen wir gerade her!
Der Zweite liegt im Nordosten auf einem Park and Ride Parkplatz einer Metrostation und wird mit Autos geteilt. Am frühen Nachmittag sind wohl schon einige Autos weg, und wir bekommen zum Glück einen brauchbaren Platz vor den Toren von Porto.
Eine halbe Stunde später sind die Modalitäten für den Ticketkauf validiert, und wir fahren nach...
Bereits bei den ersten Bildern fällt mir auf, dass ich ständig einen Baukran mit drauf habe. Ich bin ja kein Freund der Bildbearbeitung, aber hier hätte der Retuschepinsel alle Haare voll zu tun.
Wenn Rom auf sieben Hügeln erbaut wurde, dann sind es bei Porto gefühlte 70. Eine Stadt wie aus dem 3-D-Drucker.
Die Sonne scheint trotz anders lautender Vorhersage, und Brigitte möchte daher im Freien Portwein probieren.
Die ganzen Portweinhersteller sind in Vila Nova de Gaia, südlich des Douro, der beide Städte trennt. Wir schlagen also Richtung Süden ein, und Brigitte wird nur von jemanden aufgehalten, der beim Fotografieren nicht schon wieder einen Kran auf dem Bild haben möchte.
Irgendwann sind wir unten am Wasser und sehen die Brücke, über die wir den Fluss überqueren werden.
Laut Reiseführer gibt es den besten Blick natürlich vom obersten Übergang. Also alles wieder rauf, und es stimmt!
Die einzelnen Portweinkellereien sind gut zu erkennen. In diesen Lagerhäusern reift der Portwein in Fässern.
Wir wollen zu Taylor's, der liegt ganz oben, wir sind schon oben. Das Navi zeigt uns den Fußweg durch die Gassen, und es war ja klar. Erst alles runter und dann wieder hoch...
Das Ambiente bei Taylor's ist edel und elegant, und wir nehmen die 5er-Probe für Einsteiger. Mit etwas zu Knabbern kostet das mehr als ein vollständiges, gutes Abendessen, wahrscheinlich sitzen deshalb hier auch keine Portugieser im gepflegten Garten.
4 von den 5 Proben sind auch sehr unterschiedlich im Geschmack, und man bekommt die ganze Bandbreite von Portweinen in einem Rutsch serviert. Das ist zum Vergleichen auch sinnvoll, den absoluten Geschmackssinn haben wir nämlich nicht.
Und hier das Urteil der deutschen Jury:
Von erfrischend über wuchtig bis elegant war alles dabei. Das Zeugs schmeckt! Die Probe hat sich wirklich gelohnt.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach allerdings
50-70 € für eine gute Flasche Port finde ich zu viel, denen bis 15 € fehlt der Tiefgang.
Es wandert somit keine Flasche in den roten Rucksack, und wir laufen wieder abwärts.
Am Ufer liegen fotogen noch einige der Boote, mit denen früher der junge Wein aus dem Douro-Tal hierher gebracht wurde.
Wir bleiben an diesem Abend auf dieser Seite des Flusses und genießen den Sonnenuntergang und die Dämmerung.
Am nächsten Tag sind wir wieder in Porto und schauen uns Sachen an, die wir am Tag vorher nicht mehr geschafft hatten.
Die Azulejos sind schon schön anzuschauen.
Eindrucksvolle Häuserfassaden...
Auch wenn in Porto viel gebaut wird, gibt es in vielen Ecken noch einen erheblichen Sanierungsbedarf.
Und natürlich darf die Kathedrale nicht fehlen, die wegen Feierlichkeiten aber nicht zugänglich war.
Porto ist also wirklich eine ansehnliche Stadt, in der man leicht 3-4 Tage verbringen kann. Hier wirkt auch das Gesamtbild, und nicht nur einzelne Gebäude. Das ist aber wohl kein Geheimnis mehr, denn nirgens in diesem Urlaub haben wir so viele Touristen gesehen, wie hier.

















Kommentare
Kommentar veröffentlichen