Wilde Stiere und eine stürmische Nacht!

Das war eine stürmische Nacht!
Allerdings im wortwörtlichen Sinne, denn der Mistral hat bis weit nach Mitternacht kräftig geblasen und am Womo gerüttelt.
Am Morgen ist alles wieder friedlich, und bevor wir aufstehen, werden schon einige Pferde für den Ausritt gesattelt. Von den vielen Stieren sehen wir gerade keinen, die haben hier viel Platz auf der Weide. Die Weide gibt hier allerdings nichts her, daher müssen sie wohl so groß dimensioniert werden.

Zu Brigittes Geburtstag gibt es heute ausnahmsweise nur ein kleines Frühstück. Wir hatten dann doch einmal die Rezensionen zu dem hiesigen Restaurant angeschaut und waren überrascht, dass es doch so gut bewertet wurde. Wir haben daher den Tagesplan geändert, und statt Abendessen am Meer mit Fisch und Meeresfrüchten, wird es heute Mittag mitten in der Prärie Stier satt geben.
Wir sind es zwar gar nicht mehr gewöhnt, mittags groß zu essen, aber hier müssen wir es, da das Restaurant am Abend nicht geöffnet hat. Der große Kamin am Empfang war gerade heruntergebrannt, als wir in die warme Stube eintraten. Für die Franzosen hier müssen sich die aktuellen 9 C mit Mistral ungefähr so anfühlen, wie für Russen in Moskau -30 C. Jedenfalls sind sie so gekleidet.
Das Restaurant ist ländlich rustikal, das Essen auch. Allerdings qualitativ auf sehr gutem Niveau. Bodenständig, in die Richtung wie bei Vincent Klink, allerdings preislich ganz woanders angesiedelt. Stier in verschiedenen Formen und insgesamt auch reichlich.
Wir verlassen pappsatt als Letzte das Restaurant, und an Weiterfahren ist nicht zu denken.
Brigitte freundet sich noch mit anwesenden Pferden an, bis eines ihren Finger mit Karotten verwechselt...

Dies war somit bis auf den letzten Biss ein gelungener Tag! 😊

Kommentare