Hola Espana, oder: Beschiss in San Sebastian

Unterwegs noch einmal für 'nur' 1,77 € pro Liter Diesel getankt. Seit 1.4. ist der Sprit hier in Frankreich vom Staat um 15 Cent verbilligt worden und damit günstiger als in Spanien. Das gab es wohl die letzten 40 Jahre nicht mehr.

Die mautfreie Strecke bis zur Grenze durch Bayonne und Biarritz bis Saint-Jean-de-Luz ist ätzend, aber das wussten wir schon vom letzten Mal. Wir fahren an den ersten Stierkampfarenen vorbei, wir sind jetzt schon im Baskenland.

Und exakt 2 Wochen nach unserem Start in Stuttgart überqueren wir die spanische Grenze!

Das erste Ziel ist San Sebastian. Als Jugendlicher wurde mir die Stadt durch den ETA-Terror bekannt gemacht. Das hat sich hoffentlich endgültig erledigt, sicher ist man da leider nie.

Der Stellplatz müsste nach der EU-Verordnung gegen Käfighaltung eigentlich verboten werden, aber uns bleibt nichts anderes übrig.


In die Altstadt sind es fast 4 km, aber bevor wir die Busverbindung raussuchen, laufen wir lieber. Es ist Sonntag Nachmittag und wir sehen hunderte Studenten, die aus dem Heimatwochenende zurück kommen. Bevor sie in ihre Bude gehen, wird sich in den umliegenden Cafes und Restaurants zusammengesetzt und geredet. Eines scheint besonders beliebt zu sein.


Kein Wunder... 😊

Wir erreichen die Promenade, und wir merken sofort, was uns im Nirgendwo in Frankreich gefehlt hat.



Wir laufen die ganze Promenade ab, es ist wie im Urlaub... 😎





Klasse!

Licht und Schatten erfolgen im schnellen Wechsel, ich bevorzuge Licht! (Photographie = Malen mit Licht)



Jetzt ist es Zeit für die Innenstadt. San Sebastian ist die Hauptstadt der Pintxos. Diese baskische Antwort auf Tapas ist heute unser Ziel.
Es ist schon einiges los.


Es reihen sich wirklich eine Bar nach der anderen. Alle versuchen mit ihren Auslagen zu locken.


Nebenbei gibt es natürlich auch noch andere "Sehenswürdigkeiten".



Die erste Bar des Abends hat 50 (!) verschiedene Pintxos zu bieten.



Das wird auch für den heutigen Abend der Rekord bleiben!

Dann mal los!



Wir wählen einfach nach der Optik aus, Nachfragen gäbe bei unseren Spanischkenntnissen wahrscheinlich keinen weiteren Erkenntnisgewinn.

Der halbe Schwabe in mir sagt zwar "Davon werd mer aber net satt, und billig is es aach net.", aber zum Glück wohnen wir erst 31 Jahre in Stuttgart, und wir genießen einfach die nächsten Bars.

Die letzte des Abends gefällt uns dann sogar am Besten. 



Da lache ich noch, bis ich Stunden später feststelle, dass sie unsere Rechnung 3 Mal (!) abgebucht haben. 
Mal sehen, ob wir das wieder zurück bekommen.

Noch ohne diese Kenntnis ist der Rückweg zwar lang, aber schön,





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